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Abtreibungstourismus weiterhin Thema irischer Frauen

Dienstag, 24. Mai 2011

Abtreibung ist in Irland ein brisantes Thema, es gilt ein generelles Abtreibungsverbot (es sei denn es liegt eine Gefährdung für das Leben der Schwangeren vor)  und auch der Großteil der Bevölkerung scheint gegen einen Abort zu sein. Trotzdem belegen neueste Zahlen, das letztes Jahr 4500 irische Frauen für eine Abtreibung nach Großbritannien reisten, das sind ca. 12 Frauen pro Tag.

Für den irischen Verband für Familienplanung unterstreichen diese Zahlen die Notwenigkeit einer Änderung des irischen Abtreibungsgesetzes.
Bereits 1992 standen 3  Verfassungsänderungen zur Abstimmung. Hintergrund dafür war der Fall eines 14-jährigen Mädchens das nach einer Vergewaltigung Schwanger wurde und ihrer Mutter gegenüber Selbstmordabsichten äußerte. Da Abtreibung in Irland verboten war, wollte die Familie nach Großbritannien reisen, was aber von Seiten des Gerichts, mittels einer Einstweiligen Verfügung, verhindert wurde.
Ein Änderungsantrag sollte die Abtreibungsrichtlinien verschärfen, indem ein angedrohter Selbstmord einer Schwangeren kein Grund für eine legale Abtreibung darstellen sollte, dieser Antrag wurde abgelehnt.
Die beiden weiteren Anträge traten am 23.12.1992 in Kraft und ermöglichen es seitdem den irischen Frauen sich im Ausland über eine Abtreibung zu informieren und diese auch dort durchführen zu lassen.
Um die Gesetzesänderung durchführen zu können war eine Volksabstimmung notwendig, die folgende Stimmverteilung aufzeigte (bei einer Wahlbeteiligung von 68,2%):

- Verschärfung der Abtreibungsrichtlinien:   34,6%  waren dafür, 65,4% dagegen
- Reisefreiheit bezüglich Abtreibung:  62,4% waren dafür, 37,6% dagegen
- Abtreibungsaufklärung:   59,9% waren dafür, 40,1% dagegen

 

Jetzt würde uns noch eure Meinung zu diesem Thema interessieren:

 

Soll Abtreibung in Irland erlaubt werden?

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Hier noch ein kurzer, lesenswerter Artikel zu dem Thema.

 

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Irlands Immobilienpreise sinken weiter

Montag, 05. Juli 2010

Noch immer hat sich der Immobilienmarkt in Irland nicht stabilisiert und die Preise sinken weiter. So zeigen neu veröffentlichte Zahlen, das die Immobilienpreise im zweiten Quartal diesen Jahres erneut um 3,4% gesunken sind, was zu einem Gesamtverlust von fast 30% seit 2006 führt. Der Totalverlust für das bisherige Jahr liegt somit bei 7%.
Für Hausbesitzer in Dublin sieht es dagegen sogar noch schlechter aus, hier sind die Immobilienpreise im Vergleich zu ihrem Höchststand 2006 um ganze 49% gefallen.
Doch es gibt auch gute Nachrichten in der Krise, die Zahlen belegen das sich das Tempo der Wertminderung von Immobilien in der Hauptstadt immerhin verlangsamt hat. (weiterlesen …)

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Deutschland gegen Argentinien 4:0

Samstag, 03. Juli 2010

Wie, was, warum ???  Ich kann es noch gar nicht glauben.

Im Viertelfinal Spiel der WM 2010 Deutschland – Argentinien geht die Nation Elf als klarer und starker Sieger hervor.
Gegen Argentinien? Wie war das denn möglich?

Und dann auch noch ein 4:0

Was für ein Krimi, diese 90 Minuten.

Ach übrigens, wer noch nicht abgestimmt hat ob Deutschland Weltmeister wird, der kann das an dieser Stelle noch nachholen. Vielleicht haben sich einige Meinungen durch das heutige Spiel noch verstärkt.

Gewinnt Deutschland die Fußball Weltmeisterschaft 2010

  • Ja, sie holen den Titel (70%, 26 Votes)
  • Nein, sie kommen nicht bis ins Finale (19%, 7 Votes)
  • Nein, sie scheitern im Finale (11%, 4 Votes)

Total Voters: 37

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Auch wenn es ein klein wenig böse ist und wir, jetzt nach dem Sieg, gut lachen haben. Der Song “Heul doch nicht Argentinien(weiterlesen …)

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Anleitung zum Gemüseanbau

Freitag, 19. März 2010

Unser Garten möchte endlich bestellt werden, jetzt wo wir schon so ein schönes Gewächshaus haben und auch die Terrasse eignet sich hervorragend für Blumentöpfe und Pflanzkübel. Da das aber alles für meinen Geschmack noch nicht ausreicht, werde ich den Rasen noch etwas verkleinern, um für ein Beet Platz zu schaffen.

Kräuter und Gemüsepflanzen sind ausgesät oder zumindest schon ausgewählt. Nun frage ich mich aber: Wann dürfen die Sachen denn raus in den Garten? Ist März noch zu früh? Bekommen wir noch mal Frost? In Deutschland kamen zum Beispiel die Tomaten nicht vor dem 15.05. raus auf meinen Balkon. Aber wie sieht das hier auf der Insel aus?

Wie das in der modernen Zeit nun mal üblich ist, stürzte ich mich auf das Internet, das aber für Irland nicht viel hergab. Was tun? Einfach ausprobieren?

Da wir in keinem Gartencenter Tomatenpflanzen gesehen hatten, dachte ich mir das es vielleicht auch in Irland für Tomaten noch zu früh ist. Oder aber es gibt hier gar keine Tomatenpflanzen zu kaufen, sondern nur Samen. Auch wieder keine große Hilfe. Also ließ ich die ganze Angelegenheit erst mal ruhen und versuchte mich in der Aufzucht von Keimlingen.

Wie es der Zufall aber so wollte fiel Markus, bei einem unserer Baumarktbesuche, ein recht interessanter Flyer auf, der dann auch prompt den Weg zu uns nach Hause fand. Die Broschüre “Wie pflanze ich Gemüse” beinhaltet recht interessante Tipps, insbesondere einen Gemüseplaner, der anzeigt wann am besten Gemüse ausgesät (innen oder außen), hinaus gepflanzt und geerntet werden kann (all zu große Abweichungen zu Deutschland sollte es allerdings nicht geben).

Wir, als nicht Landwirte, fanden diesen Planer so hilfreich das wir beschlossen, ihn auf AOWAO zu veröffentlichen. Vielleicht hilft er dir ja  genauso wie uns.
Sollte eure Ernte mit Hilfe dieses Planers so ertragreich ausfallen, das ihr nicht mehr wisst wohin damit, findet ihr in uns sehr dankbare Abnehmer.

Gemüseplaner

Bohnen – Buschbohnen
- Aussaat innen ( Fensterbank, ungeheiztes Gewächshaus, Frühbeet): von Anfang April bis Mitte Mai
- Hinaus pflanzen ( wenn Bedingungen günstig): Mitte bis Ende Mai
- Aussaat draußen: Mitte Mai bis Mitte Juli
- Ernte: Anfang Juli bis Ende Oktober

Bohnen – Saubohnen
- Aussaat draußen (direkt in die vorbereitete Erde): von Mitte Februar bis Mitte März
- Ernte: Anfang Juni bis Ende August

Bohnen – Stangenbohnen
- Aussaat innen: Anfang April bis Mitte Mai
- Hinaus pflanzen: Mitte bis Ende Mai
- Aussaat draußen: Mitte Mai bis Mitte Juli
- Ernte: Anfang Juli bis Ende Oktober

Brokkoli (Sorte: Purple Sprouting)
- Aussaat draußen: Mitte Mai bis Ende Juni
- Ernte: Anfang Januar bis Ende Februar

Erbsen
- Aussaat draußen: Anfang April bis Ende Juli
- Ernte: Anfang Juni bis Ende Oktober

Gartenkürbis/Speisekürbis, Zucchini
- Aussaat innen: Anfang März bis Ende April
- Hinaus pflanzen: ganzer Mai
- Aussaat draußen: ganzer Mai
- Ernte: Anfang Juli bis Ende Oktober

Kartoffeln
- Aussaat draußen: Anfang März bis Ende April
- Ernte: Anfang Juni bis Ende September

Kohl – Sommer/Herbst
- Aussaat innen: Anfang Januar bis Mitte März
- Hinaus pflanzen: Mitte März bis Ende April
- Aussaat draußen: Mitte März bis Ende April
- Ernte: Anfang Juli bis Ende November

Kohl – Winter
- Aussaat draußen: Anfang Mai bis Ende Juni
- Ernte: Anfang Oktober bis Ende Februar

Lauch
- Aussaat draußen: Anfang März bis Ende April
- Hinaus pflanzen: Anfang Mai bis Ende Juni
- Ernte: Anfang September bis Ende Februar

Mais (Zuckermais)
- Aussaat drinnen: Mitte April bis Mitte Mai
- Hinaus pflanzen: Mitte bis Ende Mai
- Aussaat draussen: Mitte Mai bis Mitte Juni
- Ernte: Anfang August bis Ende September

Möhren
-
Aussaat draussen: Anfang März bis Ende Juli
- Ernte: Anfang Juni bis Ende Oktober

Pastinaken
-
Aussaat draussen: Anfang März bis Ende April
- Ernte: Anfang Oktober bis Ende Februar

Radieschen
- Aussaat draussen: Anfang März bis Ende September
- Ernte: Anfang Mai bis Ende Oktober

Rosenkohl
- Aussaat draussen: Anfang März bis Ende April
- Ernte: Anfang Oktober bis Ende Februar

Rotebeete
- Aussaat draussen: Anfang April bis Ende Juli
- Ernte: Anfang Juli bis Ende Oktober

Salat
- Aussaat draussen: Mitte März bis Ende August
- Ernte: Anfang Juli bis Ende Oktober

Schalotten
- Aussaat draussen: Anfang März bis Ende April
- Ernte: Anfang Juli bis Ende August

Spinat (mehrjährig), Zuckerrübe/Runkelrübe, Mangold
- Aussaat draussen: Mitte März bis (fast) Ende Juni
- Ernte: Anfang Juni bis Ende Oktober

Tomaten (Freiland)
- Aussaat drinnen: Mitte April bis Mitte Mai
- Hinaus pflanzen: Mitte Mai bis (fast) Ende Juni
- Ernte: letztes Drittel Juli bis Mitte Oktober

Zwiebeln, Knoblauch
- Aussaat draussen: Anfang März bis Ende April
- Ernte: Anfang August bis Ende Oktober

Natürlich ist zu beachten das man auf regionale, saisonale und wettertechnische Umstände Rücksicht nehmen sollte. Ehe man frostempfindliche Pflanzen oder Sprösslinge rauspflanzt, sollte man sicher gehen das kein Frost mehr auftritt. Also am besten warten bis die Eisheiligen vorbei sind, dann sollte nichts mehr passieren und wenn doch, ist es nicht die eigene Schuld sondern die vom Wetter.

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Der Frühling ist da

Dienstag, 16. März 2010

Endlich blühen die ersten Boten des Frühlings in unserem Vorgarten. Angekündigt haben sie sich ja schon länger, seit mindestens einem Monat spitzeln sie schon aus der Erde. Jeden Tag wurden sie von uns beobachtet und jetzt endlich blühen die ersten Osterglocken oder wie sie auch genannt werden – Narzissen.

Narzissen im Vorgarten

Am Sonntag war es eine Blume die sich vorsichtig geöffnet hat und jetzt sind es schon ganze fünf. Naja das Wetter ist ja schon seit längerem sehr frühlingshaft und auch wenn manche es kaum glauben können, hatten wir die letzten Wochen viele warme (zwischen 8 und 12°C) und sonnenreiche Tage. Das weckte dann auch den Gärtner in mir und ich habe mich vor Einfällen kaum retten können, bzw. Markus konnte sich vor meinen Einfällen kaum retten und meinte das wir dann doch einen größeren Garten bräuchten.

Narzisse im Vorgarten

Zu meiner Unterstützung nahm dann auch Lidl gleich Gartenartikel in sein Sortiment auf und ich konnte meinen Kaufrausch ausleben. Da landeten dann ein Aussaat-Set, 2 große Pflanzkübel und diverses Saatgut in meinem Einkaufswagen. Da das allerdings meine Kaufwut noch nicht ganz befriedigen konnte, wurde beim Baumarkt eine Sprühflasche, sowie Tomaten- und Pepperoniesamen gekauft. Markus musste dann  mit mir sämtliche Gartencenter und Gärtnereien in Dungarvan abklappern, auch da bin ich natürlich fündig geworden. Gekauft haben wir zwar nur eine kleine Harke, aber von den dort angebotenen Kräuter setzte ich gleich einige auf meine “Die müssen unbedingt in meinen Garten” Liste.

Mitte letzter Woche konnte ich dann endlich loslegen. An einem wunderschönen sonnigen Tag habe ich mich in den Garten begeben und meine Saat ausgebracht. Vorgesorgt hatte ich ja schon vor unserem Umzug nach Irland und mir eine kleinen Auswahl an Samen zugelegt. Diese säte ich sorgfältig in 6 Kammern pro Sorte aus und jeden Tag werden sie mit Wasser besprüht. Nun warte ich auf die ersten Keimlinge und siehe da über Nacht haben sich die Radieschen herausgewagt, auch die Sonnenblumen und der Estragon zeigen schon erstes Grün. Der Rest lässt sich wohl noch etwas Zeit, das wären: Pfefferminze, Bohnenkraut, Sauerampfer, Zitronenbasilikum, Möhren, Spaghettikürbis, Muskatkürbis, Oregano und Dill.

Saatkisten

Aber nicht das ihr glaubt das wäre alles was ich pflanzen möchte, wenn es nach mir geht kommen noch Liebstöckel, Thymian, Majoran, Rosmarin und Lavendel dazu. Und wie ich mich kenne fällt mir garantiert noch was ein.

Das Problem war nur, das ich nicht wusste wann ich die einzelnen Pflanzen hinaus in den Garten setzen konnte, da sich das irische Wetter von dem Deutschen doch sichtlich unterscheidet. Aber auch da wurde gleich Abhilfe geschaffen, wie und von wem verrate ich euch demnächst hier auf AOWAO.

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It´s Pancake Day in Ireland

Dienstag, 16. Februar 2010

Heute Abend gibt es bei uns Pfannkuchen, darauf gebracht hat uns meine Englischlehrerin Kara. Sie fragte mich ob wir heute auch “Pancakes” essen und als ich erstaunt verneinte, erzählte sie mir das heute in Irland Pancake Day ist. Das ist traditionell Shrove Tuesday (der Beicht-Tag vor Aschermittwoch) und damit der Tag vor der Fastenzeit. An diesem Tag verbraucht(e) man seine restlichen Vorräte an Eiern, Butter (Fett), Zucker und Milch, um in der Fastenzeit nicht in Versuchung geführt zu werden.

Wir sind zwar nicht katholisch, aber Pfannkuchen finden wir super lecker. Also haben wir die Idee gleich in die Tat umgesetzt und nun ist mein lieber Mann am Pfannkuchenbacken. Diese gibt es mit der selbstgemachten Brombeer-Marmelade, welche wir im Herbst 2009 hergestellt haben.

Pfannkuchen mit Brombeermarmelade

Pfannkuchen mit Brombeermarmelade

Vielleicht haben wir ja einigen von euch auch Lust auf diese Leckerei gemacht und darum wünsch ich einfach mal allen einen guten Appetit!

Und hier für die Unentschlossenen noch ein paar Pfannkuchen-Rezepte, um genau zu sein sogar 601 Varianten. >>> Pfannkuchen auf Chefkoch.de

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Halloween – als Müllentsorgung oder lieber Traditionell?

Freitag, 30. Oktober 2009

Morgen ist Halloween und nicht alle scheinen dieses Fest traditionell zu begehen. Wie es aussieht werden die alten Traditionen von einigen Menschen für illegale Aktivitäten genutzt.                                                                                                                                            Hierzu haben wir einen kurzen Artikel bei WLR FM gefunden:

Ein Aufruf an den „gesunden Menschenverstand“ in Dungarvan dieses Halloween

“Die Dungarvaner Polizei ist gefragt, das der gesunden Menschenverstand dieses Halloween in Dungarvan die Oberhand behält. An diesem Abend gibt es traditionell drei Freudenfeuer (Bonefire) in der Stadt, am Galgenberg (Gallows Hill), an der alten Bahnstrecke bei Abbeyside und nahe dem Childers Estate. Diese sind oft ein Anziehungspunkt für asoziales Verhalten. Der Stellvertretende Bürgermeister von Dungarvan, Michael Cosgrove gab gekannt, das illegales Müllentsorgen an den Feuern diese Jahr nicht toleriert wird.”

Das lässt erahnen das in den letzten Jahren eben diese Feuer zur Müllentsorgung genutzt wurden. Ich glaube das dies nicht ganz im Sinne der alten Tradition der „Bonefire“ ist.

Um mehr über diese Feuer zu erfahren habe ich ein wenig im Internet gestöbert und folgendes gefunden:

Das Anzünden der großen Feuer geht zurück bis zu den Wurzel von Halloween, dem Fest Samhain an dem das Ende des Sommers und der Beginn der dunklen Zeit gefeiert wurde.                                                                                                                                       Samhain war (ist) das keltische Neujahrsfest und markierte das Ende des alten und den Beginn des neuen Jahres und mit ihm den Beginn des Winters. Junge Leute gingen am Vorabend von Samhain von Haus zu Haus und fragten nach Essensgaben und Kleinholz für das Samhain–Feuer.

Am folgenden Tag, dem traditionellen Samhain, dem 1. November, löschten die Menschen ihre Herdfeuer und versammelten sich im Schein der großen Feuer auf den Kuppen heiliger Hügel, um ihrem Gott zu ehren und Opfergaben dar zu bringen.

Ausgewählte Feldfrüchte und die Knochen von Tieren wurden in den Feuern als Opfergaben verbrannt. Das moderne Word „bonfire“ kommt von dem Wort „bone“ (Knochen), in der Verbindung „Feuer aus Knochen“, was sich auf eben diese Praxis des Verbrennens bezieht.

Persönliche und symbolische Gegenstände wurden ebenfalls verbrannt, als Opfergabe für den Schutz vor Krankheiten und einer schlechter Zukunft.

Bonfire an Halloween

Bonfire an Halloween

Die Kelten die Samhain feierten, glaubten das in der Zeit zwischen dem Ende des alten und dem Beginn des neuen Jahres die Geister sich frei zwischen unserer und der Geisterwelt bewegen konnten. Einige Geister waren gut und wollten den Menschen helfen, andere waren böse und wollten jedem dem sie begegneten Unglück bringen.

Man glaubte das die heiligen Feuer die Kraft besaßen diese bösen Geister zu vertreiben und die Menschen standen eng bei den Feuern, oft in Kostümen mit Tierköpfen und Häuten um die bösen Geister zu täuschen und zu erschrecken und so vor ihnen sicher zu sein.

Bevor die großen Feuer erloschen, war man darauf bedacht etwas glühende Kohle oder Holz zu nehmen und es sicher nach Hause zu bringen, um die Herdfeuer wieder neu zu entzünden. Die Menschen trugen diese glühenden Holzstücken oft in ausgehöhlten Rüben oder Flaschenkürbissen nach Hause, in die sie Gesichter schnitzten, in der Hoffnung das diese Gesichter die bösen Geister vertreiben und und ihnen zu einem sicheren Heimweg verhelfen würden.

Am nächsten Tag wurde die Asche der heiligen Feuer über die Felder verstreut, um sie vor Geistern zu schützen welche die Feldfrüchte verderben lassen wollten.

Da kann man nur hoffen das sich die Iren wieder auf ihre alten Traditionen besinnen und diese nicht durch neue Unsitten, wie Müllverbrennung und ähnliches verkommen lassen. Ich wünsche allen ein schönes Halloween, verbrennt euch nicht die Finger und laßt euch nicht von bösen Geistern fangen.

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Irlands Inseln wählen als erstes

Mittwoch, 30. September 2009

Die ersten Wahllokale für die Abstimmung über den Lissabon-Vertrag haben für die  fast 800 registrierte Wähler an der Nord-West Küste Irlands geöffnet.

Die Bewohner der fünf Inseln Arranmore, Gola, Inishboffin, Inishfree und Tory geben ihre Stimmen in dem Wahlkreis Süd-West Donegal, dem größten registrierten Inselwahlkreis der mehr als 500 Wähler auf Arranmore umfasst, ab. Nahezu 200 Wähler auf den Inseln Clare, Inishbiggle und Inishturk werden morgen im Wahlkreis Mayo zu den Wahllokalen gehen, ebenso wird mit über 1000 registrierten Wählern auf den drei Aran Inseln und mit über 160 auf Inishbofin im Wahlkreis West Galway  über den EU-Vertrag abgestimmt. Die fast 500 Bewohner der sieben küstennahen West Cork Inseln müssen sich bis Freitag eine Meinung gebildet haben wie sie für den Lissabon-Vertrag stimmen wollen, ebenso wie die restlichen Wahlkreise in Irland.

Die Donegal Inseln werden traditionell vor dem Rest des Landes wählen, da die Möglichkeit besteht das schlechtes Wetter sie am Aufsuchen der Wahlokale hindert.

Frau Künzel schreibt jetzt auch

Mittwoch, 23. September 2009

Nachdem ich mich bis jetzt nur an die Weiterführung der Listen über Preise, Kosten und Ausgaben getraut habe, wage ich mich heute mal an einen richtigen Artikel. Es muss ja für irgendetwas gut sein, das ich angefangen habe das 10-Finger-Schreibsystem zu erlernen.

Hm… gar nicht so einfach wie ich dachte, vor allem wenn man durch die Terrassentür von einer erwartungsvoll schauenden Katze beobachtet wird. Da soll man oder besser gesagt Frau sich konzentrieren können.

Nun gut, auf gehts:

Ich bin jetzt seit ca.  8 Wochen hier in Irland und kann es immer noch nicht richtig glauben. Wer hätte auch je gedacht das ich nach meinem ersten 600 km Umzug noch einmal einen wagen würde und dann auch noch nach Irland. Nun was macht Frau nicht alles für die Liebe. Gut zugegeben es gefällt mir doch recht gut hier, auch wenn ich manches vermisse und mich an andere Sachen erst gewöhnen muß.  Mit der Sprache hapert es auch noch etwas, aber ich bin da ganz optimistisch. Ich versuche sich bietende Gelegenheiten zu nutzen, auch wenn ich nicht alles verstehe bzw.  die richtigen Worte finde. Markus denkt sich alles mögliche aus damit ich Englisch spreche, nicht immer zu meiner Freude wie ich gestehen muss. So haben wir zum Beispiel einen Grillabend mit Nachbarn und lieben Besuch aus Deutschland veranstaltet. War wirklich schön, aber den ganzen Abend Englisch sprechen strengt echt an. Ich war fix und foxi danach.
Letztens hat er mich dann mit zu unserer Vermieterin genommen und sie hat mich gefragt wie es mir in Dungarvan geht (“How Dungarvan treat you?”). Ich habe kein Wort verstanden und war total gefrustet. Aber wie Markus immer sagt, man kann nicht gleich alles auf einmal.
Ja und im Pub ging es mir genauso. Die haben einen Dialekt hier, das ist echt heftig und dann noch der Geräuschpegel im Pub, na ja vielleicht liegt es ja auch an meinen Ohren. Aber ich habe es überlebt! Genau wie das Postamt. Der nette Mann am Schalter wollt mir unbedingt etwas über mein Paket und die deutsche Post erzählen, habe nicht mal die Hälfte verstanden. Es lag wohl auch daran das er hinter einer Scheibe saß und sehr leise gesprochen hat. War aber trotzdem nett, ich habe etwas blöd und sehr fragend geschaut, er hat alles noch mal genauso leise wiederholt und wir haben es dabei belassen. Ich glaube er wollte mir seine Begeisterung über die Größe und das Gewicht meines Paketes mitteilen. Da es genau an der Grenze zum nächst teureren lag (es hat “nur” 7,90 € gekostet). Und auch die deutsche Post schien es ihm angetan zu haben. Zumindest glaubte ich so etwas herauszuhören. Zum Schluss hat er dann noch seine Deutschkenntnisse ausprobiert und “danke” und “Tschüß” gesagt. Fand ich echt nett! So etwas ist trotz mangelndem Englisch ein schönes Erlebnis und baut auf.

Puh, jetzt ist es doch mehr geworden als ich dachte. Der Tiger sitzt immer noch vor der Tür, so viel Ausdauer muss belohnt werden. Jetzt gibt es Streicheleinheiten. Dann verabschiede ich mich für heute, mal sehen wann die Schreiblust mich wieder packt.