“Guten Tag, hier spricht ihr Wasserversorger. Wir möchten Sie darauf hinweisen, daß ab 2014 das Wasser, welches im Haushalt verbraucht wird, bezahlt werden muss.”
“Hallo, ja davon habe ich bereits gehört. Nur frage ich mich warum ich für Wasser bezahlen soll das erstens keine Trinkwasser Qualität hat, zweitens mit nur minimalem Druck aus der Leitung kommt, so das ich mit Pumpen nachhelfen muss und drittens die Versorgung regelmässig zusammenbricht und teilweise für mehrere Tage kein Wasser aus dem Hahn kommt?”
“Das ist in Europa so, da zahlt bereits jedes Land für die Wasserversorgung. Außerdem benötigen wir Geld um die veralteten Rohrleitungssysteme zu erneuern, es soll ja nicht so viel verloren gehen, der Umwelt zu liebe.”
“Gut das Sie es ansprechen. In den Medien habe ich gehört, daß bereits 70% des Brauchwassers bereits auf dem Weg zum Verbraucher im Boden versickern und verloren gehen.”
“Ja, wie gesagt, genau das wollen wir mit dem erwirtschafteten Geld dann ja reparieren und beheben.”
“Warum wurde das denn nicht in den Jahren des Celtic Tiger durchgeführt, als ausreichend Geld in den Kassen war?”
“Darauf kann ich leider keine Antwort geben. Jedenfalls muss im Zuge der Wassergebühr eine Wasseruhr in ihrem Haus eingebaut werden.”
“Ja gut, dann schicken sie halt jemanden vorbei der das Ding installiert.”
“Das werden wir tun. Ich möchte aber noch auf die Gebühr in höhe von €300 hinweisen, welche vom Hauseigentümer zu bezahlen ist und die Kosten decken soll.”
“Ach, Sie meinen also, ich soll €300 bezahlen damit ich ab 2014 auch das Wasser bezahlen kann….?” Legt auf…..
So oder ähnlich könnte ich mir ein Telefonat zwischen einem Hausbesitzer in Irland und seinem Wasserversorger vorstellen wenn es um das Thema “Water Charge” geht. Diese soll ab 2014 eingeführt werden und sorgt bereits seit Monaten für Aufregung. Wie jetzt bekannt wurde soll der Bürger selbst für die Installationskosten der Wasseruhr, in Höhe von €300, aufkommen. Soweit mir bekannt ist, soll es in Irland keine Firma geben die diesem Projekt gewachsen ist und so wird der Auftrag wohl an ein ausländisches Unternehmen übertragen. Schade, denn damit wären die Arbeitsplätze und das Geld im eigenen Land geblieben.
Mal sehen was sich der Staat noch so alles einfallen lässt!
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