Archiv für die Kategorie ‘Irland’

Irland

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Landfill löst Müll-Frage

Samstag, 18. April 2009

Aufgrund meines Job komme ich täglich mit vielen Menschen in Kontakt und speziell Aufgrund der verschiedenen Nationalitäten entwickeln sich immer wieder interessante Gespräche. So auch heute geschehen! In Sachen Ländervergleich landeten wir beim Thema Müll, Recycling und Müllentsorgung. Ich habe dem jungen Mann erklärt, dass es für mich absolut nicht nachvollziehbar ist, dass hier in Irland so viel Müll herumliegt. Dabei handelt es sich nicht nur um kleine Papier Schnipselchen oder ähnliches, es finden sich Kunststoffflaschen, Pizza-Kartons, komplett gefüllte Müllsäcke mit Hausabfällen, Zeitungen, Elektrogeräte und vieles mehr am Straßenrand, auf den Wiesen, am Strand und sogar in den Flüssen und Wäldern. Selbst an Stellen die scheinbar unberührt sind von Menschenhand, weisen Vermüllung in irgendeiner Form auf.

Während des Informationsaustausches viel dann plötzlich das Wort “Landfill“, von welchem mir die Bedeutung nicht bekannt war und ich nachfragte. Der junge Ire erklärte mir, dass es in Irland gang und gebe war (ist) sich den Müllsack und eine Schaufel zu schnappen, damit auf die Wiesen hinaus zu laufen, ein Loch zu graben und den Sack samt Inhalt sauber im Boden einzugraben. Für ihn, und vermutlich viele andere Iren war damit das Thema “Müllproblem / Müllentsorgung” gelöst.

Die glauben doch nicht etwa, dass sich die Plastik Verpackungen und Alufolien in wenigen Monaten komplett aufgelöst haben, oder doch ?

Sowas kann ich echt nicht verstehen und hab mich schwer darüber geärgert und gewundert. Es reicht doch schon, dass der Müll überall auf der Erde liegt, da muss man ihn doch nicht noch Säckeweise eingraben. Die Iren und Bewohner Irlands hatten vielleicht nicht immer die beste Organisation der Müllabfuhr, Abholung und Entsorgung. Auch die Kosten für einen Privathaushalt zum fortschaffen des Kehricht sind vielleicht höher als woanders.

Allerdings rechtfertigt das nicht die Eigeninitiative zum privaten “LANDFILL”.

Falls ich es zeitlich schaffe in den nächsten Tagen ein paar “Müll” Bilder zu machen findet Ihr sie natürlich hier auf AOWOA.

“God save Ireland ! ” said the heroes;
“God save Ireland” said they all.
Whether on the scaffold high
Or the battlefield we die,
0, what matter when for Erin dear we fall ! “

Text-Passage aus dem Song “God save Ireland”
von T.D. Sullivan

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Electric Picnic – Irlands Kunst und Musik Festival 2009

Freitag, 17. April 2009

Der Kartenvorverkauf für das “Electric Picnic 2009″, eines der grössten Kunst und Musik Festival hat begonnen.

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Kartoffeln in Tüten, Tüten im Sack. Das sind Crisps

Donnerstag, 16. April 2009

Wer in Irland in einen Supermarkt, wie z.B. Dunnes, Tesco oder Centra, geht und dort die freundliche Verkäuferin nach dem typischen Samstagabend Snack “Chips” fragt wird mit allergrößter Wahrscheinlichkeit an die Kühltruhen geführt oder an den nächsten “Take away” verwiesen. Warum ist das so ? Ganz einfach!

Das was wir in Deutschland üblicherweise als Kartoffelchips (Abgekürzt: Chips) bezeichnen wird in Irland “Crisps” genannt, was so viel wie knusprig bedeutet. Die Chips sind zwar auch ein Kartoffelprodukt, allerdings eine etwas dickere und grob geschnittenere Form von Pommes Frites.

Ein Sack voll Crisps Tüten von Walkers

Da man schon im Supermarkt ist sollte einem Besuch im Knabberzeugs Regal jetzt nichts mehr im Wege stehen. Hier stapeln sich bunte überdimensionale Säcke, welche gefüllt sind mit kleinen Tüten in denen sich etwa jeweils 25 Gramm der frittierten Leckereien befinden. Die Auswahl an Größe, Form und Geschmacksrichtung (engl. Flavour) ist nahezu beängstigend. Da bekanntlich Probieren über Studieren geht kann gerne eine Familienpackung mit 24 kleinen Beuteln Inhalt gekauft werden. Ich persönlich bevorzuge die Crisps der Marke Walkers, bin aber sicherlich kein guter Ratgeber, da sich mein Verbrauch stark in Grenzen hält. Die Geschmacksvarianten sind schier grenzenlos und reichen von Ready Saltet (Gesalzen) über Cheese & Onion (Käse und Zwiebel), Salt & Vinegar (Salz und Essig), BBQ Rib (Grillrippchen), Prawn Cocktail (Garnelen Cocktail) bis hin zu Worcester Sauce. Die in Deutschland bevorzugten Paprika Kartoffelchips sind nur schwer zu finden.

Gegessen werden die Crisps in Irland eigentlich immer. Ob zur “Brotzeit” am Vormittag, unterwegs als Snack, als Beilage zum Mittagessen, als kräftige Nachspeise oder auch mal auf dem Sandwich. Selbst den Kindern gibt man gerne mal ein oder zwei Beutel mit in die Schule.

Die knusprige Kartoffel ist immer und in aller Munde!

Crisps Tüten von Walkers

Crisps Tüten von Walkers

Verpackungstechnisch sind die kleinen Tüten sehr praktisch weil gut portioniert. Leider fällt, in Relation zum Inhalt, dadurch auch eine ganze Menge Müll an.

Die Erfindung der Kartoffelchips mit Geschmacksstoffen und Gewürzen stammt übrigens vom damaligen Inhaber des in Dublin ansässigen Unternehmens Tayto, welches bis heute der grösste Hersteller von Crisps in Irland ist.

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Ruinen der Hore Abbey in Cashel

Mittwoch, 15. April 2009

Am Fusse des “Rock of Cashel” in westlicher Richtung an der R505 stehen die Ruinen der “Hore Abbey”, einer alten Benediktiner Abtei.

Der damalige Erzbischof von Cashel, David McCarvill, hatte 1272 den Traum, dass die Mönche einen Anschlag auf ihn verüben werden und ließ daraufhin die Abtei räumen und vertrieb die Mönche von den Ländereien. Daraufhin veranlasste er die  Zisterziensermönche des überaus wichtigen Ordens “Mellifont” im County Louth hier ein neues Zisterzienserkloster zu gründen. Die Ordenstracht übernahm der Erzbischof ab sofort selbst. Hore Abbey war die letzte Zisterziendergründung in Irland.

Die Abbey ist aus Kalksteinen erbaut. Viele der Arbeiter waren ebenso am Bau der Kathedrale auf dem Rock of Cashel beteiligt.Die Kirche besteht aus dem Kirchenschiff mit einer Kapelle und zwei Querschiffen von der jede original nochmals zwei eigene Kapellen hatte. Der Grossteil der Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der Turm wurde im 15. Jahrhundert dazu gebaut.

Der Besuch der alten Gemäuer kostet übrigens gegenüber dem “Rock of Cashel” keinen Eintritt, hat aber auch einiges zu bieten. Eine Informationstafel gibt Auskunft über die Historie und den Aufbau des Klosters.

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Flut kommt, Ebbe geht. Aber wann ?

Dienstag, 14. April 2009

Da Irland, wie es sich für eine ordentliche Insel gehört, vom Meer umgeben ist und dieses wiederum den Gezeiten unterliegt, ist es immer ratsam zu wissen wann das Wasser, wo, wie hoch steht. Um euch das Berechnen der Gezeitenkräfte von Sonne und Mond zu ersparen, hier die wichtigsten Links.

Besonders von Interesse für alle Fischer, Angler und Bootsbesitzer.

Wer denkt, dass der Wasserstand an Irlands Küsten überall gleich ist, der unterliegt einem Irrglauben. Es herrschen unterschiedliche Wasserstände und unterschiedlichen Küsten zu gleichen Zeiten. Damit jetzt keiner den Überblick verliert, gibt es die Daten für alle wichtigen Küstenorte in tabellarischer Form als PDF Datei. Das alle vorausschauend bis Ende 2009 und nach Monaten und Orten getrennt.

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“For Sale” – Auto kaufen und verkaufen

Montag, 13. April 2009

So ziemlich jeder der nicht gerade in der Großstadt wohnt und einen super Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel hat benötigt einen fahrbaren Untersatz. Aber was kostet eigentlich der Erwerb eines Autos in Irland? Und wo kann ich Angebote finden?

In einer aktuellen Tageszeitung habe ich folgende Anzeigen entdeckt. Es handelt sich hier um private Verkäufe und soll nur eine kleine Übersicht bieten.

  • Audi A 4, 1.9 TDi, Baujahr 2007, 60.000 Meilen, vom Erstbesitzer, Navi, Klima
    Kostet: € 19.950
  • BMW 320 D SE, Baujahr Ende 2008, 3.000 Meilen, Viele Extras
    Kostet: € 31.250
  • Ford Mondeo Zetec, 2.0l T/D, Baujahr 2001, 125.000 Meilen, Serviceheft gepflegt
    Kostet: € 4.875
  • VW Golf, Tdi, Baujahr 2004, 95.000 Meilen, wie neu
    Kostet: € 11.950
  • VW Passat, 1.9 TDi, Baujahr 2005, 90.000 Meilen, neues Modell
    Kostet: € 10,250

Allerdings stehen aufgrund der Abwanderungswelle momentan viele Fahrzeuge mit einem “For Sale” Schildchen am Straßenrand und warten nur darauf günstig erworben zu werden. Selbstverständlich gibt es auch in Irland online Handelsplattformen, auf denen man sein Auto zum Verkauf stellen oder ein neues erwerben kann.

Hier ein paar Seiten zum Thema:

Dann wünsche ich mal viel Erfolg beim Auto Kauf oder Verkauf…

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Dungarvan in alten Bildern

Sonntag, 12. April 2009

Beim Stöbern auf Youtube ist mir gerade ein sehr nettes Video über das Städtchen Dungarvan in die Hände gefallen. Es zeigt alte Bilder vom Square, dem Hafen und Strassen. Begleitet wird die Diashow vom Lied “Old Dungarvan Oak”

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Sligo und zurück

Sonntag, 12. April 2009

Bevor ich es vergesse, diese Woche war ich für zwei Tage beruflich in Sligo im Norden Irlands. Von Dungarvan aus gesehen einer der weit entferntesten Punkte auf der Insel. Man benötigt etwa 4,5 bis 5,5 Stunden um die etwa 300 Kilometer zurückzulegen. Meine Kamera hatte ich natürlich dabei aber der dauernde Regen hatte mir einen Strich durch die Rechnung gemacht, nach der Arbeit noch kurz das Umland zu erkunden. Für ein paar Bilder war dann zum Glück doch noch die Möglichkeit.

Die Gegend um Sligo hat mich mit den unwirklichen Bergen, dem Lough Gill und der rauen Landschaft sehr beeindruckt. Es ist ein unglaubliches Schauspiel, wenn die tief hängenden Wolken vom Atlantik her an die Berge gedrückt werden. Definitiv ein weiterer Ort der recht weit oben auf meiner “muss ich noch besichtigen” Liste steht.

Hier noch ein paar Impressionen vom Kurztrip.

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Lismore Castle

Samstag, 11. April 2009

Wer die N72 von Dungarvan nach Fermoy entlang fährt, erreicht nach dem überqueren des Flusses Blackwater die etwa 1200 Einwohner Stadt Lismore im Co. Waterford. Beim überfahren der Brücke steht imposant oberhalb des Flusses die Lismore Castle welche seit 1753 im Privatbesitz des Duke of Devinshire ist. Mit den umliegenden Gärten ist die Burg sowie das Städtchen Lismore immer ein Besuch wert.

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Sonnenschein – Ostern kann kommen

Samstag, 11. April 2009

Pünktlich zum langen Osterwochenende scheint in Dungarvan die Sonne und der Himmel ist fast wolkenlos. So soll es laut Vorhersage auch bis spätestens Ostermontag bleiben. Gegenüber Deutschland ist der Karfreitag “Good Friday”  in Irland übrigens kein freier Tag (Public Holiday) und es muss gearbeitet werden. Am Montag “Easter Monday” darf aber jeder zuhause bleiben und sich ausruhen. Die Iren werden das sicherlich nutzen um ausgiebig im Pub zu feiern un sich ein paar Pint hinter die Binde zu kippen. Das wiederum ist die Polizei schon gewöhnt und hat verstärkte Kontrollen angekündigt um alkoholisierte Fahrer aus dem Verkehr zu ziehen. Zudem hat die Polizei über das Radio Hinweise für alle Reisenden, die auf dem Weg nach hause sind und lange Fahrten vor sich haben, ausgestrahlt. Offensichtlich gab es in den vergangenen Jahren zunehmend Unfälle aufgrund von Übermüdung am Steuer. Es wird empfohlen etwa alle 50 Minuten eine kurze Pause zu machen und einen Kaffee oder ein ähnlich aufbauendes Getränk zu sich zu nehmen. Eine große Tankstellenkette bietet für das Wochenende sogar kostenlosen Kaffee für alle Fahrer an.  Auch das Fahren mit offenem Fenster, um frische Luft ins Fahrzeug zu lassen, soll helfen.

Also immer schön Pause machen und gut ankommen!

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