Immobilie auf dem irischen Lande

18. Februar 2011 geschrieben von

Eine traumhafte Immobilie in einzigartiger Lage im ländlichen Irland.

Wäre dieses verwucherte Gebäude zu verkaufen, würde vermutlich jeder der das Angebot sieht, den Kopf schütteln… über einen 5 oder sogar 6 stelligen Euro Betrag. Wie es in Irland längst schon “normal” geworden ist.

Also sind wir froh das dieser alte “Bauernhof” einfach nur so da steht und der Besitzer nicht das grosse Geld im alten Gemäuer und dem dazugehörigen Grund sieht. Noch nicht!

Vielversprechende Immobilie auf dem Lande

Dublin? Nein danke!

18. Februar 2011 geschrieben von

Nach nur einer Woche Aufenthalt in Dublin wird mir wieder bewusst warum wir als Auswanderungszielort, entgegen vieler Empfehlungen und Anratens, nicht in Irlands Hauptstadt gezogen sind. Das wäre, wie so viele andere Großstädte auf der Welt, ein Platz an dem ich mich sicher nicht wohlfühlen würde.

Stressig, hektisch, schmutzig und laut sind Faktoren auf die ich gerne verzichten kann und die es in unserem Wunschwohnort Dungarvan so gut wie nicht gibt. Klar sind wir eine 2,5 stündige Autofahrt von Dublin und damit allen wichtigen Einrichtungen wie der Deutschen Botschaft und dem Flughafen etc. entfernt, allerdings halten sich die Ausflüge in die grösste Stadt der Republik doch in Grenzen. Somit geniessen wir wesentlich mehr Zeit in ländlicher Gegend, die uns sehr viel irischer erscheint als das  Verkehrschaos zur Rush-Hour oder dem wilden Treiben auf Dublins Party Meile “Temple Bar”.

Ein Blick aus dem Fenster auf weite grüne Wiesen, den Bergen (ok, es sind Hügel) im Hintergrund oder eine 15 Minuten Tour mit dem Drahtesel zum wunderschönen Sandstrand, das ist Irland für uns. Dublin? Nein danke!

Ramps Ahead bei 50 km/h

08. Februar 2011 geschrieben von

Ich habe es versucht…  man man man, das hat vielleicht gescheppert als das Auto nach dem 50km/h Rampensprung wieder aufsetzte.

Verkehrsschilder in Dungarvan

Out of Service – Ausser Betrieb

07. Februar 2011 geschrieben von

Das Bild hier habe ich kürzlich an einem Parkschein Automaten am Dubliner Flughafen gemacht und es hat mich Aufgrund des aktuellen politischen Chaos in Irland gleich daran denken lassen, wie in naher Zukunft die Touristen im Land empfangen werden könnten.

Schliesst die Insel ab, werft den Schlüssel ins Meer und hängt überall Schilder mit der Aufschrift “OUT OF SERVICE – Choose another Unit” auf.

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Erst bezahlen, sagt der Inder

06. Februar 2011 geschrieben von

Nach 3 Wochen geschäftlichem Reisen in Schottland und Deutschland war es nun wirklich wieder an der Zeit ein Wochenende mit der Familie zuhause in Irland zu verbringen. So landete ich also am Freitag Abend kurz vor Mitternacht am Flughafen in Dublin. Per Transfer-Bus ging es weiter zum Langzeitparkplatz und dort zum Auto, welches geduldig aber mit beinahe leerem Tank auf mich wartete. So, wo bekomme ich jetzt Benzin um den Weg bis nach Hause zu schaffen? Klar, an der Tankstelle gibts genug Treibstoff, der übrigens preislich nun auch bei knapp € 1,50 angekommen ist. Allerdings ist das Tanken zu so später Stunde nicht ganz einfach in einem Land welches um 22:00 die Bürgersteige hochklappt. Naja, jetzt mal ganz optimistisch auf die M50 fahren und hoffen, daß eine verfügbare Zapfsäule zu finden ist. Nach 20 Kilometern war dem auch so und dafür war ich mehr als dankbar.

Runter von der Autobahn, Fahrzeug angehalten, Tank geöffnet, Tankstutzen rein und …. es passierte nichts. Kein Benzin!

Nochmal drücken, nix. Tankpistole einhängen und wieder versuchen, nix. Nochmal drücken, nix….   bis, ja bis eine männliche Stimme mit indischem Akzent aus dem Nichts zu mir Sprach. “Prepay” war das Wort welches ich vernahm…  Erschrocken sah ich mich um, niemand zu sehen. Abermals die Stimme “Prepay”. Dann erblickte ich im mässig beleuchteten Tankstellenhäuschen eine Gestalt mit dunkler Hautfarbe die in ein Mikrofon sprach…  “Prepay!!!”.

Was will der denn von mir? Ich ging also zu ihm und er erklärte mir durch einen Sprech-Schlitz in der Scheibe das ich erst bezahlen müsste bevor ich mein Fahrzeug betanken dürfte. Nun konnte ich mir ein Lachen nicht verkneifen und erklärte ihm das dies “very irish” sei. Er wollte mich hingegen überzeugen das dies überall auf der Welt so gehandhabt wird. Darafhin konnte ich mich nur auf meine Heimat beziehen und ihm freundlich mitteilen, daß es in Deutschland nicht so wäre. Egal, schliesslich war ich nicht zum diskutieren an eine Tankstelle gefahren sondern um Treibstoff zu erwerben. Durch eine Schublade reichte ich ihm € 30, drehte mich um und wollte gerade zurück zum Auto gehen, als er mich darauf hinwies, daß ich selbständig dafür zu sorgen hätte die Tankpistole beim erreichen des Betrages rechtzeitig loszulassen da es hierfür keine Automatik gäbe. Das war der moment in dem das zweite Lachen aus mir heraus brach. Wirklich zu köstlich! Erst traut man mir nicht und dann soll ich aber derjenige sein, der sich um die Einhaltung der Regeln kümmert.

Nun lebe ich schon über 2 Jahre im Wilden Westen des modernen Europa aber das war wirklich eine neue Erfahrung für mich.

Übersichtskarten vom Flughafen Dublin

22. Januar 2011 geschrieben von

Seit der Erweiterung des Dubliner Flughafen durch den Bau des Terminal 2 hat sich auf dem Gelände einiges verändert. Neue und geänderte Parkplätze, Bushaltestellen und Fußgängerwege sorgen manchmal für etwas verwirrung. Um den Überblick zu behalten findet man auf der Dublin Airport Internetseite zwei detailreiche Karten beider Terminals und deren Umgebung bis hin zu den Langzeitparkplätzen. Auch die Anfahrtwege sind eingezeichnet und helfen jedem Autofahrer die Parkmöglichkeiten oder die Bring- und Abholzonen zu finden.

Sehr praktisch und übersichtlich.

Zu den Karten im PDF Format gehts hier

Patience, das bedeutet Geduld

18. Januar 2011 geschrieben von

Aer Arann Safety Sheet Geduld, Geduld, Geduld, dieses Worte musste ich heute schon sehr häufig hören. Hauptsächlich von Mitarbeitern der irischen Airline Aer Arann, mit welcher ich mal wieder zu Reisen versuchte. Vom kleinen, Busbahnhof ähnlichen, Flughafen Waterford sollte es nach London gehen und von dort dann weiter in Richtung Norden. Leider gab es bei Aer Arann mal wieder Schwierigkeiten mit der Technik. Das kam mir alles sehr bekannt vor. Nach unzählbar vielen Gedulds-Bitten von Seiten der Flugbegleiter war dann doch endlich klar, der Flug verschiebt sich um satte 2 Stunden, da ein neues Flugzeug angefordert werden musste. Kaum stand die neue “alte” Mühle bereit, wurde wieder um Gedulg gebeten, so wie beim Boarding und auch ständig während des Fluges.

Reibungslos scheint bei dieser Fluggesellschaft überhaupt nix zu klappen. Ich trau mich ja schon garnicht an Board einen Kaffee zu bestellen, da ich die Damen im hübschen Kostümchen womöglich überfordern könnte und sie mir gegenüber wieder das Wörtchen “Patience” benutzen.

Seit ich mich erinnern kann, hatte noch nie ein Flug dieser Gesellschaft eine pünktliche Landung (mit mir an Board… Liegt es vielleicht an mir?). Hätten Aer Arann, ebenso wie Ryanair, diesen netten “tatarata” Einspieler bei einer Landung innerhalb des Zeitrahmens, dann würde dieser so lustige Jingle nie aus deren Lautsprechern erschallen.

Wissen die überhaupt was eine Fluggesellschaft zu tun hat und ist ihnen bewusst das sie selbst eine Airline sind?

Naja, mich hat Aer Arann jedenfalls als Kunden verloren. Dann doch lieber wieder Dublin oder Cork.

Vielleicht versuch ich es ja irgendwann mal wieder aber bis dahin erbitte ich mir viel Geduld

Kirchenruine bei Cappagh – Whitechurch

17. Januar 2011 geschrieben von

Zwar konnte ich keine historischen Informationen zu der alten Kirchenruine bei Cappagh, Co. Waterford finden, allerdings möchte ich die Fotos welche ich kürzlich gemacht habe auch nicht vorenthalten. Die eingewucherten Gemäuer stehen neben dem heutigen Kieswerk von Cappagh direkt am Sean Kelly Radweg Nr. 3. Das alte Schmiedetor, der Friedhof mit den umgekippten Grabsteinen und das über und über bewucherte Kirchengebäude sind für irische Verhältnisse zwar nichts besonderes aber für jemanden der eh grad in der Nähe ist lohnt sich ein kurzer 15 Minuten Besuch ganz sicher.

Kirchenruine bei Cappagh

Ich selbst komme mehrmals die Woche an diesem Gebäude vorbei, da es direkt an meiner Rad-Trainingsstrecke liegt. Je Tagszeit und Wetter erscheint die alte Kirche in einem anderen Licht welches immer wieder anders und beeindruckend ist.

…hier weiterlesen »

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Conor Pass, Grundschullehrer, Stalaktite und Inishtrahull

16. Januar 2011 geschrieben von

Hast du gewusst, …

  • daß der Conor Pass in Kerry der höchste Bergpass Irlands ist.
  • daß nur 20% aller Grundschullehrer männlich sind.
  • daß die große Stalaktite in der Doolins Höhle im County Clare die größte freihängende Stalaktite der Welt ist.
  • daß Irlands nödlichster Punkt die Insel Inishtrahull, 7km nördlich vor Donegals Küste ist.
  • daß im Jahe 1840 nur die Hälfte der irischen Bevölkerung lesen und schreiben konnte.

Es ist Markt und der Fisch ist ausverkauft

13. Januar 2011 geschrieben von

Es ist Donnerstag und das bedeutet in Dungarvan “Markttag”. Nach einer kurzen Pause über Weihnachten und Neujahr waren heute, am 13.01.2011, erstmals wieder die Verkaufsstände auf dem Grattan Square zum wöchentlichen Farmersmarket in Dungarvan aufgebaut. Aus saisonalen Gründen waren zwar weniger Verkäufer wie gewohnt vor Ort aber die alltäglichen Dinge wie Honig vom Imker um die Ecke, Eier von freilaufenden Hühnern, Brot und Bio-Gemüse oder auch Seife gab es dennoch zu erwerben.

Der Fischstand mit seinen zwei Mann Besatzung war heute besonders stark frequentiert. Es gab Schellfisch (Haddock), Seeteufel (Monkfish) und Seehecht (Hake) ganz frisch aus lokalen Gewässern gefischt. Vor Ort und vor den Augen der Kunden wurden die Fische direkt filetiert und pro 500 Gramm Tüte für grade mal € 5 über den Ladentisch gereicht. Da die Nachfrage hier offensichtlich grösser war als das Angebot, gab es bereits 1 Stunde vor offiziellem Markt-Ende schon keinen Fisch mehr zu kaufen. Schade für den Kunden der nichst mehr abbekommen hat aber sicherlich gut für den Fischer der durch den Direktverkauf den Markt (hoffentlich) mit einem Plus in der Kasse verlassen konnte.

Wir werden uns jedenfalls den erworbenen Fisch heute Abend direkt und ohne grosse Umwege (außer durch die Pfanne) schmecken lassen.

Wer jetzt noch Infos zum Markt benötigt oder auch selbst einmal vorbeischauen möchte findet reichlich aktuelles und wissenswertes auf der neu gestalteten Webseite http://dungarvanfarmersmarket.com/ die von Jürgen Kersten, dem Mann aus der Kaffee-Bude, betrieben wird.