Archiv für die Kategorie ‘Dungarvan’

Dungarvan

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Dungarvan Farmers Market

Sonntag, 08. November 2009

Am vergangenen Donnerstag hatten wir mal wieder Zeit in Dungarvans kleine Innenstadt zu gehen um ein paar Besorgungen zu machen. Das Timing war genau passend um noch den Dungarvan Farmers Market auf dem Grattan Square zu besuchen. Der kleine Wochenmarkt mit seinen etwa 10 Verkaufsständen findet jeden Donnerstag zwischen 09:00 und 14:00 Uhr auf dem Platz im Stadtzentrum Dungarvans statt. Die Händler bieten von Blumen und Sträuchern, selbst gemachtem Käse, Honig, Bio Gemüse, Brot und Kuchen auch Frühstück sowie Kaffee und heiße Schokolade an. Die Preise sind zwar nicht mit denen der Supermarktketten zu vergleichen aber die Qualität ist wesentlich besser, das Produkt kommt direkt vom Erzeuger und man darf sehr gerne probieren bevor man sich zum Kauf entscheidet.

In mitten des gemütlichen Marktes stehen ein paar Tische und Stühle die zum sitzen, erholen und verzehren einladen sollen. Man kann sich also gerne ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee holen, sich dort nieder lassen und währenddessen die vorbei ziehenden Menschen beobachten.

Beim Käsestand und dem nebenan stehenden Schokoladenverkäufer kann man auch ganz gerne mal in deutsch bestellen da beide (Wolfgang und Jürgen) gebürtige Deutsche sind. Wie praktisch!

Alles aktuelle zum Markt selbst und den einzelnen teilnehmenden Ständen findet man kompakt auf Dungarvan Farmers Market

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Weg mit den Grusel Kostümen

Dienstag, 03. November 2009

Halloween ist vorbei, die Orange-Schwarze Dekoration verschwindet, die Gruselmasken und Horror-Kostüme sind wieder für ein Jahr im Schrank verstaut und wir hatten eine super Partynacht in Dungarvan.

Ursprünglich war ja der Besuch einer Halloween Party in der alten Kirche von Villierstown geplant. Leider ist in der 400 Seelen Gemeinde nur zwei Tage vorher jemand verstorben und die Feier wurde auf den Freitag, also einen Tag vorverlegt. Am besagten Tag kam dann ganz kurzfristig die Mitteilung, dass die Grusel-Sause aufgrund der Trauer ganz abgesagt wurde.

Wirklich schade und alles recht kurzfristig!!!  Da blieb nicht viel Zeit um andere große Pläne zu schmieden. So entschlossen wir uns, samt Besuchern (Julie und Christian aus Villierstown)  in Dungarvan um die Häuser und durch die lokalen Pubs zu ziehen. Die Stimmung war recht gut, obwohl die Mehrheit an diesem Abend wie zu erwarten ohne Kostümierung unterwegs war. Mit unseren Schaurigen Gewändern, Julie als Midnightbride, Silvana als Hexe, Christian als Langhaar-Zombi und ich als Zombi-Doktor, waren wir viel bestaunte und noch viel mehr fotografierte Gäste. Nahezu jeder wollte sich mit uns knipsen lassen. Mal sehen ob wir morgen vielleicht sogar im Lokalblättchen, dem “Dungarvan Observer” abgedruckt werden.

Zu späterer Stunde landeten wir dann in Minis-Pub (Abbeyside), wo bei guter alter 80er Jahre Musik mit einigen Kostümierten ordentlich gefeiert und geschwoft werden konnte. Tanzen war mit der Vollgummi-Maske zwar nur für wenige Minuten möglich, da einem sonst die Suppe übers Gesicht lief und man gar nicht so schnell trinken konnte wie man das Guinness wieder herausschwitzte, aber was solls…  is ja nur einmal im Jahr ;-)

Und hier kommen die, leider wenigen, Bilder des Abends.

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Angel-Ausflug in die Bucht von Dungarvan

Donnerstag, 24. September 2009

Alles begann vor vielen vielen Monden….   äh, Monaten. Als während eines Gesprächs mit einem irischen Arbeitskollegen das Versprechen zustande kam, mich auf einen gemeinsamen Angelausflug auf seinem Boot mitzunehmen. Natürlich war meine Freude darüber riesig aber auch die Enttäuschung umso größer als die Wochen ins Land zogen und dann keine Rede mehr von einem Fishing-Trip auf der Jolle war. Für mich selbst habe ich dieses Vorhaben bereits abgeschlossen und als “es wird nie stattfinden” abgeschrieben. Bis zum heutigen Tage!

Ganz beiläufig erwähnte eben dieser jene Arbeitskollege, dass er plane, heute am frühen Abend mit seinem Boot in die Bucht von Dungarvan zu fahren um dort zu fischen und ob ich nicht einfach mitkommen möchte. Das Wetter war perfekt, Zeit hatte ich auch und die aufflammende Vorfreude konnten nur ein “Ja” hervor bringen. So traf man sich also am frühen Abend im Hafen von Dungarvan um das kleine aber ausreichende, etwa 4 Meter lange Boot, ins Wasser zu lassen. Gut ausgestattet mit jeglichem Angel Equipment starteten wir, der Bootsbesitzer und Gastgeber Alan, ein weiterer Angel freudiger Arbeitskollege Namens Anthony und ich, der Grünschnabel, hinaus aufs Wasser in die Dungarvan Bay. Vorsorglich hatte ich meine Kamera im Rucksack mitgenommen um die schönsten Momente festzuhalten und war bereits bei der Fahrt zum Angelplatz fleißig mit fotografieren beschäftigt. Kurz darauf musste durfte ich dann meinen Schnappschussapparat gegen eine Angelrute tauschen und sollte die Jagd nach den einheimischen Meeresbewohnern starten. Also, das Blei, mit Haken an Schnur ins Wasser lassen und geduldig warten…   tja, damit war es wohl nix. Schon nach weniger als einer Minute zuckte die Angelspitze und ich konnte meine ersten selbst gefangenen Makrelen (englisch: Mackerel) an Land (Boot) ziehen. Ab da hatte mich das Angelfieber gepackt. Es war einfach zu schön, mit dem Boot in der Bucht von Dungarvan, in guter Gesellschaft, umgeben von herrlicher Landschaft und malerischen Klippen, angeln und sogar noch etwas fangen…

Gelegentlich wurde der Motor des Bootes wieder gestartet um an einen anderen Platz zu wechseln, was mir die Möglichkeit gab, Fotos aus unterschiedlichen Perspektiven zu machen. Es ging vorbei am alten Leuchtturm, raus zum Clonea Strand, an den Klippen entlang und dann einmal quer durch die Bucht rüber zum Head bei Helvick harbour. Nebenbei wurde immer noch ausgiebig die Rute (Angel) ins Wasser gehalten und ich hörte mir Erzählungen von Seehunden, Delphinen und Haien an, welche sich noch gelegentlich hier im Wasser tummeln sollen. Gesehen haben wir an diesem Abend leider keine.

Als die Sonne uns dann noch mit einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnte war es Zeit die Heimreise anzutreten. Was das Fischen anging hatten wir mehr als genug gefangen. Etwa 60 Makrelen, welche von Alan bereits fachmännisch filetiert wurden, dazu vier mittelgroße Pollocks und mehrere Katzenhaie (englisch: Dog fish) die aber wieder in die Freiheit entlassen werden konnten. Zurück im Hafen musste das Boot wieder auf den Autoanhänger gezogen werden und schon konnte es mit randvoll gefüllten Plastiktüten nach hause gehen. Wer Fisch fängt möchte natürlich auch Fisch essen.

Wir haben uns dazu entschlossen die 4 Pollocks und etwa 30 Makrelen in den Gefrierschrank zu verfrachten, was für den Winter ausreichen sollte. Ein paar wenige der herrlich grün glänzenden Makrelen-Filets landeten sofort in der Bratpfanne und schmeckten mit ein wenig Salz, Pfeffer und Zitrone einfach nur lecker. Fazit: Ein absolutes Angel-Wasser-Boot-Erlebnis an welchem ich sicherlich jedes mal wieder gerne Teilnehmen würde, auch wenn wir dann vermutlich bald eine zusätzliche Gefriertruhe benötigen.

Und da Bilder bekanntlich mehr sagen können als Worte, hier die Galerie zum Angelausflug

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Dungarvan Food Festival 2009 – Der Sonntag!

Montag, 20. April 2009
Dungarvan Food Festival 2009 Meine Enttäuschung über den Samstag des Dungarvan Food Festival 2009 konnte man ja bereits in einem vergangenen Artikel hier lesen. Um so mehr freut es mich, heute einige positive Worte über den Sonntag des Festivals verlieren zu dürfen. Das herrliche Wetter und ein Kommentar von Stephan hier im Blog haben mich bereits zur Mittagszeit aus dem Haus in Richtung Stadtzentrum getrieben und ich wurde nicht enttäuscht. Auf dem Square (Marktplatz) war alles voll mit Zelten, Verkaufsständen, Händlern, Futter-Buden und dazwischen zwängten sich die Menschenmassen. Ein wohliger Duft von gegrilltem und allerlei leckerem stieg mir in die Nase. An zubereitetem Essen gab es eine unüberschaubare Auswahl, z.B. Schwein vom Spieß, diverse Eintöpfe, Fisch, Bratwurst, Suppen, Reispfanne und und und. Dungarvan Food Festival 2009 Darüber hinaus wurde Brot, Käse, Wurst, Honig, Obst und Gemüse, Seife, Säfte aus der Region und eigener Herstellung feil geboten. Auf einer gut positionierten Bühne war den ganzen Nachmittag Unterhaltung in Form von live Musik geboten. Das hätte ich von den Iren ehrlich gesagt nicht erwartet. Bin aber immer offen für Überraschungen.

Danach ging es mit Freunden wie fast schon üblich ins Lawlors Hotel zum “Sunday Lunch”. Wer sich das Kochen am Sonntag ersparen möchte sollte das mal ausprobieren. Sehr gutes und ordentlich portioniertes Essen für wenig Geld (€ 11). Alle die es sich nicht zutrauen mit den vorhandenen Englisch Kenntnissen ein Essen zu bestellen, können hier beruhigt ordern. Man wird von einem deutschen Koch bedient ;-)   Wird am Sonntag oder Feiertag übrigens von einigen Hotels und Pubs angeboten.

Dungarvan Food Festival 2009 Nach dem ausgiebigen NachMittags Mahl konnte ich es mir nicht verkneifen nochmals über den Markt zu schlendern. Dabei habe ich so viele Bilder gemacht, dass ich sie gleich unten angehängt habe. Als krönender Abschluss rückte dann Besuch im “Lady Belle”, einem lokalen Pub, näher. Mit einem Erdinger Weißbier (Ja, auch das gibt es hier. Sogar im original Glas) in der Sonne sitzend ließ man gemeinsam den Tag und das Wochenende ausklingen.

An solche Tage könnt ich mich durchaus gewöhnen.

Als Merker fürs nächste Food Festival…     NUR am Sonntag gehen und den Samstag für was sinnvolleres nutzen!

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Sonne, Hafen und Food Festival

Sonntag, 19. April 2009

War das heute ein wunderschön sonniger Tag, blauer Himmel und angenehme Temperaturen. Nachdem ich mal wieder richtig ausgeschlafen habe bin ich in die Stadt runter um mir das Dungarvan Food Festival 2009 anzusehen. Vom Causeway aus sind mir dann am Hafen zwei Kräne ins Auge gestochen die da eigentlich nicht hingehören. In meiner Neugierde musste ich das gleich mal näher betrachten. Die beiden Kranführer und einige Helfer waren gerade dabei ein Boot für die Sommer Saison ins Wasser zu lassen. Dieses Spektakel wurde von einigen Schaulustigen interessiert beobachtet und ich wollt mir das natürlich auch nicht entgehen lassen. Habe mir die ganze Aktion dann angesehen und mit meinem Handy gefilmt. Das Video könnt ihr euch hier ansehen.

Danach bin ich weiter gezogen um nach den Attraktionen des Food Festivals zu suchen. In der Burg (King Johns Castle) gab es für die Kinder einen wirklich netten Streichelzoo und im Old Market House Arts Centre war Tag der offenen Tür mit einer zusätzlichen Ausstellung zum Festival die recht wenig mit dem Thema “Food” zu tun hatte. Auf dem Square war seltsamerweise gar nichts, dafür haben die Sandwich und Muffin Läden vor dem Dungarvan Shopping Centre ein paar Stände aufgebaut und ihre Produkte angeboten. Hätte mich ja gerne dort in die Sonne gesetzt um einen Kaffee zu trinken, leider gab es viel zu wenig Tische und Stühle und diese waren alle besetzt. Kein Wunder!

Bin verwundert wie man aus so viel Angekündigtem Programm doch so wenig machen kann. Besonders wenn man bedenkt, daß die Stadt nur so überschwemmt war von Besuchern. Wenn ich mich erinnere wie die Leute am Memminger Jahrmarkt (meiner Heimatstadt) nur so an die Stände strömen, welche Hobel, Teflon Pfannen und Gurken-Schäler vorführen, wäre das heute für die Veranstalter ein Leichtes gewesen, die Menschen in der Stadt zu unterhalten. Daneben noch ein paar Bierbänke, Bratwurststand, Kaffee, Kuchen, Musik und für die Kinder eine Hüpfburg. Anscheinend ist das zu schwierig oder man hat es bereits versucht und ist gescheitert.

Bin dann wieder nach Hause, hab mein Käffchen selbst gemacht und nebenbei die Landkarte studiert. Ein wunderbarer Ausflug nach Ardmore zu den Stränden, dem Rundturm und den umliegenden Ruinen hat mir den Nachmittag noch versüssen können. Eine wirklich schöne Gegend. Dazu aber mehr in einem neuen Blog Artikel ein paar Tage später…

Hier noch die Impressionen des Tages!

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