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Sonne, Hafen und Food Festival

Sonntag, 19. April 2009

War das heute ein wunderschön sonniger Tag, blauer Himmel und angenehme Temperaturen. Nachdem ich mal wieder richtig ausgeschlafen habe bin ich in die Stadt runter um mir das Dungarvan Food Festival 2009 anzusehen. Vom Causeway aus sind mir dann am Hafen zwei Kräne ins Auge gestochen die da eigentlich nicht hingehören. In meiner Neugierde musste ich das gleich mal näher betrachten. Die beiden Kranführer und einige Helfer waren gerade dabei ein Boot für die Sommer Saison ins Wasser zu lassen. Dieses Spektakel wurde von einigen Schaulustigen interessiert beobachtet und ich wollt mir das natürlich auch nicht entgehen lassen. Habe mir die ganze Aktion dann angesehen und mit meinem Handy gefilmt. Das Video könnt ihr euch hier ansehen.

Danach bin ich weiter gezogen um nach den Attraktionen des Food Festivals zu suchen. In der Burg (King Johns Castle) gab es für die Kinder einen wirklich netten Streichelzoo und im Old Market House Arts Centre war Tag der offenen Tür mit einer zusätzlichen Ausstellung zum Festival die recht wenig mit dem Thema “Food” zu tun hatte. Auf dem Square war seltsamerweise gar nichts, dafür haben die Sandwich und Muffin Läden vor dem Dungarvan Shopping Centre ein paar Stände aufgebaut und ihre Produkte angeboten. Hätte mich ja gerne dort in die Sonne gesetzt um einen Kaffee zu trinken, leider gab es viel zu wenig Tische und Stühle und diese waren alle besetzt. Kein Wunder!

Bin verwundert wie man aus so viel Angekündigtem Programm doch so wenig machen kann. Besonders wenn man bedenkt, daß die Stadt nur so überschwemmt war von Besuchern. Wenn ich mich erinnere wie die Leute am Memminger Jahrmarkt (meiner Heimatstadt) nur so an die Stände strömen, welche Hobel, Teflon Pfannen und Gurken-Schäler vorführen, wäre das heute für die Veranstalter ein Leichtes gewesen, die Menschen in der Stadt zu unterhalten. Daneben noch ein paar Bierbänke, Bratwurststand, Kaffee, Kuchen, Musik und für die Kinder eine Hüpfburg. Anscheinend ist das zu schwierig oder man hat es bereits versucht und ist gescheitert.

Bin dann wieder nach Hause, hab mein Käffchen selbst gemacht und nebenbei die Landkarte studiert. Ein wunderbarer Ausflug nach Ardmore zu den Stränden, dem Rundturm und den umliegenden Ruinen hat mir den Nachmittag noch versüssen können. Eine wirklich schöne Gegend. Dazu aber mehr in einem neuen Blog Artikel ein paar Tage später…

Hier noch die Impressionen des Tages!

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Golf spielen – Mein erstes Set

Samstag, 18. April 2009

Golf spielen ist in Irland ein absoluter Volkssport!

Irland ist mit seinen über 350 Golf Anlagen, den verschiedenen Schwierigkeitsgraden und der wunderbaren Landschaft prädestiniert dafür und zählt wohl als das beste Golf-Land. Die Ausrüstung und die Nutzung eines Golfplatzes ist auch nicht teuer. Wer glaubt, dass Golf nur etwas für die “abgehobenen” und “besser betuchten” ist, wird schnell eines besseren belehrt werden. Ob Anfänger, Profi, Club-Mitglied oder nur Gelegenheitsspieler, jeder ist herzlich willkommen und kann sich auf eine lockere Atmosphäre beim Golfen freuen. Das wiederum lockt jährlich Massen von Golf-Urlaubern auf die Insel welche das ausgiebige Angebot an Plätzen in herrlicher Umgebung und den freundschaftlichen Umgang genießen. Allein um Dungarvan herum, nicht weiter als 5 Minuten entfernt, liegen 3 wunderbare 18-Loch Anlagen die zum entspannten spielen einladen.

Diese Fakten, das Interesse am Sport, Geselligkeit und der Spaß dabei haben mich nun dazu veranlasst ein Golf Set zu erwerben und dem “Bälle schlagen” nachzugehen.

Mein erstes Golf Set

Mein erstes Golf Set

Mein erstes Golf Set

Mein erstes Golf Set

Nach längerer Überlegung habe ich mich für ein gutes Einsteiger-Set von Wilson entschieden welches in jedem guten Golf Shop erhältlich ist. Im Paket enthalten ist eine selbst stehende Tasche mit ausreichend Stauraum für Schläger und Zubehör. Dazu gibt es das umfangreiche Qualitäts-Schläger-Set X-31 von Wilson. Mit den gesamt 12 Schlägern in Form von Hybrids, Woods, Irons und Puttern steht für jede Lage das entsprechende “Werkzeug” zu Verfügung. Schutz-Überzüge sind auch gleich mit dabei. Das komplette Set war im Preis reduziert und kostete € 299.

Mein erstes Golf Set

Mein erstes Golf Set

Meine ersten Golf Schuhe

Meine ersten Golf Schuhe

Zur Grundausstattung gehören auch die entsprechenden Golf-Schuhe, welche aus Sicherheits- und Versicherungs Gründen auf fast allen irischen Golfplätzen Pflicht sind. Ein ordentliches Paar Schuhe gibt einen sicheren und stabilen Stand, verhindert rutschen und verbessert dadurch das Ergebnis. Ich habe mich für das Modell Lite Plus EM6101-1 von Etonic entschieden. Diese waren, wie das Golf-Set, ebenso reduziert und kosteten letztendlich nur € 50.

Meine ersten Golf Schuhe

Meine ersten Golf Schuhe

Gratis dazu gab es noch eine Handvoll Bälle, Holztee´s und eine Pitchgabel.

Dann kann es ja nun endlich losgehen. Werde in den folgenden Tagen/Wochen die umliegenden Plätze abgrasen und meine (eingerosteten) Fähigkeiten und das neu erworbene Set auf Tauglichkeit prüfen. Ist ja doch schon eine Zeit lang her, dass ich einen Schläger in der Hand hatte. Aber ich denke das wird schon. Über Erfolge oder auch “nicht Erfolge” werde ich gerne berichten.

“Wenn du meinst, es ist schwierig, Bekanntschaften zu machen, dann versuche einmal, auf einem Golfplatz den falschen Ball aufzuheben.”
Zitat von Jack Lemmon

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Landfill löst Müll-Frage

Samstag, 18. April 2009

Aufgrund meines Job komme ich täglich mit vielen Menschen in Kontakt und speziell Aufgrund der verschiedenen Nationalitäten entwickeln sich immer wieder interessante Gespräche. So auch heute geschehen! In Sachen Ländervergleich landeten wir beim Thema Müll, Recycling und Müllentsorgung. Ich habe dem jungen Mann erklärt, dass es für mich absolut nicht nachvollziehbar ist, dass hier in Irland so viel Müll herumliegt. Dabei handelt es sich nicht nur um kleine Papier Schnipselchen oder ähnliches, es finden sich Kunststoffflaschen, Pizza-Kartons, komplett gefüllte Müllsäcke mit Hausabfällen, Zeitungen, Elektrogeräte und vieles mehr am Straßenrand, auf den Wiesen, am Strand und sogar in den Flüssen und Wäldern. Selbst an Stellen die scheinbar unberührt sind von Menschenhand, weisen Vermüllung in irgendeiner Form auf.

Während des Informationsaustausches viel dann plötzlich das Wort “Landfill“, von welchem mir die Bedeutung nicht bekannt war und ich nachfragte. Der junge Ire erklärte mir, dass es in Irland gang und gebe war (ist) sich den Müllsack und eine Schaufel zu schnappen, damit auf die Wiesen hinaus zu laufen, ein Loch zu graben und den Sack samt Inhalt sauber im Boden einzugraben. Für ihn, und vermutlich viele andere Iren war damit das Thema “Müllproblem / Müllentsorgung” gelöst.

Die glauben doch nicht etwa, dass sich die Plastik Verpackungen und Alufolien in wenigen Monaten komplett aufgelöst haben, oder doch ?

Sowas kann ich echt nicht verstehen und hab mich schwer darüber geärgert und gewundert. Es reicht doch schon, dass der Müll überall auf der Erde liegt, da muss man ihn doch nicht noch Säckeweise eingraben. Die Iren und Bewohner Irlands hatten vielleicht nicht immer die beste Organisation der Müllabfuhr, Abholung und Entsorgung. Auch die Kosten für einen Privathaushalt zum fortschaffen des Kehricht sind vielleicht höher als woanders.

Allerdings rechtfertigt das nicht die Eigeninitiative zum privaten “LANDFILL”.

Falls ich es zeitlich schaffe in den nächsten Tagen ein paar “Müll” Bilder zu machen findet Ihr sie natürlich hier auf AOWOA.

“God save Ireland ! ” said the heroes;
“God save Ireland” said they all.
Whether on the scaffold high
Or the battlefield we die,
0, what matter when for Erin dear we fall ! “

Text-Passage aus dem Song “God save Ireland”
von T.D. Sullivan

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Electric Picnic – Irlands Kunst und Musik Festival 2009

Freitag, 17. April 2009

Der Kartenvorverkauf für das “Electric Picnic 2009″, eines der grössten Kunst und Musik Festival hat begonnen.

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Preise, Kosten, Ausgaben jetzt in Tabellen. Dank Plugin!

Freitag, 17. April 2009

Dank einem neuen bzw. überarbeiteten WordPress Plugin gibt es nun endlich die Informationen aus der Kategorie “Preise, Kosten, Ausgaben” auch in tabellarischer Form. Das Plugin basiert auf dem Plugin “WP-Table” von Alex Rabe, an welchem er leider die Entwicklung eingestellt hat. Die Idee hat  Tobias Bäthge aufgegriffen und ein neues Plugin mit passendem Namen “WP-Table Reloaded” erstellt, das die neuen Funktionen von WordPress nutzt.

Die Tabellen können übersichtlich im Admin Bereich erstellt, verändert, gefüllt oder gelöscht werden. Zusätzliche Zeilen und Spalten sind jederzeit und an jeder beliebigen Stelle nachträglich einfügbar. Selbst ein Tauschen von Zeilen und Spalten ist möglich. In Seiten und Artikel eingebunden werden die einzelnen Tabellen über einen simplen Shortcode. Durch Änderungen am CSS File ist auch die optische Anpassung an das eigene Design kein Problem.
Eine Funktion zum Import und Export von Tabellen ist bereits integriert.

Es könnte nicht einfacher sein!!!
Für mich ein WordPress Plugin was definitiv in die Top 10 gehört.

Am Script wird weiterhin gearbeitet. Die WordPress Gemeinde kann sich also auf ein noch innovatieveres Plugin freuen.

Auf AOWAO ist WP-Table Reloaded ab sofort für die Preislisten im Einsatz. Somit lassen sich die Daten wunderbar darstellen und durch anklicken des Spaltenkopfes übersichtlich sortieren.

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Kartoffeln in Tüten, Tüten im Sack. Das sind Crisps

Donnerstag, 16. April 2009

Wer in Irland in einen Supermarkt, wie z.B. Dunnes, Tesco oder Centra, geht und dort die freundliche Verkäuferin nach dem typischen Samstagabend Snack “Chips” fragt wird mit allergrößter Wahrscheinlichkeit an die Kühltruhen geführt oder an den nächsten “Take away” verwiesen. Warum ist das so ? Ganz einfach!

Das was wir in Deutschland üblicherweise als Kartoffelchips (Abgekürzt: Chips) bezeichnen wird in Irland “Crisps” genannt, was so viel wie knusprig bedeutet. Die Chips sind zwar auch ein Kartoffelprodukt, allerdings eine etwas dickere und grob geschnittenere Form von Pommes Frites.

Ein Sack voll Crisps Tüten von Walkers

Da man schon im Supermarkt ist sollte einem Besuch im Knabberzeugs Regal jetzt nichts mehr im Wege stehen. Hier stapeln sich bunte überdimensionale Säcke, welche gefüllt sind mit kleinen Tüten in denen sich etwa jeweils 25 Gramm der frittierten Leckereien befinden. Die Auswahl an Größe, Form und Geschmacksrichtung (engl. Flavour) ist nahezu beängstigend. Da bekanntlich Probieren über Studieren geht kann gerne eine Familienpackung mit 24 kleinen Beuteln Inhalt gekauft werden. Ich persönlich bevorzuge die Crisps der Marke Walkers, bin aber sicherlich kein guter Ratgeber, da sich mein Verbrauch stark in Grenzen hält. Die Geschmacksvarianten sind schier grenzenlos und reichen von Ready Saltet (Gesalzen) über Cheese & Onion (Käse und Zwiebel), Salt & Vinegar (Salz und Essig), BBQ Rib (Grillrippchen), Prawn Cocktail (Garnelen Cocktail) bis hin zu Worcester Sauce. Die in Deutschland bevorzugten Paprika Kartoffelchips sind nur schwer zu finden.

Gegessen werden die Crisps in Irland eigentlich immer. Ob zur “Brotzeit” am Vormittag, unterwegs als Snack, als Beilage zum Mittagessen, als kräftige Nachspeise oder auch mal auf dem Sandwich. Selbst den Kindern gibt man gerne mal ein oder zwei Beutel mit in die Schule.

Die knusprige Kartoffel ist immer und in aller Munde!

Crisps Tüten von Walkers

Crisps Tüten von Walkers

Verpackungstechnisch sind die kleinen Tüten sehr praktisch weil gut portioniert. Leider fällt, in Relation zum Inhalt, dadurch auch eine ganze Menge Müll an.

Die Erfindung der Kartoffelchips mit Geschmacksstoffen und Gewürzen stammt übrigens vom damaligen Inhaber des in Dublin ansässigen Unternehmens Tayto, welches bis heute der grösste Hersteller von Crisps in Irland ist.

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Wohnen neben Ruinen

Donnerstag, 16. April 2009

Was für uns Deutsche etwas außergewöhnliches und abenteuerliches ist, steht bei den meisten Iren auf der Tagesordnung. “Wohnen neben einer Burgruine”

Kleiner Tip: Es sind noch Häuser frei, wie das Schild an der rechten Seite zeigt.

Wohnen neben Ruinen

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Ruinen der Hore Abbey in Cashel

Mittwoch, 15. April 2009

Am Fusse des “Rock of Cashel” in westlicher Richtung an der R505 stehen die Ruinen der “Hore Abbey”, einer alten Benediktiner Abtei.

Der damalige Erzbischof von Cashel, David McCarvill, hatte 1272 den Traum, dass die Mönche einen Anschlag auf ihn verüben werden und ließ daraufhin die Abtei räumen und vertrieb die Mönche von den Ländereien. Daraufhin veranlasste er die  Zisterziensermönche des überaus wichtigen Ordens “Mellifont” im County Louth hier ein neues Zisterzienserkloster zu gründen. Die Ordenstracht übernahm der Erzbischof ab sofort selbst. Hore Abbey war die letzte Zisterziendergründung in Irland.

Die Abbey ist aus Kalksteinen erbaut. Viele der Arbeiter waren ebenso am Bau der Kathedrale auf dem Rock of Cashel beteiligt.Die Kirche besteht aus dem Kirchenschiff mit einer Kapelle und zwei Querschiffen von der jede original nochmals zwei eigene Kapellen hatte. Der Grossteil der Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der Turm wurde im 15. Jahrhundert dazu gebaut.

Der Besuch der alten Gemäuer kostet übrigens gegenüber dem “Rock of Cashel” keinen Eintritt, hat aber auch einiges zu bieten. Eine Informationstafel gibt Auskunft über die Historie und den Aufbau des Klosters.

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Flut kommt, Ebbe geht. Aber wann ?

Dienstag, 14. April 2009

Da Irland, wie es sich für eine ordentliche Insel gehört, vom Meer umgeben ist und dieses wiederum den Gezeiten unterliegt, ist es immer ratsam zu wissen wann das Wasser, wo, wie hoch steht. Um euch das Berechnen der Gezeitenkräfte von Sonne und Mond zu ersparen, hier die wichtigsten Links.

Besonders von Interesse für alle Fischer, Angler und Bootsbesitzer.

Wer denkt, dass der Wasserstand an Irlands Küsten überall gleich ist, der unterliegt einem Irrglauben. Es herrschen unterschiedliche Wasserstände und unterschiedlichen Küsten zu gleichen Zeiten. Damit jetzt keiner den Überblick verliert, gibt es die Daten für alle wichtigen Küstenorte in tabellarischer Form als PDF Datei. Das alle vorausschauend bis Ende 2009 und nach Monaten und Orten getrennt.

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Up the Deise

Montag, 13. April 2009
Up the Déise

Der Begriff “The Déise” wird von den Einheimischen benutzt und steht für das County Waterford. Nach einem Stamm von gälischen Ureinwohnern genannt Déisi, welche sich zwischen dem 4. und 8. Jahrhundert in dieser Region niedergelassen haben. Heute benutzen Fans der GAA Sportarten Hurling und Gaelic Football diesen “Slogan” zum anfeuern ihrer Mannschaften aus Waterford.