Guinness verspricht “Warten lohnt sich”

10. März 2010 geschrieben von Markus

Laut Guinness und ihrem genialen Werbespot kommt das Gute zu denen die warten können.

“Good things come to those who wait”

In dem kurzen Clip geht es auf eine Zeitreise von heute bis zurück an den Anfang aller Tage nur um festzustellen, daß es sich wirklich lohnt auf ein perfectes Pint zu warten.
Denk darüber nach wenn dir beim nächsten Pub-Besuch nicht bereits nach 30 Sekunden dein bestelltes Stout auf die Theke gestellt wird.

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Eigenanbau auf irischem Boden

08. März 2010 geschrieben von Markus

Preisfrage…  Um was handelt es sich hierbei wohl?

Unser erstes Gartenhaus

Na, drauf gekommen? Es ist die Folie eines Gewächshauses, genauer gesagt unseres neuen “Greenhouse”, welches wir vor kurzem bei Lidl IE erstanden haben und das nun endlich seinen Platz im Garten hat. Die einfache, aber dennoch robuste Konstruktion gab es für weniger als 30 Euro und zusätzlich einen 75 Liter Sack lockerer Erde für knapp € 8, den wir der normalen Gartenerde beigemischt haben. Das kleine aber zweckmässige Häuschen haben wir in einer ruhigen aber sonnigen Ecke unseres bescheidenen Gartens aufgestellt und mit vielen Steinen beschwert, daß es uns nicht beim ersten Sturm um die Ohren fliegt und in Nachbars Garten landet. Während der Arbeiten wurden wir natürlich von Katze “Alfred” nicht aus den Augen gelassen.

Unser erstes Gartenhaus

In den nächsten Tagen folgt dann die Auswahl der Pflanzen und das Einsetzen, welches ich gerne meiner Frau überlassen werde da sie einen etwas “grüneren Daumen” hat als ich. Über die folgenden Monate verfolgen wir dann gespannt in wie weit sich das irische Klima positiv oder negativ auf die Gemüsepflanzen auswirkt. Hauptsache wird wohl sein, daß es mehr Sonne als Regen im Sommer 2010 gibt, denn lieber ist es zu warm unter der Folie als das die Pflanzen komplett unter Wasser stehen.

Lassen wir uns überraschen…

Natürlich werden wir eifrig über das Thema “Gemüseanbau in unserem irischen Garten” berichten und vielleicht sogar in einigen Monaten das Ergebniss einer erfolgreichen Ernte präsentieren. Bis dahin muss aber noch viel Unkraut gejähtet und haufenweise Schnecken entfernt werden.

Unser erstes Gartenhaus
Unser erstes Gartenhaus
Unser erstes Gartenhaus

Hat denn vielleicht jemand Tips zum Gemüseanbau im eigenen irischen Garten? Gibt es etwas wichtiges zu beachten? Wir sind für jede Information dankbar

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Benzin und Diesel Preise in Irland – Ein kurzer Rückblick

03. März 2010 geschrieben von Markus

Vor knapp einem Jahr, genauer gesagt am 22.03.2009 veröffentlichte ich auf AOWAO die damals akutellen Treibstoffpreise. Wie das bei einem Blog so ist besteht dieser Beitrag auch heute noch und dies wiederrum läd zum lustigen Preisvergleich ein.

Im damaligen Posting (Welches man hier finden kann) sahen die strahlenden Preise wie folgt aus

Bleifrei – € 0,999
Diesel – € 0,879

Gerade einmal 12 Montae später darf man an der Tankstelle seines Vertrauens schon einige Cent mehr auf den Tisch legen um sein Fahrzeug zu betanken. Es handelt sich um satte 25% die nun zusätzlich einkalkuliert werden müssen. Wenn man bedenkt das fast jeder Ire täglich einige Kilometer mit dem Auto zur Arbeit fährt (Grössere Städte mal ausgenommen) hinterlässt das in der privaten Haushaltskasse sicherlich seine negativen Spuren.

Aktuell steht der Preis (Stand: 02.03.2010) an Dungarvan´s “Amber” Tankstelle bei

Bleifrei – € 1,237
Diesel – € 1,138

Mit Deutschland im Vergleich liegt der Diesel aktuell genau gleich und das Bleifrei ist in Irland noch etwa € 0,10 günstiger.

Mal sehen wie lange das noch so bleibt….
Ich freue mich schon in wiederum 12 Monaten den Blick zurück auf den heutigen Beitrag zu werfen und dann vermutlich so wie heute traurig den Kopf zu schütteln.

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England, Cork und Quark beim Polen

28. Februar 2010 geschrieben von Markus

Es ist Sonntag, genauer gesagt ein gemütlicher Sonntag Nachmittag und somit neigt sich diese Woche ihrem Ende zu. Der richtige Zeitpunkt um die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen und auf AOWAO niederzuschreiben.

Stena-Line Rettungsboot

Stena-Line Rettungsboot

Stena-Line Rettungsring

Stena-Line Rettungsring

Vor genau einer Woche war ich gerade im Auto unterwegs nach England, genauer gesagt nach Coleford, um dort für wenige Tage meiner Arbeit nachzugehen. Da ich einiges an Material mitnehmen musste, ging es nicht wie gewöhnlich mit dem Flieger, sondern per PKW und Fähre von Rosslaire nach Fishguard. Für die Jahreszeit war gewöhnlich wenig los und somit verlief der Checkin schnell und unkompliziert. Ist ja auch mal schön wenn es stressfrei von statten geht. Die 3,5 Stunden Überfahrt auf dem Stena-Line Dampfer sind dann schon wieder so stressfrei das es einfach nur langweilig ist.

Irish Ferries Transporter im Rosslare Hafen

Irish Ferries Transporter im Rosslare Hafen

Stena-Line

Stena-Line

Aber auch diese langgezogene Zeit kann man mit dem Erkunden und Fotografieren des Schiffs überbrücken. Gelegentlich hallt aus den Lautsprechern eine Durchsage des Kapitains der die Passagiere über Wetterlage und Sicherheitsvorkehrungen informiert. Ja, auch auf dem Schiff wird man auf Notausgänge und Verhalten im Ernstfall hingewiesen. Im Gegensatz zum Flugzeug steht hier zwar keine Dame im Mittelgang und fuchtelt wild mit den Armen um die entsprechenden Anweisungen zu untermalen, aber auch auf dem Schiff finden sich überall Hinweise die man sich unbedingt mal ansehen sollte. Allein schon wegen dem Unterhaltungswert durch die zusätzlichen Sprachen.

LifeJacket Instructions

LifeJacket Instructions

Und so ging auch diese Überfahrt schneller vorüber als anfangs gedacht. Der Kahn legte im Hafen von Fishguard an und weiter ging es auf den walisischen Straßen, quer durch die wunderschöne Landschaft, welche der irischen überaus ähnlich ist. Was mir hier sofort auffiel waren die besseren, schlaglochfreien, geradezu traumhaften Straßen. Dazu gab es auch noch alle paar Kilometer Parkplätze am Straßenrand, welche mit Mülltonnen und Toiletten ausgestattet waren. Sauber war es dort übrigens auch, denn die Engländer scheinen im Gegensatz zu den Iren die bereitgestellten Mülleimer auch zu benutzen. Zu diesen bereits paradiesischen Umständen kam noch eine hervorragende Beschilderung jeglicher Orte und Wege hinzu. Außerdem sind die Engländer offensichtlich ein überaus aktives Volk hinter dem Lenkrad, was ein schnelles und sicheres vorankommen möglich macht. Ich habe kein Fahrzeug gesehen das auf einer 100 km/h Strasse mit nur 75 km/h auf dem Mittelstreifen entlang-gurkte, welche in Irland sonst ständig vor mir fahren. Ein enormer positiver Unterschied bei dem sich sofort die Frage aufdrängt “Warum funktioniert das in Irland nicht?”…  ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung.

Robin Hoods Abzweigung

Robin Hoods Abzweigung

Bevor ich einige Tage später wieder nach Irland aufbrach, ließ ich es mir nicht nehmen noch einen kurzen Blick in den nächstgelegenen Lidl zu werfen, um Angebot und Preise zu vergleichen. Wie zu erwarten war die Produktauswahl dem des irischen Supermarktes sehr ähnlich und die Preise luden auch nicht gerade zu Hamsterkäufen ein. Zum großen Shopping Urlaub mit Schnäppchen Jagd ist England also nicht unbedingt zu empfehlen. Schade eigentlich!

Dafür entschieden wir uns gemeinsam mit dem Nachbarn am gestrigen Samstag eine ausgiebige Shopping-Tour ins 60 Minuten entfernte Cork zu unternehmen. Eine überaus angenehme Stadt um durch die Geschäfte zu bummeln und seine Einkäufe zu tätigen. Zudem gibt es am Samstag den kleinen Wochenmarkt auf dem es unter anderem leckeres Sauerteigbrot zu kaufen gibt, mal wieder ein Stück Deutschland zwischendurch. Auch ein Besuch auf dem English-Market darf nicht fehlen, nur sollte man hier seinen Geldbeutel gut unter Kontrolle haben. Nicht wegen den Taschendieben, sondern mehr wegen der guten Auswahl an leckeren frischen Lebensmittel an denen wir persönlich nie vorbeikommen ohne auch etwas mitzunehmen. Wer z.B. Käse mag, frischen Fisch oder ein ordentliches Rindersteak sucht ist hier absolut richtig.

Aus unserer kleinen Stadt Dungarvan gibt es übrigens auch noch etwas zu berichten. Es hat vor kurzem ein neuer polnischer Lebensmittel Laden in der Innenstadt eröffnet. Manch einer wird sich jetzt fragen was daran so außergewöhnlich sein soll, denn diese “Polish-Shops” gibts doch an jeder Ecke. Ich würde mal sagen, die Auswahl macht den Unterschied. Das Geschäft ist zwar noch so “jung” das noch gar nicht alle Regale ganz gefüllt sind, aber bereits jetzt gibt es dort genug Produkte die wir vorher noch nicht in Dungarvan oder sonst wo in Irland bzw. zu diesem Preis gesehen haben. Wie z.B. frische Hefe für nur € 0,29 oder richtig kräftig schmeckende Wurst die man wohl bei keinem irischen Metzger so finden kann. Das allerbeste ist aber ein Produkt welches im polnischen twaróg genannt wird und übersetzt ganz schlicht und einfach Quark bedeutet. Es gibt so viele leckere Speisen die mit Quark zubereitet werden, wenn es sich dabei auch nur mal um Salzkartoffeln mit Kräuterquark handelt, die Iren kennen dieses Milchprodukt leider nicht. Wie gut das es die “polish-shops” in Irland gibt!!!

Zum Abschluss gibt es noch ein neues Lieblingsschild (Abgesehen von der Robin Hood Abzweigung) welches ich in England entdeckt habe. Vielleicht werde ich das in Kürze vergrößern und im Garten aufstellen um die respektlosen durchgeknallten Nachbarskinder von unserem Grundstück fern zu halten.

Hinweisschild - DANGER Stay out

Hinweisschild - DANGER Stay out

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Ein bischen Schaf muss sein

19. Februar 2010 geschrieben von Markus

Der neueste Clip von Ralph Ruthe

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