Archiv für die Kategorie ‘Gut zu wissen’

Gut zu wissen

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Es gibt Christkindl Glühwein bei Lidl Irland

Donnerstag, 05. November 2009

Gerade eben bemerkte ich eine Suchanfrage über Google die mit dem Suchbegriff  “Glühwein Lidl Irland” auf AOWAO landete. Offensichtlich versuchte jemand herauszufinden ob das winterliche Heissgetränk auch beim Insel-Lidl angeboten wird.

Und hier nun die Antwort: JA

Es gibt tatsächlich den Christkindl Glühwein in der grünen 1 Liter Flasche mit 9,0% vol bei Lidl Irland zu kaufen. Abgefüllt wurde in der Nürnberger-Wein-Kellerei. Der Preis liegt bei unglaublichen € 5,99 pro Liter im Gegensatz zu € 0,99 im deutschen Lidl.

Christkindl Glühwein

Christkindl Glühwein

Und nicht vergessen. Glühwein soll nur erhitzt und nicht aufgekocht werden da er sonst den Geschmack verändert und der ganze Alkohol verfliegt. Selbstverständlich kann der entwichene Alkohol später durch einen guten Schuss Rum wieder hinzugefügt werden.

Na denn mal Prost!!!

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Achtung Freiluftpinkler

Donnerstag, 05. November 2009

Nehmt euch in Acht, ihr Straßen-Strullerer und Vorgarten-Überschwemmer!!!

In Ennis wird momentan über den Vorschlag nachgedacht eine “Freiluftpinkler Wache” an den Wochenenden im Stadtkern aufzustellen. Angeregt wurde diese Idee, nachdem ein Geschäftsmann aus Ennis das Problem der Wochenendlichen Pinkelorgien selbst in die Hand nahm und einen elektrischen Zaun an seiner Ladenfront installierte. Aus meiner Sicht eine überaus einfallsreiche Abschreckung. Das weiss jeder am besten der schon einmal zu Testzwecken oder bei einer jugendlichen Mutprobe seinen Wasserstrahl auf solch einen geladenen Draht gerichtet hat.

Stadtratsmitglied Paul O’Shea erklärte, dass die Wachen an den Wochenenden durch die Straßen patrouillieren werden um das unsittliche Verhalten in Zukunft zu unterbinden.

Und vermutlich hat Herr O’Shea auch Angst davor, dass noch weitere Einwohner der Stadt Ennis dem Beispiel des selbständig handelnden Geschäftsmannes folgen und bald kilometerlange 2000 Volt Zäune durch die Innenstadt des beschaulichen Örtchens (Bitte dieses Wort nicht als Örtchen->Ort->Toilette falsch verstehen) gespannt sind.

Ganz nebenbei: Die Stadt Ennis, im irischen genannt Inis, ist der Verwaltungssitz des County Clare und liegt am Fluss Fergus, nordwestlich von Limerick. Die Einwohnerzahl steht bei etwa 24.000. Der irische Name Inis ist eine Abkürzung von Inis Cluain Ramh Fhada. Was soviel bedeutet wie Weite fließende Wieseninsel

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Cork ist unter den Lonely Planet – Top 10

Mittwoch, 04. November 2009

Die Stadt Cork (Corcaigh) erscheint im neuen Reiseführer des Lonely Planet “Best in Travel 2010″ unter den Top 10 der besten Städte welche man besucht haben sollte. Darauf können die Einwohner der zweitgrössten Stadt der Republik Irland wirklich stolz sein. Im Reiseführer wird die Stadt an Irlands Südküste als “… anspruchsvoll, lebhaft und facettenreich” beschrieben, behält aber weiterhin seine “…Freundlichkeit,  den entspannten Scharm und Esprit”.

Der Redakteur des Buches schrieb:  “Cork stand bereits viel zu lange in Dublins Schatten. Die Stadt hat sich selbständig zu einem fantastischen Reiseziel mit grossartigen Restaurants, Gallerien, Bars und Geschäften  entwickelt, welche umgeben ist von atemberaubender Landschaft.”

Ein absolutes must see für jeden Inselbesucher.

Die weiteren Städte in der Top 10 sind: Abu Dhabi, Charleston, Cuenca, Istanbul, Kyoto, Lecce, Sarajevo, Vancouver und Singapur.

Der Lonely Planet veröffentlichte übrigens auch die geldbeutelschonendsten Reiseziele 2010. Dazu gehört Irland aber leider nicht. Was sicherlich nicht weiter verwunderlich ist wenn man die aktuellen Preise hier kennt.

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Halloween – als Müllentsorgung oder lieber Traditionell?

Freitag, 30. Oktober 2009

Morgen ist Halloween und nicht alle scheinen dieses Fest traditionell zu begehen. Wie es aussieht werden die alten Traditionen von einigen Menschen für illegale Aktivitäten genutzt.                                                                                                                                            Hierzu haben wir einen kurzen Artikel bei WLR FM gefunden:

Ein Aufruf an den „gesunden Menschenverstand“ in Dungarvan dieses Halloween

“Die Dungarvaner Polizei ist gefragt, das der gesunden Menschenverstand dieses Halloween in Dungarvan die Oberhand behält. An diesem Abend gibt es traditionell drei Freudenfeuer (Bonefire) in der Stadt, am Galgenberg (Gallows Hill), an der alten Bahnstrecke bei Abbeyside und nahe dem Childers Estate. Diese sind oft ein Anziehungspunkt für asoziales Verhalten. Der Stellvertretende Bürgermeister von Dungarvan, Michael Cosgrove gab gekannt, das illegales Müllentsorgen an den Feuern diese Jahr nicht toleriert wird.”

Das lässt erahnen das in den letzten Jahren eben diese Feuer zur Müllentsorgung genutzt wurden. Ich glaube das dies nicht ganz im Sinne der alten Tradition der „Bonefire“ ist.

Um mehr über diese Feuer zu erfahren habe ich ein wenig im Internet gestöbert und folgendes gefunden:

Das Anzünden der großen Feuer geht zurück bis zu den Wurzel von Halloween, dem Fest Samhain an dem das Ende des Sommers und der Beginn der dunklen Zeit gefeiert wurde.                                                                                                                                       Samhain war (ist) das keltische Neujahrsfest und markierte das Ende des alten und den Beginn des neuen Jahres und mit ihm den Beginn des Winters. Junge Leute gingen am Vorabend von Samhain von Haus zu Haus und fragten nach Essensgaben und Kleinholz für das Samhain–Feuer.

Am folgenden Tag, dem traditionellen Samhain, dem 1. November, löschten die Menschen ihre Herdfeuer und versammelten sich im Schein der großen Feuer auf den Kuppen heiliger Hügel, um ihrem Gott zu ehren und Opfergaben dar zu bringen.

Ausgewählte Feldfrüchte und die Knochen von Tieren wurden in den Feuern als Opfergaben verbrannt. Das moderne Word „bonfire“ kommt von dem Wort „bone“ (Knochen), in der Verbindung „Feuer aus Knochen“, was sich auf eben diese Praxis des Verbrennens bezieht.

Persönliche und symbolische Gegenstände wurden ebenfalls verbrannt, als Opfergabe für den Schutz vor Krankheiten und einer schlechter Zukunft.

Bonfire an Halloween

Bonfire an Halloween

Die Kelten die Samhain feierten, glaubten das in der Zeit zwischen dem Ende des alten und dem Beginn des neuen Jahres die Geister sich frei zwischen unserer und der Geisterwelt bewegen konnten. Einige Geister waren gut und wollten den Menschen helfen, andere waren böse und wollten jedem dem sie begegneten Unglück bringen.

Man glaubte das die heiligen Feuer die Kraft besaßen diese bösen Geister zu vertreiben und die Menschen standen eng bei den Feuern, oft in Kostümen mit Tierköpfen und Häuten um die bösen Geister zu täuschen und zu erschrecken und so vor ihnen sicher zu sein.

Bevor die großen Feuer erloschen, war man darauf bedacht etwas glühende Kohle oder Holz zu nehmen und es sicher nach Hause zu bringen, um die Herdfeuer wieder neu zu entzünden. Die Menschen trugen diese glühenden Holzstücken oft in ausgehöhlten Rüben oder Flaschenkürbissen nach Hause, in die sie Gesichter schnitzten, in der Hoffnung das diese Gesichter die bösen Geister vertreiben und und ihnen zu einem sicheren Heimweg verhelfen würden.

Am nächsten Tag wurde die Asche der heiligen Feuer über die Felder verstreut, um sie vor Geistern zu schützen welche die Feldfrüchte verderben lassen wollten.

Da kann man nur hoffen das sich die Iren wieder auf ihre alten Traditionen besinnen und diese nicht durch neue Unsitten, wie Müllverbrennung und ähnliches verkommen lassen. Ich wünsche allen ein schönes Halloween, verbrennt euch nicht die Finger und laßt euch nicht von bösen Geistern fangen.

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Der Kampf mit der Müll-Tonne

Mittwoch, 23. September 2009

Das Thema Müll ist in Irland ein ganz besonderes und auch für uns “Neuankömmlinge” eine Sache die geklärt werden musste da sich auch in unserem Haushalt regelmäßig Abfall zur Entsorgung ansammelt. Auf anraten unserer Nachbarn haben wir uns gegen die örtliche Müllabfuhr und für ein privates Unternehmen, mit aussagekräftigem Namen “Mr. Binman”, entschieden. Wir hatten bis zu diesem Zeitpunkt keine Tonne und wussten auch nicht wie man bei der wöchentlichen Abholung integriert wird, welche wirklich dringend war, da sich schon einige Säcke angesammelt hatten.

Erstmal haben wir uns über die Firmen Webseite schlau gemacht, oder es zumindest versucht. Die nützlichen Informationen sind dort, bis auf die Kontakt Info´s der Büro´s, eher rar gesät. Um die lästige Telefonhotline zu umgehen und trotzdem am Müllentsorgungssystem beteiligt zu werden sind wir vor 3,5 Wochen ins 38 Kilometer entfernte Clonmel aufgebrochen um persönlich im Office vorbei zu schauen. Die junge Dame dort machte einen sehr freundlichen und kompetenten Eindruck und nach Angabe unserer Adresse wurde die Anlieferung einer Tonne innerhalb der nächsten 10 Werktage zugesagt.

Als nach 13 Werktagen immer noch keine Tonne bei uns eingetroffen war und bereits mehrere Säcke im Garten lagen entschloss ich mich, den Müllmann (der immer Freitags kommt) anzusprechen um herauszufinden ob es mit der Auslieferung vielleicht Probleme gibt. Er meinte gelassen das es unter Umständen zu einer Verzögerung kommen könnte, ich mir aber keine Sorgen zu machen brauche. Freundlicherweise hat er dann noch einen unserer, bis zum Rand gefüllten, Säcke mit einem Lächeln in seinen Müllwagen geworfen und unseren Garten wieder etwas weniger wie eine Müllhalde wirken lassen.

Um wirklich sicher zu gehen habe ich dann am “Tag 15″ im Büro in Clonmel angerufen um mich in Sachen “Mülltonne” auf den neuesten Stand bringen zu lassen. Eine nette Stimme entschuldigte sich ganz freundlich für die Unannehmlichkeiten und vertröstete mich auf den kommenden Montag oder Dienstag (Es war bereits Freitag). Wie zu erwarten stand auch an den angekündigten Tagen keine Tonne in unserer Einfahrt. Schade, wirklich schade. Und auch ein wenig ärgerlich. Aber es war ja auch nie die Rede davon, dass die Iren zu den pünktlichsten Menschen auf diesem Planeten gehören.

Doch dann…. Tag 18, unser persönlicher D-Day, ganz unerwartet…. Wir bekommen die Tonne geliefert.
Zusammen mit einem Umschlag der uns freundlich mit den Worten “WELCOME TO Mr. BINMAN” als neue Kunden willkommen heißt.

Mr. Binman Logo
Mr. Binman Logo

Im Umschlag selbst befand sich zum einen eine Rechnung und zum anderen eine Anweisung für den direkten Bankeinzug welche ein wenig Verwirrung in unsere Gesichter zauberte. Vielleicht auch weil der Sticker für die Tonne, der für die Abholung zwingend nötig war, nicht mitgeschickt wurde. Was soll man machen… Ab ins Auto und kurzerhand wieder zu unseren, bereits gut bekannten, Office Damen nach Clonmel gefahren. Nun ging wieder alles gaaaanz einfach. Rechnung wurde bar bezahlt, ein kleiner “PAID” Stempel auf den Beleg und schon bekamen wir einen druckfrischen Aufkleber welcher die Müllabholung bis Dezember 2009 garantiert.

Mr. Binman Aufkleber bis Dezember 2009
Mr. Binman Aufkleber bis Dezember 2009

Auf dieses bedruckte, selbstklebende Stückchen Folie sollte man gut acht geben da der Diebstahl direkt von der Tonne wohl keine Seltenheit in irland ist.

Der Abhol-Service von “Mr. Binman” umfasst aber nicht nur die Tonne sondern man bekommt zusätzlich gratis Säcke für Wiederverwertbares Material. Welche kurz “Mr. Binman Environmental Recyclable Opti-Bags” genannt werden.
Diese sind für Karton, Papier, Plastik Flaschen und Verpackungen, Tetrapacks und Dosen gedacht. Wirklich sehr praktisch !!!
Eine Abholung findet einmal wöchentlich statt.

Ein Jahresbeitrag kostet in etwa € 300 und kann für 12, 6 oder 3 Monate in bar, per Postbill, Lastschrift oder Kreditkarte bezahlt werden.

Wer auch im Süden Irlands lebt und eine Müllabfuhr benötigt kann sich gerne mal bei “Mr. Binman” schlau machen um das nächst gelegene Office herauszufinden. Wir freuen uns jetzt erstmal über unsere neue, schwarze, formschöne 240 Liter Mülltonne und sind glücklich und stolz darüber aktiv am “Waste-Disposal-System” teil nehmen zu dürfen….

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