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Hitler Video erfreut sich hoher Nachfrage

Mittwoch, 09. September 2009

Ist die Welt nicht wirklich seltsam?
Da surfe ich auf GMX, finde dort einen Werbespot der Hitler beim Sex zeigt und mit dem Slogan “Aids ist ein Massenmörder” für eine Anti-Aids Kampagne wirbt und finde den kurzen Film so seltsam, krank und außergewöhnlich, dass ich ihn direkt im Irland Blog einbinden möchte. Natürlich ist mir klar, dass hier der direkte und sogar der indirekte Bezug zur grünen Insel fehlt aber dennoch wollte ich die Verbreitung des Videos im Internet unterstützen. Gesagt getan… Das Video war in wenigen Sekunden als Artikel im AOWAO Blog gelandet.

Die Überraschung kam heute prompt.

Die Besucherzahl, welche auf AOWAO etwa bei einem Tages-Durchschnitt von 50 liegt, wurde bis auf einen bisherigen Rekord von knapp 300 Besuchern (Bis zum jetzigen Zeitpunkt. Der Tag ist noch nicht vorbei) nach oben gerissen. Bei der Überprüfung, aufgrund welcher Suchanfragen denn der Besucherstrom zustande gekommen war, staunte ich nicht schlecht.

Stichwort-Anfragen per diverser Suchmaschinen:

- Aids Werbespots
- Werbespot Hitler Aids
- Hitler Werbespot
- Aids Werbespot mit Hitler

Offensichtlich hat das Video einige Menschen auf die Barrikaden getrieben oder einfach nur neugierig gemacht. Es scheint als hätte die Werbeagentur, welche für diesen Spot verantwortlich ist, einen guten Job gemacht. Zumindest was das Maß an Aufsehen und Aufmerksamkeit anbelangt. Hoffentlich kommt bei der ganzen Aufregung der eigentliche Inhalt “Aids ist ein Massenmörder” nicht zu kurz!!!

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Hitler im Anti-Aids Werbespot

Dienstag, 08. September 2009

Man kann es auch übertreiben !!!

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Dromana Gate – Hindu-Gotik in Irland

Freitag, 04. September 2009

Das Dromana Tor, welches in der Nähe von Villerstown im County Waterford direkt am Fluss “Finisk” steht, gehört sicherlich nicht zu den Bauten, die man in Irland erwarten würde. Es handelt sich hierbei um ein Gebäude im Hindu-Gotischen Stil aus dem Jahre 1830. Das Original wurde, zu Ehren der Hochzeit vom Landbesitzer des Dromana Anwesens, Herr Henry Villiers-Stuart und seiner Frau Theresia Pauline Ott von Wien, aus Holz und Pappmaschee während ihrer Hochzeitsreise errichtet. Dem Paar gefiel das Tor so gut, daß sie es drei Jahre später aus haltbareren Materialien neu erbauen ließen.

In dieser Gegend lebte im 16. Jahrhundert auch Katherine, die Frau des Earl of Desmond, welche angeblich 160 Jahre alt geworden sein soll. Sie starb letztendlich Aufgrund eines Sturzes von einem Kirschbaum.

Ebenso fand hier um 1565 die Schlacht von Affane statt, welche das letzte private Gefecht zwischen Adligen auf irischem Boden war. Gerald der 15. Earl von Desmond vorderte von Sir Maurice Fitzgerald von Dromana diverse Schulden, Anrechte und Gebühren. Wegen versäumten Zahlungen beabsichtigte Gerald die Beschlagnahmung der Rinder von Maurice. Daraufhin ersuchte Maurice die Hilfe vom Earl von Ormond woraus sich die Schlacht ergab. Es wurden 300 Männer getötet. Gerald wurde verwundet, gefangen genommen und nach London gebracht.

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Trinken auf Irlands Strassen kann teuer werden

Mittwoch, 02. September 2009
Alkohol trinken - Strafe zahlen

Wer denkt, das die Iren gute Trinker sind hat sicherlich nicht ganz unrecht. Allerdings sollte man darauf achten, sein alkoholisches Getränk nicht gerade in der Öffentlichkeit zu sich zu nehmen. Wie dieses Schild in Kilkenny´s Innenstadt eindrucksvoll zeigt kann eine Strafe bis zu € 635 fällig werden.

“Consumption of alcohol in public places PROHIBITED. Maximum Fine € 635″

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Dungarvan Observer – Digital kostenlos lesen

Montag, 31. August 2009

Der “Dungarvan Observer” ist eine Regional Zeitung die einmal wöchentlich (jeden Mittwoch) erscheint und für € 1,70 in den Kiosken, Zeitungsläden und Tankstellen in und um Dungarvan, Co. Waterford zu erwerben ist. Neben den aktuellen lokalen Vorkommnissen wird auch über Sport, Veranstaltungen und von den Todesfällen berichtet. Ein etwas langweiliges aber dennoch wichtiges Blättchen um unsere neue Heimat besser kennen lernen zu können.

Wer sich die € 1,70 sparen möchte oder aus entfernungstechnischen Gründen keine Papier Version kaufen kann, darf sich dennoch glücklich schätzen. Den Observer gibt es auch immer brühwarm als digitale Version im Internet. Das ganze sogar kostenlos!!!

Eine kurze, unverbindliche Registrierung auf  dungarvanobserver.ie oder  Dungarvan Observer Free Trial genügt schon. Nur wenige Sekunden später wird man auf die digitale Version geleitet, welche leicht zu navigieren und lesen ist. Zudem handelt es sich um die vollständige Ausgabe.

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Mittelalter Festival in Youghal und deutscher Kaffee

Sonntag, 30. August 2009

Etwas Verwirrung stiftete in diesem Jahr, das alljährliche Mittelalter Festival in Youghal, welches für den 23. August geplant war, kurzfristig auf den 6. September verlegt und dann noch kurzfristiger auf den 30. August verschoben wurde. Wenn man sich nicht permanent über Radio oder der Youghal Webseite Up-to-date hielt, konnte es schon vorkommen, daß man zum falschen Zeitpunkt und dann vermutlich ziemlich allein am Veranstaltungsplatz, Greenpark in Youghal, stand. Wir hätten es beinahe verpasst und wären dann eine Woche zu spät, am 6. September, auf einem leeren Platz gestanden. Gut, daß wir aus einer sicheren Quelle den neuen, geänderten Tag erfahren haben.

So sind wir also heute bei mittel-starkem Regen in das etwa 25 km entfernte Städtchen Youghal aufgebrochen. Da uns die Festivitäten mit den Superlativen (Grösstes kostenloses Mittelalter-Fest Irlands) eh schon immer etwas suspekt vor kamen, hatten wir keine all zu grossen Erwartungen. Am Fest-Platz angekommen bot sich ein recht armseliges Bild. Es gab etwa 15 Stände die Seife, Marmelade, Duftöl, Spiele und diverses Essen und Trinken anboten. Zwischen den wenigen Besuchern sah man gelegentlich noch weniger “Akteure” in pseudo historischen Gewändern. Zwei Zelte hoben sich allerdings von der Masse ab. Diese waren aus historischem Material von “authentischen” Darstellern bewohnt und davor brannte Feuer mit einem Schwein darüber, welches leider schneller nass als gegrillt wurde. Beim Rundgang über den Platz fiel dann ein Stand (Fahrzeug) besonders ins Auge. Es handelte sich um ein mobiles Café mit der Aufschrift “Fine foods from Germany” welches zudem noch von zwei Deutschen (Vater und Tochter) betrieben wurden. Es gab feinsten deutschen Kaffee aus dem Hause Dallmayr den wir uns, bei einem netten kurzen Gespräch, nicht entgehen lassen konnten. Die beiden leben in Kenmare an der Ost-Küste, fahren mit ihrem Gefährt auf Märkte und vertreiben Kaffee in Irland. Die Internetseite von terra et mare ltd ist zwar noch im Aufbau aber eine Telefonnummer zur Kontaktaufnahme gibt es.

Alles in allem ein regnerischer aber netter Tag auf einem etwas klein geratenen pseudo historisch mittelalterlichen Markt mit einer umso freundlicheren und interessanteren neuen Bekanntschaft.

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Ein Tiger kommt uns besuchen

Samstag, 29. August 2009

Seitdem wir ins neue Haus eingezogen sind kommt regelmäßig ein “Tiger” zu Besuch. Gerade eben war er wieder da und marschierte erwartungsvoll außen über das Fenstersims um zu sehen ob jemand zu hause ist. Er weiß genau was er will… und wir wissen es nun auch…   Streicheleinheiten und eine Scheibe Schinken.

Der Tiger ist eine zutrauliche aber doch etwas schreckhaft auf Geräusche und Kinder reagierende Katze aus der Nachbarschaft. Sie kommt immer mal wieder vorbei, lässt sich streicheln und kraulen, freut sich über ein Scheibchen Wurst, hüpft über unseren Rasen im Vorgarten und zieht dann glücklich weiter. Sowas nenne ich eine unkomplizierte Freundschaft…..

Ein Samstag im Zeichen der Beere

Samstag, 29. August 2009

Es ist Samstag, das Wetter trocken, sogar teilweise sonnig warm und die Erntezeit der Beeren ist am Höchstpunkt angekommen. Ein perfekter Tag um in den nahe gelegenen Wald zu fahren um dort die, fast schon ukrautartig wachsenden, Brombeeren zu sammeln. Da die Iren ihre Zeit offensichtlich lieber im Pub bei einem Pint Guinness verbringen oder auf dem Sportplatz ihre Hurling Mannschaft anfeuern, als sich in ihrer heimischen Natur herum zu treiben, sind die Sträucher  über und über mit den tiefschwarzen Beeren behangen. Somit war es für uns ein leichtes, in kürzester Zeit mehr als zwei Kilo zu erbeuten. Die Saison des Sammeln´s geht sicherlich noch 2 bis 3 Wochen weiter, da immer noch ausreichend unreife Beeren an den dornigen Ästen hängen und nur darauf warten reif, saftig und süß zu werden. Jetzt muss aber erstmal der aktuelle Ertrag verarbeitet werden. Da wir in Irland bis jetzt noch keinen Gelier Zucker gefunden haben wurde dieser in weiser Voraussicht in dem vor kurzen nach Irland transportierten Auto mitgeschickt.

Irische Brombeeren selbst gesammelt

Irische Brombeeren selbst gesammelt

Die Masse aus verquirlten Beeren und Gelierzucker köchelt nun im Topf vor sich hin und wartet nur darauf in die leeren Gläser verteilt zu werden. In der Küche hat sich mittlerweile ein herrlich süßer Brombeeren Duft verbreitet. Wir freuen uns schon richtig darauf, Scones, Brötchen oder selbst gebackenes Brot mit der Marmelade zu bestreichen und genüsslich zu verputzen. Natürlich ist so ein Glas auch immer gut als Mitbringsel geeignet.

Ein Glas selbst gemachter irischer Bromberr Marmelade

Ein Glas selbst gemachter irischer Brombeer-Marmelade

Lecker, lecker, lecker….

Ein Dank an die irische Natur   :-)

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Da is Platz, da stell ich´s hin

Dienstag, 25. August 2009
Hier sind keine Fahrräder erlaubt

Solche Schmierereien an der Wand kann man auch leicht als Grafittis fehlinterpretieren.

Aufgenommen in Kilkenny.

Auto aus Deutschland gut angekommen

Montag, 24. August 2009

Gerade einmal 48 Stunden nach der Abholung in Memmingen wurde eines unserer Autos (Der kleine VW Polo meiner Frau) heute Abend von der Spedition gut und sicher in Dungarvan angeliefert. Somit ist Silvana nun mobil auf der Insel unterwegs, auch wenn das Lenkrad auf der, für Irland, falschen Seite montiert ist. Naja, man kann ja nicht alles haben. Ganz sicher wird man sich nach einigen Fahrübungen auf einsamen Strassen schnell an das neue Fahrgefühl gewöhnen. Ein riskantes Überholmanöver sollte allerdings ohne Beifahrer besser vermieden werden, da der Blick auf die voraus fahrenden Fahrzeuge nur sehr begrenzt ist.

Ein dickes Dankeschön geht an alle die das Auto vor dem Versand noch mit tollen Dingen beladen haben. Es geht doch nichts über lecker Kaffee und für meine Frau einige Packungen Gelier-Zucker für die selbstgemachte Brombeer-Marmelade. Einiges vermisst man halt doch hier auf der Insel!

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