Ardmore Cliffwalk

Der Cliffwalk in Ardmore, nur wenige Autominuten von Dungarvan entfernt, ist ein wunderbarer Klippen Wanderweg mit einer Länge von ca. 5km, welchen man gemütlich in 1-2 Stunden bewandern kann. Gestartet vom Friedhof mit Rundturm, dann auf den schmalen Klippenweg, an O’Donnells Quelle und dem Aussichtspunkt vorbei, wierder zurück via Cliffhouse Hotel. Der Wanderweg ist leicht zu begehen, normales bis kräfitges Schuhwerk ist empfohlen. Auch für Kinder ist der Weg ideal und problemlos zu meistern.

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Winterval 2012 – Licht und Sound Show in Waterford

Hier meine Aufnahme der Sound und Light Show beim Winterval 2012 Weihnachtsmarkt in Waterford.

„Waterford Illuminates“

Noch zu sehen vom 13.12. bis 23.12. täglich um 17:00, 17:30, 18:00, 18:30, 19:00, 20:00, 21:00 und 22:00 (Donnerstag und Sonntag keine SHow um 22:00 Uhr)

Infos und Veranstaltungsplan gibts auf www.winterval.ie

Video auch verfügbar in 1080p Full HD

Rhododendronblüte auf „The Vee“

Wer in der Zeit zwischen Mitte und Ende Mai per Auto oder Fahrrad über die R668 oder auch zu Fuß z.B. über den Blackwater Wanderweg, von Clogheen nach Lismore unterwegs ist darf sich auf ein besonderes Naturschauspiel freuen.

Die Rhododendron Blüte!

Einst von den Briten eingeschleppt, gedeiht die Pflanze dank des Golfstroms, im fast mediterranen Klima und auf dem sauren Boden scheinbar grenzenlos. Ein kompletter Hang der Knockmealdown Mountains ist überdeckt mit einem Wald aus verwilderten Rhododendren. Der Berg ist für kurze Zeit in einen Mantel aus roten und lila Blüten gehüllt. Da sich die Knospen je nach Wetter und Witterung früher oder später öffnen ist es garnicht so leicht den richtigen Zeitpunkt zu erwischen um die Blüte in voller Pracht zu erleben.

Dieser Anblick lässt kurz vergessen, daß die Rhododendron bereits zu einer Plage und ein natürlich Feind für die einheimischen Pflanzen geworden ist und eine Gefahr für die Artenvielfalt in Irland darstellt.

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Old head of Kinsale

Hier kommt noch ein verspätetes Bilder Update von unserem kurzen Ausflug zum Old head of  Kinsale. Letzten Samstag sind wir nach Cork gefahren um uns das riesige Einkaufszentrum MahonPoint anzusehen. Ist ja wirklich ein überdimensionales Gebäude mit Klamotten Läden, Fast Food Shops, einem Tesco und sonst noch einiges um sein Geld auszugeben. Allerdings bin ich kein Mensch der stundenlang durch die Geschäfte pilgern kann. Somit haben wir beschlossen noch einen Abstecher nach Kinsale, speziell zum Old head of Kinsale, zu machen.

Auf der R600 sind wir also nach Kinsale getingelt und dann direkt weiter zum Old head auf der R604, die eine Ringstraße ist und wieder auf die Hauptroute zurück führt. Von dort draußen hat man einen wunderbaren Blick über die Klippen auf das tosende Meer. Leider kommt man nicht bis ganz an die Spitze des „Kopfes“ da dort ein Golfplatz ist und das Gelände ordentlich eingezäunt wurde. Schade! Bleibt man auf der R604 führt sie einen an zwei wunderbaren Stränden vorbei. Bei unserem Besuch war es sehr stürmisch und die Wellen haben sich bis auf 2,5 Meter aufgetürmt. Die Luft war voll mit Wassertröpfchen und peitschte uns ins Gesicht. Meine Frau konnte gar nicht schnell genug die Brille putzen und hat es dann irgendwann aufgegeben.

Ein enormes Schauspiel der Natur wenn man die Kräfte der Elemente so direkt sieht und spürt. Sehr beeindruckend!

Falls man noch etwas Zeit hat kann man seine Rundfahrt durch die atemberaubende Landschaft gerne fortsetzen, denn von dort aus sind es nur noch wenige Kilometer bis nach Clonakilty und Ballinspittle.

Auf den folgenden Fotos wird das gar nicht wirklich deutlich. Gibt aber vielleicht einen kleinen Eindruck von unseren Erlebnissen.

Fazit: Shopping-Zentrum MahonPoint in Cork ist für „Einkäufer“ Top. Der Old head of Kinsale und die umliegende Gegend hingegen für alle Irland Reisenden ein Muss.

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Dromana Gate – Hindu-Gotik in Irland

Das Dromana Tor, welches in der Nähe von Villerstown im County Waterford direkt am Fluss „Finisk“ steht, gehört sicherlich nicht zu den Bauten, die man in Irland erwarten würde. Es handelt sich hierbei um ein Gebäude im Hindu-Gotischen Stil aus dem Jahre 1830. Das Original wurde, zu Ehren der Hochzeit vom Landbesitzer des Dromana Anwesens, Herr Henry Villiers-Stuart und seiner Frau Theresia Pauline Ott von Wien, aus Holz und Pappmaschee während ihrer Hochzeitsreise errichtet. Dem Paar gefiel das Tor so gut, daß sie es drei Jahre später aus haltbareren Materialien neu erbauen ließen.

In dieser Gegend lebte im 16. Jahrhundert auch Katherine, die Frau des Earl of Desmond, welche angeblich 160 Jahre alt geworden sein soll. Sie starb letztendlich Aufgrund eines Sturzes von einem Kirschbaum.

Ebenso fand hier um 1565 die Schlacht von Affane statt, welche das letzte private Gefecht zwischen Adligen auf irischem Boden war. Gerald der 15. Earl von Desmond vorderte von Sir Maurice Fitzgerald von Dromana diverse Schulden, Anrechte und Gebühren. Wegen versäumten Zahlungen beabsichtigte Gerald die Beschlagnahmung der Rinder von Maurice. Daraufhin ersuchte Maurice die Hilfe vom Earl von Ormond woraus sich die Schlacht ergab. Es wurden 300 Männer getötet. Gerald wurde verwundet, gefangen genommen und nach London gebracht.

Sligo und zurück

Bevor ich es vergesse, diese Woche war ich für zwei Tage beruflich in Sligo im Norden Irlands. Von Dungarvan aus gesehen einer der weit entferntesten Punkte auf der Insel. Man benötigt etwa 4,5 bis 5,5 Stunden um die etwa 300 Kilometer zurückzulegen. Meine Kamera hatte ich natürlich dabei aber der dauernde Regen hatte mir einen Strich durch die Rechnung gemacht, nach der Arbeit noch kurz das Umland zu erkunden. Für ein paar Bilder war dann zum Glück doch noch die Möglichkeit.

Die Gegend um Sligo hat mich mit den unwirklichen Bergen, dem Lough Gill und der rauen Landschaft sehr beeindruckt. Es ist ein unglaubliches Schauspiel, wenn die tief hängenden Wolken vom Atlantik her an die Berge gedrückt werden. Definitiv ein weiterer Ort der recht weit oben auf meiner „muss ich noch besichtigen“ Liste steht.

Hier noch ein paar Impressionen vom Kurztrip.

Horse and Jockey – Pferd und Rennreiter

Ortsschild "Horse and Jockey"
Ortsschild "Horse and Jockey"

Bei dem Begriff „Horse and Jockey“ denkt man doch sofort an ein unterhaltsames Pferderennen und viel Geld welches durch richtig platzierte Wetten gewonnen wird. Das sich hinter diesem Namen auch eine Ortschaft verbergen kann hätte ich bis jetzt nicht gedacht. Es handelt sich um einen kleinen Ort in Tipperary, direkt an der N8 zwischen Cashel und Thurles gelegen. Das Dorf besteht aus einem Pub der genauso heißt wie das Dorf „Horse and Jockey“ (was ja auch naheliegend ist) , einer Kreuzung und einem international beflaggten 4 Sterne Hotel welches (wen wundert es) den kreativen Name „Horse and Jockey“ trägt. Da fragt man sich doch gleich wozu dieser riesige Wohnbunker dort steht.

Ganz ehrlich, ich weiß es nicht! Aber vielleicht kann ja jemand helfen und es uns verraten.

Ortsschild "Horse and Jockey"
Ortsschild "Horse and Jockey"

Wer mir nicht glaubt kann sich hier ne Route dorthin berechnen lassen 🙂