Da heute recht wenig Zeit zum Schreiben bleibt, gibt es auch “nur” einen kurzen Beitrag mit Video aus der grossen YouTube Kiste. Dieser Clip steht unter dem Motto “Made in Heaven” und zeigt auf ganz unterhaltsame und eindrucksvolle Weise, was mit einem Kite (Drachen, Sportdrachen) etwas Wind und viel Geschick so alles angestellt werden kann. (weiterlesen …)
Archiv für die Kategorie ‘Irland’
Made in Heaven
Dienstag, 22. Juni 2010Titanic, Blarney Stone, Entjungferungen und Geburtenrate
Freitag, 18. Juni 2010Hast du gewusst, …
- daß die in Irland gebaute Titanic 7,5 Millionen Dollar gekostet hat. Der Film “Titanic” hingegen mit 200 Millionen Dollar zu Buche schlug.
- daß Irland die höchste Geburtenrate innerhalb der EU hat.
- daß der Blarney Stone bei einer Umfrage auf Tripadvisor.com zur unhygienischsten Touristen Attraktion der Welt gewählt wurde.
- daß Irlands älteste Zeitung der “Belfast News Letter” ist, welcher im Jahre 1737 erstmalig erschnien.
- daß im 17. Jahrhundert der Gemeinderat von Youghal im County Cork eine Strafe in Höhe von £ 50 für das entjungfern einer Ratsherren-Tochter einführte.
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Heute ist Bloomsday
Mittwoch, 16. Juni 2010In Gedenken an Ulysses, das Werk des irischen Schriftstellers James Joyce, findet jährlich am 16. Juni der Bloomsday in Irland statt. Also, heute!
Der Namen stammt von der Hauptfigur des Romans, Leopold Bloom. Seit dem der Tag erstmals im Jahre 1954, im kleinen Rahmen einiger Schriftsteller, gefeiert wurde pilgern nun regelmäßig Joyce Fans und Freunde nach Irland, speziell Dublin, um die Orte des Romans zu Besuchen oder an Events teilzunehmen. Bestimmte Dinge aus dem Roman, wie das kaufen von Zitronen-Seife in Sweny’s Shop, in welchem diese Seife nach altem Rezept hergestellt weiterhin angeboten wird, gehört für die meisten “Spurensucher” zum Programm.
Wer sich nun für James Joyce und seinen Roman interessiert, dem wird heute einiges an Programm geboten. Eine gute Übersicht aller Events findet sich auf diesem Veranstaltungs-Flyer oder aber auch direkt auf der Homepage des James Joyce Center. Wer es heute nicht nach Dublin oder generell Irland schaffen sollte, der hat jederzeit die Möglichkeit das James Joyce Museum in Sandycove zu besuchen.
Abschließend noch ein Zitat des Künstlers, welches ich vollkommen unterstützen möchte…
„Liebe, lüge und sei hübsch! Denn morgen müssen wir sterben.“
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Valentia, Galway, London und Dublin
Sonntag, 13. Juni 2010Hast du gewusst, …
- daß Irland das einzige Land der Welt ist, welches das Musikinstrument Harfe als Nationalsmybol hat.
- daß Dublin 1147,3 Einwohner pro Quadratkilometer leben.
- daß das irische Sportereignis mit den meisten Besuchern, das All-Ireland Senior Football Finale zwischen Offaly und Down, im Jahre 1961 war. Es waren 90.556 Fans vor Ort.
- daß die Sonne in Galway ungefähr eine ganze Stunde später untergeht als in London.
- daß die Insel Valentia im County Kerry der westlichste bewohnte Punkt in Europa ist.
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Walkers Spezial zur WM 2010
Freitag, 11. Juni 2010
Pünktlich zum Start der Fussball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika bringt der Crisps Hersteller “Walkers” ein spezielles Leckerli auf den Markt. Kartoffelchips (Potato Crisps) in den typischen Geschmacksrichtungen der teilnehmenden Länder, praktisch verpackt in handliche kleine Tüten, davon dann je 6 Stück in einer grossen Packung. Insgesamt gibt es 15 verschiedene Würzungen, wie z.B. French Garlic Baguette (Französisches Knoblauch Baguette), Italian Spaghetti Bolognese oder German Bratwurst. So kann zu jedem Spiel der passende Snack verzehrt werden. Ich finde es eine lustige Idee, auch wenn man sich erstmal über die aussergewöhnlichen Geschmäcker wundert.
Verkauft wird der Knabberspass momentan bei Lidl Irland für 99 Cent pro Pack (Inhalt 6 Beutel).
Soviel aus der kulinarischen WM Ecke Irlands, auch wenn das Irish Soccer Team selbst nicht auf dem Platz antreten wird. Dann drücken wir also der deutschen Mannschaft die Daumen zur Weltmeisterschaft 2010.
Das erste Spiel von schwarz-rot-gold ist übrigens am Sonntag den 13. Juni gegen Australien.
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Irlands finanzpolitische Opfer aus sieben Winkeln betrachtet
Mittwoch, 09. Juni 2010Das es aktuell nicht besonders gut um die irische Wirtschaft und die Finanzen steht ist nun vermutlich auch dem letzten Hinterwäldler bekannt. Auch das die “Grüne-Insel Regierung” radikale Sparmaßnahmen ergriffen und im öffentlichen Dienst so wie den Sozialleistungen etc. radikale Kürzungen durchgesetzt hat, ist fast jedem europäischen Bürger schon über die Medien zu Ohren gekommen.
Was das allerdings für die Menschen und deren Alltag bedeutet, welche auf dem ehemaligen Industrie und Wirtschaftsflaggschiff Europas leben und arbeiten, das hat die Reporterin Tina Kaiser in einem Bericht der Welt-Online direkt offengelgt. Unter dem Titel “Staatsziel sparen – so fühlt sich Leben in Irland an” erzählt sie vom Leben, alltäglichen Situationen, Hoffnungen, Ängsten und Ansichten ganz unterschiedlicher Insel-Bewohner.
Am interessantesten aus meiner Sicht sind die Aussagen und Kommentare der einzelnen Personen, wie zum Beispiel:
“Und seien wir mal ehrlich: Das Geld seht ihr nie wieder.”
“Sicher, wir haben alle von dem Wahnsinn profitiert.”
“Räucherlachs? Wir sind froh, wenn wir den Kindern mal eine Pizza gönnen können oder uns eine Flasche billigen Wein.”
Ein überaus lesenswerter Artikel, alles nach dem Motto “Übermut tut selten gut”, “Spare in der Zeit, dann hast du in der Not” oder “Nach dem Hochmut kommt der Fall”. Aber lese doch einfach selbst und bilde dir deine eigene Meinung.
Hier geht es zum Artikel “Staatsziel sparen – so fühlt sich Leben in Irland an” von Tina Kaiser auf
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Ich will was oder ich geb was… Gratis!
Dienstag, 08. Juni 2010Beim Radio hören bin ich heute über einen Werbespot auf die Internetseite JumbleTown.ie aufmerksam geworden, welche sich um alles kümmert was GRATIS ist.
Du hast etwas das Du gerne verschenken möchtest oder suchst etwas kostenloses hier in Irland? Ja, dann bist Du in diesem Forum genau richtig. Nach einer schnellen und einfachen Registrierung darf jeder seine kostenlosen Artikel kostenlos anbieten oder im Umkehrschluss bereits angebotene Artikel annehmen. Egal ob Möbel, Elektrogeräte, Kleidung & Schuhe oder alles für Garten, Küche und Badezimmer. Hier ist die richtige lokale Plattform um sich auszutoben.
Also, denk darüber nach wenn Du etwas wegwerfen willst was vielleicht andere noch gut gebrauchen können oder Du etwas haben möchtest ohne Geld auszugben.
Immer nach dem Motto
“Someone, Somewhere, Wants it!” – “Irgendjemand, Irgendwo, Will es!”
Whack-A-Dodo
Montag, 24. Mai 2010Sauer und enttäuscht über die aktuelle irische Regierung und alle die dieses Land im Celtic Tiger in den Dreck geritten haben ???
Dann bietet Fine Gael auf ihrer NewERA Homepage genau das richtige für dich an. Ein Flash Spiel bei dem du den “bösen” auf die Mützen hauen darfst.
Klicke einfach auf das Bild und dann auf WHACK-A-DODO
Ist eine nette kurzweilige Unterhaltung, ändert aber erstmal nix an den Problemen in der irischen Regierung oder Wirtschaft
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Bevor die Spinnenweben ansetzen
Montag, 24. Mai 2010Die einen nennen es Schreibblokade, die anderen hingegen Vollbeschäftigung.
Egal welche Gründe es sein mögen, bevor hier im Blog wirklich die ersten Spinnenweben ansetzen möchte ich mal wieder ein kurzes Lebenszeichen geben.
Was ist in den letzten Wochen passiert:
1. Nachdem wir, bedingt durch die Aschewolke, unseren längeren Aufenthalt in Deutschland abschliessen konnten, haben wir uns spontan für einen Kurzurlaub in Irland entschieden. Einfach nur ein gemeinsames entspanntes Wochenende. Kurzerhand haben wir uns entschlossen das Angebot von Lidl-Breaks.ie zu testen und ein paar Tage in Connemara bzw. Clifden zu verbringen. Ein 4-Sterne Hotel mit Pool und Fitness inklusive Frühstück und zwei Gänge Abendessen für nur € 49 pro Person pro Nacht… Unschlagbar. Zu Connemara kann man sagen, daß dieses Fleckchen Erde wirklich einen Besuch wert ist. Eine karge aber wunderschöne Landschaft mit Bergen, Seen, Felsen und endlosen Sandstränden. Wenn dann auch noch das Wetter mitspielt, wie in unserem Fall zwei Tage nur blauer Himmel, dann stehen auch den kleinen Ausflügen wie beispielsweise zur Kylemore Abbey mit Besichtigung der Gartenanlage nichts im Wege. Bei der Rückfahrt in den “doch so anderen Süden”, nach Dungarvan, folgten wir der Küstenstraße durch das beeindruckende Burren Gebiet bis hinunter zu den Cliffs of Moher und dann über Limerick nach Hause. Ein lohnenender Umweg!
2. Des weiteren haben wir ja auch einen kleinen Garten zu versorgen. Hier wurden in letzer Zeit einige neue Pflanzen eingesetzt und Ideen verwirklicht. Fast 15 verschiedene Kräuter wachsen nun schon und bereichern unsere Salate und Gerichte mit ihren intensiven Aromen. Aber nicht nur Gemüse, sondern auch Obst wird gepflanzt und zwar auf eine ganz eigene Art und Weise. Erdbeeren im Sack ! Die Idee mit dem “Pflanz-Sack” habe ich mir in einem nahen Gartencenter geholt, allerdings war mir der Preis von 15-20 Euro pro leerem aber natürlich qualitativ besserem Pflanz-Beutel etwas zu hoch. So haben wir uns auf die Suche nach einer Alternative gemacht und sind in Deutschland in einem 1-Euro-Shop (Laubsack, € 1 pro Stück) sowie in Dublin bei IKEA (Einkaufstasche klein € 0,25, groß € 0,50) fündig geworden.
Und so einfach geht es: Den Beutel etwas in Form bringen, mit Erde und Hornmehl als Dünger nach bedarf füllen und schon kann bepflanzt werden. Überschüssiges Wasser kann durch das verwebte Material normalerweise gut abfliessen und mit dem Trageriemen könnte man sogar eine hängende Version daraus machen. Nach der Pflanzzeit kann der Inhalt entsorgt und der Beutel platzsparend bis zum nächsten Jahr verstaut werden. Praktisch, geräumig, günstiger als jeder Blumentopf… und unsere Erdbeeren fühlen sich sichtlich wohl darin.
3. Wir hatten für einige Tage sehr lebhaften Besuch aus unserer alten Heimat Steinheim. Eine gut befreundete Familie mit zwei Kinderen kam auf die Insel um dem hässlichen deutschen Regenwetter zu entfliehen und in Irland Sonne zu tanken. Das klingt jetzt vielleicht ungewöhnlich, war und ist aber wirklich so. Das Wetter ist seit etwa 2 Wochen einfach nur traumhaft sommerlich und angenehm warm. Auch das baden und schwimmen im Meer habe ich ausprobiert und soooo kalt war es dann garnicht ![]()
Jedenfalls verbringen wir bei diesen optimalen Wetterverhältnissen unsere Zeit hauptsächlich am Strand, beim Grillen im Garten oder geniessen die ausgiebigen Sonnenuntergänge von Helvick aus mit Blick auf die Dungarvan Bucht. Wobei es gestern Abend leider weniger schöne Nachrichten gab, da seit dem Nachmittag zwei Fischer vermisst werden die etwa 300 Meter vor dem Helvick-Head beim Makrelen Angeln über Board gegangen sind. Die Suche per Hubschrauber und Booten der Küstenwache wurde am gestrigen Abend aufgrund von Dunkelheit eingestellt und heute fortgesetzt. Report auf BreakingNews.ie
4. Zum Schluss gibt es von unserer Seite auch noch eine traurige Nachricht zu verkünden, denn unser Freund Stephan hat nach seinem zwei jährigen Aufenthalt die Insel in Richtung Deutschland verlassen. Wirklich sehr schade, da wir gemeinsam doch viele witzige Stunden verbrachten. Ich denke da nur an die ausgiebigen Kochabende (Manchmal auch im Dunkeln), Nintendo Wii Sport Sessions mit anschliessendem Muskelkater, Grillen mit Stichflamme, Ausflüge in die nahe Umgebung, Shopping in Cork, stundenlanges Quatschen über Irland und deren seltsamer Einwohner, sowie dem gelegentlich übermässigen Genuss von alkoholhaltigen Getränken….
Wie auch immer, wir wollen an dieser Stelle nicht sentimental werden sondern dem Stephan Dank sagen für die schöne Zeit, die Bereicherung, Freundschaft und Unterstützung und Ihm ganz viel Glück und Erfolg in seiner alten-neuen Heimat wünschen.
Lass es Dir gut gehen, Stephan !!!
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Wir wünschen Frohe Ostern
Samstag, 03. April 2010Wie doch nur die Zeit verfliegt. Es war doch gerade erst Weihnachten, Silvester und St. Patricks Day und nun steht schon wieder Ostern vor der Tür. Ganz ehrlich, hier auf der Insel bekommt man das gar nicht so mit im Gegensatz zu den Tagen als wir noch in Deutschland lebten. Bis auf ein paar wenige Schokohasen und Creme Eier zeigt sich der Einzelhandel doch eher uninteressiert an diesem Fest. Wir dagegen möchten unbedingt unseren mitgebrachten Traditionen zum Osterfest treu bleiben und haben uns darum heute den entsprechenden Ritualen unterzogen. Nicht unbedingt was das religiöse anbelangt sondern mehr auf kulinarischer Ebene.
Was für uns unbedingt zu Ostern gehört sind die kunterbunten Eier, aber woher nehmen wenn nicht stehlen? In Irland haben wir bis jetzt keine gefärbten Eier gesehen geschweige denn entsprechende Farben zum selber färben gefunden. Gut das es die freundlichen Besucher aus Deutschland gibt welche vorausschauend ausreichend Farbtabletten mitgebracht haben.
Bevor es ans kochen und färben ging mussten wir noch einen kleinen Schock verdauen, denn in allen Supermärkten der Stadt gab es keine weißen Eier zu kaufen. Gibt es dafür einen Grund? Wir wissen es nicht. Aber was solls, die braune Schale nimmt die Farben auch sehr gut an, lässt alles nur ein wenig dunkler erscheinen.
Während ich mich mit dem Färben beschäftigte war Silvana schon fleißig dabei einen Osterkranz aus Hefeteig zu backen. Somit waren wir beide den ganzen Nachmittag in der Küche beschäftigt und wurden permanent von Tigger, unserem kleinen Kater observiert.

Das Resultat kann sich, denke ich mal, sehen lassen und wird morgen an unsere Amerikanischen Nachbarn verschenkt, bei denen wir zum Oster-Sonntags-Dinner eingeladen sind.
Wir wünschen Frohe Ostern und hoffen das ihr alle versteckten Eier im Garten findet.

