Kann ich in Irland in einem Schloss übernachten?

Frage: Kann ich in Irland in einem Schloss übernachten?

Antwort: Ja, das ist möglich, es gibt zauberhafte Schloss Hotels in ganz Irland. Ein paar bieten auch als B&B oder Gästehaus Übernachtungsmöglichkeiten an. Wer einmal wie ein König wohnen möchte kann auch eine ganze Burg mieten. Generell muss man in den Schlosshotels mit hohen Preisen rechnen. Mit etwas Glück und dem durchstöbern von Inseraten lassen sich Angebote ausfindig machen welche trotz knappem Urlaubs-Budget eine Übernachtung in Schloss oder Burg ermöglichen. Besonders in der Nebensaison gibt es oft Aktion wie 2 Nächte zum Preis von einer.

Hier eine Liste von Schloss und Burg Hotels in Irland:

 

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Kirchenruine bei Cappagh – Whitechurch

Zwar konnte ich keine historischen Informationen zu der alten Kirchenruine bei Cappagh, Co. Waterford finden, allerdings möchte ich die Fotos welche ich kürzlich gemacht habe auch nicht vorenthalten. Die eingewucherten Gemäuer stehen neben dem heutigen Kieswerk von Cappagh direkt am Sean Kelly Radweg Nr. 3. Das alte Schmiedetor, der Friedhof mit den umgekippten Grabsteinen und das über und über bewucherte Kirchengebäude sind für irische Verhältnisse zwar nichts besonderes aber für jemanden der eh grad in der Nähe ist lohnt sich ein kurzer 15 Minuten Besuch ganz sicher.

Ich selbst komme mehrmals die Woche an diesem Gebäude vorbei, da es direkt an meiner Rad-Trainingsstrecke liegt. Je Tagszeit und Wetter erscheint die alte Kirche in einem anderen Licht welches immer wieder anders und beeindruckend ist.

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Ruinen der Hore Abbey in Cashel

Am Fusse des „Rock of Cashel“ in westlicher Richtung an der R505 stehen die Ruinen der „Hore Abbey“, einer alten Benediktiner Abtei.

Der damalige Erzbischof von Cashel, David McCarvill, hatte 1272 den Traum, dass die Mönche einen Anschlag auf ihn verüben werden und ließ daraufhin die Abtei räumen und vertrieb die Mönche von den Ländereien. Daraufhin veranlasste er die  Zisterziensermönche des überaus wichtigen Ordens „Mellifont“ im County Louth hier ein neues Zisterzienserkloster zu gründen. Die Ordenstracht übernahm der Erzbischof ab sofort selbst. Hore Abbey war die letzte Zisterziendergründung in Irland.

Die Abbey ist aus Kalksteinen erbaut. Viele der Arbeiter waren ebenso am Bau der Kathedrale auf dem Rock of Cashel beteiligt.Die Kirche besteht aus dem Kirchenschiff mit einer Kapelle und zwei Querschiffen von der jede original nochmals zwei eigene Kapellen hatte. Der Grossteil der Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der Turm wurde im 15. Jahrhundert dazu gebaut.

Der Besuch der alten Gemäuer kostet übrigens gegenüber dem „Rock of Cashel“ keinen Eintritt, hat aber auch einiges zu bieten. Eine Informationstafel gibt Auskunft über die Historie und den Aufbau des Klosters.

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Lismore Castle

Wer die N72 von Dungarvan nach Fermoy entlang fährt, erreicht nach dem überqueren des Flusses Blackwater die etwa 1200 Einwohner Stadt Lismore im Co. Waterford. Beim überfahren der Brücke steht imposant oberhalb des Flusses die Lismore Castle welche seit 1753 im Privatbesitz des Duke of Devinshire ist. Mit den umliegenden Gärten ist die Burg sowie das Städtchen Lismore immer ein Besuch wert.

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Kirchenruine in Lisronagh

Im County Tipperary, an der R689 zwischen Fethard und Clonmel liegt das kleine Dorf Lisronagh. Wenn man von Süden (Clonmel) her nach Lisronagh fährt sieht man etwa 100 Meter vor der Dorf Einfahrt auf der linken Seite eine alte Kirchenruine und daneben einen massiven Turm inmitten einer Kuhwiese. Parken kann man am besten im Dorf direkt an der katholischen Kirche und läuft dann am Straßenrand (Vorsicht, es gibt keinen Gehweg) zur Ruine. Ein Viehgatter führt dann durch die Mauer, über die Wiese direkt auf den alten Friedhof. Die Kirche ist über und über mit Efeu bewachsen, kann aber betreten werden. Der Turm ist leider verschlossen.

Wer in der Gegend ist sollte dort unbedingt für ein paar Minuten Rast machen und sich die verfallenen Mauern ansehen.

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Ormond Castle in Carrick-on-Suir

Das elisabethanische Herrenhaus „Ormond Castle“ steht direkt am Fluss „Suir“ im Städtchen Carrick-on-Suir (Co. Tipperary), welches an der N24 zwischen Waterford und Clonmel liegt. Erbaut wurde das Haus von Thomas, dem 10. Earl von Ormond im Jahre 1560. Im 15. Jahrhundert kamen noch zwei Türme hinzu. Es war landesweit der einzige unbefestigte Wohnsitz in den damals turbulenten Zeiten. Die prachtvollen Zimmer im inneren enthalten einige der schönsten Stuck und Verputzarbeiten im ganzen Land.

Besichtigt werden kann das Anwesen von Mitte Juni bis 14. September ausschliesslich in einer geschlossenen Führung die etwa 45 Minuten dauert (von 10:00 bis 18:00 Uhr).
Wem die Sicht von außen genügt, der kann vom Parkplatz vor der Castle durch den Park, runter zum Fluss „Suir“ auf einem befestigten Weg um das Herrenhaus herum laufen.

Das Anwesen ist gut ausgeschildert und schnell zu finden.

St. Mary’s Kirche in Dungarvan

Die St. Mary’s Kirche in Dungarvan wurde im Jahre 1828 von Richard Pain erbaut. Es handelt sich um ein Gebäude im einfachen Stil mit gotischen Fenstern. Rückseitig zum Strand liegt der angrenzende Friedhof und darin die Überreste einer alten Wand mit fünf runden Löchern. Es wird vermutet, daß es sich hierbei um die Reste eines Krankenhauses für Leprakranke handelt. Durch die Öffnungen sollen die Bewohner der Stadt den erkrankten das Essen gereicht haben. Wahrscheinlicher ist es aber, daß die Wand von einer alten Kirche stammt die vor langer Zeit dort stand.

Wer in Dungarvan ist sollte sich die wunderbar gelegene Kirche ansehen. Nach ihr ist übrigens auch eine Strasse im Stadtzentrum benannt.

Augustinerkloster und St. Augustine Kirche in Abbeyside Dungarvan

Wer am Hafen von Dungarvan spazieren geht und seinen Blick über Abbeyside schweifen lässt, wird recht bald die Spitze eines altertümlichen Kirchturmes entdecken. Hierbei handelt es sich um die Gemeindekirche St. Augustine, welche 1828 erbaut und 1890 und nochmals 1972 wiederaufgebaut und saniert wurde. An den Kirchturm angebaut findet man heute noch Überreste eines alten Augustiner Klosters welches im Jahre 1290 gegründet wurde. Der Turm besteht seit dem 15. Jahrhundert.
Nach der Unterdrückung des Klosters  und der Vertreibung der Mönche im 16. Jahrhundert wurde des Kloster 1654 abgewirtschaftet und zerstört. Die Ruinen sind seit dem unter dem Namen „The Clogchas“ bekannt.

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