Archiv für die Kategorie ‘Gut zu wissen’

Gut zu wissen

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Rundfunkgebühren in Irland

Dienstag, 31. März 2009

Heute gab es mal wieder Post. Diesmal sogar direkt von der Post, besser gesagt von der “An Post TV Licence Section”. Offensichtlich wollte jemand kontrollieren ob ich ein Fernsehgerät besitze, hat mich aber nicht angetroffen und wird laut dem hinterlassenen Postkärtchen in 14 Tagen wieder kommen.

Da ich kein Gerät mein Eigen nenne hat mich das ganze nicht weiter gestört. Wie es aber funktionieren sollte WENN ich einmal einen TV in meinem Haushalt habe und was das ganze kostet, darüber wollte ich schon etwas mehr erfahren und habe mich auf die Suche im Netz gemacht.

Mit dem Erwerb einer Lizenz erhält man das Recht die einheimischen TV Sender von RTE (Radio Telefis Eireann), das sind RTE1 RTE 2 und TG4, zu empfangen. Aktuell liegt die Gebühr bei € 160. Wobei ich keine Informationen fand, auf welchen Zeitraum sich diese Lizenz beschränkt. Meine Vermutung ist 1 Jahr Laufzeit.

Bezahlt werden kann die TV Lizenz online, beim Postamt und weiteren ausgewiesenen Stellen.

Wer sich beim “illegalen” Fernsehen erwischen lässt kann mit einer Strafe bis etwa 650 Euro und beim wiederholten mal bis zu 1300 Euro rechnen.

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Danke schön, Herr LIDL

Montag, 30. März 2009
Lidl Ireland Logo

Lidl Ireland Logo

In Zeiten der momentanen Finanz-Verwirrungen (Nein, ich nenne es nicht Rezession. Kann das Wort nicht mehr hören), Entlassungen und Gehaltskürzungen muss jeder auf sein Geld achten. So auch, oder ganz besonders, beim Lebensmitteleinkauf.

Als ich vor 4 Jahren das erste mal als Urlauber nach Irland kam war ich sehr überrascht einen Lidl und Aldi Markt anzutreffen. War immer der Meinung gewesen, das sei ausschließlich eine Deutsche Sache.  Allerdings muss ich dazu sagen, dass die Kundschaft damals nur zu einem ganz geringen Teil aus Iren bestand. Es waren überwiegend die Zugereisten wie Deutsche, Polen, Russen und Franzosen die bei Lidl einkaufen gingen. Das Irische Volk “shoppte” lieber bei “Tesco” oder dem Irischen Supermarkt “Dunnes” (The difference is, we´re irish) welche preislich ein gutes Stück über den deutschen Supermärkten lagen.

Heute ist das anders!

Anscheinend hat das irische Volk sein Denken verändert. Man sieht zunehmend Einheimische beim Einkauf in den “German Supermarkets”. Auch ich besorge meine Lebensmittel bevorzugt bei Lidl. Es gibt dort auch so ziemlich alles was man braucht und das zu einem recht guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Für mich als Deutscher ist es auch schön mal ein paar deutsche Produkte zu kaufen, die es ausreichend bei Lidl gibt. Wie auch in Deutschland zwei mal wöchentlich, gibt es in Irland immer mehr Produkte die nicht zur Sparte Lebensmittel gehören zum Beispiel Gartengeräte, Kleidung, Elektrogeräte und Sportartikel. Nur der Ansturm auf die “Schnäppchen” fehlt in Irland. Auch wenn man erst einen Tag später kommt sind in der Regel noch genug Teile da.

In Dungarvan gibt es übrigens einen Lidl Markt. Der nächste Aldi hingegen ist in Clonmel etwa 29 km oder Carrick-on-Suir etwa 32 km entfernt. Nur falls sich jemand fragt warum ich hier vermehrt über Lidl geschrieben habe…   “Ist nichts persönliches, nur eine Sache der Entfernung”

Wen die aktuellen Angebote interessieren, es gibt natürlich auch Internetseiten dazu.

Lidl Irland
Aldi Irland

Und nun, VIEL SPASS BEIM EINKAUFEN !!!

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Warum einfach wenn es auch kompliziert geht

Montag, 30. März 2009

Hier in Irland scheint man es gerne ein wenig komplizierter zu mögen. Diese Aussage bezieht sich speziell auf mein neues Bankkonto bei der AIB (Allied Irish Banks) welches ich letzte Woche beantragt habe. Ganz wichtig, für die Eröffnung des Kontos wird eine Foto ID (z.B. Reisepass, Führerschein), die PPS Nummer (welche man vom Tax Office bekommen hat) und eine Bestätigung des aktuellen Wohnortes (Stromrechnung, Utility Bill) benötigt. Ohne diese Unterlagen geht gar nichts.

Die Beantragung des neuen Kontos geht recht einfach. Auch die Unterlagen waren innerhalb weniger Tage in meinem Briefkasten. Dazu gab es eine hübsche Plastikkarte (Maestro + Laser) zum Geld abheben und mehrere PIN und PAC Nummern. Da ich des öfteren Geld von einem Konto auf ein anderes transferiere wollte ich auch direkt das Onlinebanking nutzen. Und schon ging der Spass los.
Ein Einloggen auf der AIB Seite wurde mir mit meinen aktuellen Daten verweigert. Also durfte ich wiedermal zur Bank und mir dort eine Registration Number abholen, welche mir das Phone und Online Banking ermöglichen solle. Den Sicherheitscode, also die PAC Nummer, hatte ich ja bereits per Post erhalten. Wieder zuhause angekommen wollte ich die neue Errungenschaft sofort ausprobieren und besuchte erneut die AIB Seiten. Es wäre doch wirklich zu schön gewesen, hätte es jetzt geklappt. Mit grell roten Buchstaben wurde mir beim fehlgeschlagenen Login Versuch angedeutet, dass ich mich zusätzlich telefonisch für das Banking freischalten lassen musste.

Telefon geschnappt, AIB Phone Banking Nummer 1890 24 24 24 eingetippt und versucht mich durch die Menü´s zu hangeln bis ich endlich eine junge Dame an der Leitung hatte die mir hoffentlich helfen wollte und konnte.

Bevor es losgehen konnte musste ich mich wiedermal dem Ausquetschen meiner Daten beugen. Name, Adresse, Telefonnummer, wo haben sie das Konto eröffnet, in welchem County liegt ihr Wohnort. Wie kann man nur immer und immer wieder so viele Fragen stellen? Als nächstes wurde mir der nun folgende Ablauf erläutert. Witzig war ja, dass plötzlich zusätzlich eine Computer-Stimme in der Leitung brabbelte und ich nochmal meine Nummern rausrücken durfte. Diesmal musste ich alle Zahlen über mein Handy eintippen. Naja, war ja mal was neues.

Das Resultat der Telefonaktion war dann die Aussage der jungen Telefonistin “Wir senden Ihnen eine Karte zu auf der weitere Informationen zu ihrem Onlinebanking Zugang vermerkt sind”.  Auf meine Frage ob ich das Banking denn jetzt schon nutzen könnte, kam die Antwort promt “Ja, sie können sich schon einloggen aber leider noch nichts machen bevor ihr neues Kärtchen nicht da ist”.

Hervorragend, genau so hab ich es mir vorgestellt !!!

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Müll ist nicht gleich Müll

Donnerstag, 26. März 2009

Es ist Donnerstag!!!
Meiner Meinung nach der Tag an dem das “kleine grüne Müllauto” durch meine Wohnsiedlung fährt und brav alle Säcke einsammelt und Tonnen entleert. Da ich erst seit wenigen Wochen hier wohne bin ich, was das Thema Müllentsorgung angeht, noch nicht auf dem aktuellen Stand. Aber brav wie ich bin habe ich ja nen Müllsack für € 2,50 im Supermarkt gekauft und fleißig Abfall gesammelt. Der war allerdings jetzt voll. Also was tun?

Hab mich tierisch auf den Tag der Abholung vorbereitet um meine “Bin-Bag” endlich in die richtigen Hände zu übergeben. Nachdem heute Morgen keine Säcke oder Tonnen am Straßenrand standen war ich doch etwas verwirrt. Vielleicht kommen die Müllmänner ja nur alle 2 Wochen? Da ich meinen Müllsack nicht ganz einsam auf den Grünstreifen an der Straße stellen wollte, blieb er also da wo er war. In meinem Garten!

Als ich dann gerade eben vor meinem Laptop sitze und Berichte schreibe höre ich dumpfe Geräusche, eile zum Fenster und sehe den Müllwagen der Firma “Mr. Binman“. Die zwei Müllmänner sammeln eifrig die Säcke und Tonnen ein die, JETZT PLÖTZLICH, überall rumstehen. Ich versteh die Welt nicht mehr.
Wie auch immer…  Hab meinen geschnürten Müllbeutel geschnappt, bin raus damit und wollte ihn mit einem lächeln an den freundlich aussehenden älteren Herrn überreichen. Nachdem er mich für ein paar Sekunden ratlos angesehen hatte, begann er zu erklären, daß ich einen Müllbeutel des “Waterford County Councils” in den Händen halte und er aber für die Firma “Mr. Binman” unterwegs ist. Den staatlichen Waterford County Council Sammelwagen habe ich um 5 Minuten verpasst. “Das Leben ist hart und ungerecht” dachte ich mir…
Aber freundlich wie die Iren sind, hat er meinen Müllsack doch noch mitgenommen.

FAZIT: Auf einen Sack mehr oder weniger kommt es auch nimmer an.

Die irischen Strassen

Dienstag, 24. März 2009

Es geht allgemein das Gerücht um, die irischen Strassen seien in einem so schlechten Zustand. Dazu kann ich nur sagen “Ja, das stimmt”. Allerdings würde ich den grossteil der Strassen eher als abenteuerlich bezeichnen.
Um zu wissen welche Road man befahren kann und welche besser zu meiden ist, hier ne kurze Übersicht.

(weiterlesen …)

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