Mit ‘Finanzkrise’ getaggte Artikel

Romantik ist was Du daraus machst

Donnerstag, 05. April 2012

Er schenkte seiner Frau zu Weihnachten eine Autowäsche im Wert von €10 und ein Memory-Foam Kissen (“Schaum mit Erinnerungsvermögen”) und hat sich damit den Titel des “Unromantischsten Mann Irlands 2012″ verdient.

Der Herr aus Limerick, Gary Constable, wurde von seiner Frau nominiert, die nicht besonders glücklich über die Geschenke war. Bereits bei der Hochzeit mit seiner Frau Katrena hatte er ein Schnäppchen gemacht indem er entschied sich spontan bei einer USA Reise in einem New Yorker Standesamt vermählen zu lassen. Das ganze gab es für schlappe $57 mit zwei Trauzeugen die gerade mal so der englischen Sprache mächtig waren.

Da soll noch mal jemand sagen das wir Männer nicht sparen könnten.

Besonders in Zeiten von Rezession, Finanzkrise und Geldknappheit muss man mal etwas kürzer treten können ;-)

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Irlands neue Haushaltssteuer – Household Charge

Mittwoch, 04. April 2012

Protest Plakate gegen die neue Houshold Charge

Irgendwie hatte sich die irische Regierung das mit der neuen Besteuerung von Wohneigentum anders vorgestellt. Das es nicht leicht werden würde dem Bürger in den momentan schlechten Zeiten eine zusätzliche Zahlung von €100 aufzuerlegen, konnte man sich vorstellen. Das es allerdings solch ein Desaster ergeben würde, konnte und wollte vermutlich keiner erahnen.

Um die leeren, durch die Banken und Finanzkrise gebeutelten, Staatskassen wieder aufzufüllen hatte sich die irische Regierung entschlossen eine Steuer auf Wohneigentum zu erheben, welche es bis dato noch nicht gab. Diese trat am 01. Januar 2012 in Kraft und dem Bürger wurde ein Frist von 3 Montaen zur Zahlung der Abgabe in Höhe von € 100 eingeräumt. Nun könnte man erwarten das diese Forderung per Rechnung, zugestellt durch die Post, eingefordert werden würde . Da es in Irland aber keine Zentrale Datenbank gibt in der alle Eigenheime und deren Besitzer erfasst sind, sollte sich jeder selbständig über eine dafür eingerichtete Internseite registrieren und seinen Obulus bezahlen. Für viele ältere Menschen und jene ohne Internetanschluss war das schwierig und ungewohnt. Also wurden zusätztlich die Möglichkeitzen eingeräumt, Zahlung und Registrierung auch in den Postämtern und den Büros der Gemeinden durchzuführen.

Während bereits einige fleissig bezahlten entflammte bei vielen hingegen der Zorn und ein Unverständniss wegen dieser zusätzlichen und aus vieler Sicht unberechtigten Steuer. Besonders wurde gegen die Registrierung gewettert, denn dadurch hätte die Regierung freie Hand um in den kommenden Jahren die Gelder gezielt einzutreiben und den Abgabensatz entsprechend nach ob hin anzupassen. “Heute sind es 100 Euro und in drei Jahren vielleicht schon 500 Euro” spekulierten viele Gegner der Household Charge.

Zur Frage der sinnvollen Verteilung und Nutzung der ca. € 140 Mio. gab es zwar Antworten aus Dublin aber diese waren fast alle sinnfrei und schnell zu wiederlegen. Laut Regierung sollte das Geld in die einzelnen Gemeinden zurück fliessen und zur Unterstützung von Müllabfuhr, Swimming Pools und Büchereien, um nur wenige zu nennen, genutzt werden. Wenn man das liest fühlt man sich recht schnell für Dumm verkauft, denn ich Beispielsweise zahle für die Abholung des Hausmüll durch eine private Firma, öffentliche Schwimmbäder gibt es im Umkreis von 50km keine und die Bücherei verlangt ja auch einen ordentlichen monatlichen Mitgliedsbeitrag. Auch für die Beleuchtung der öffentlichen Straßen und Wege soll das Geld eingesetzt werden. Da frage ich mich doch wozu ich monatlich eine Abgabe an meinen Stromanbieter bezahle, welche genau dafür hergenommen wird. Der Staat bzw. die lokale Gemeinde kümmert sich in meiner Wohngegend nicht darum wenn eine Glühbirne der Straßenlaterne ausgetauscht werden muss.

Das Resultat war letztendlich, daß bis zum Stichtag am 31.03.2012 nur etwa die Hälfte aller Zahlungspflichtigen der Zahlungsaufforderung nachgekommen sind. Für die Protestler ein voller Erfolg, für den Staat eine Pleite auf ganzer Linie mit dem Beigeschmack, eine “Ohrfeige” vom Volk bekommen zu haben.

Jetzt herrscht natürlich grosses Räteslraten, was schiefgelaufen ist, wer als Schuldiger herhalten soll und wie man weiter mit der Situation umgehen soll, kann, muss!

Es ist noch nicht ausgestanden…

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“Irland ist…” – Google kennt die Antwort

Donnerstag, 02. Juni 2011

Unser aller Lieblings-Suchmaschine “Google” weiss einfach alles. Auch beim vervollständigen von Sätzen kann der Service behilflich sein. Wer beispielsweise die zwei Wörter “Irland ist…” in das Suchfeld eintippt, bekommt recht schnell zwei Vorschläge wie der Satz abgeschlossen werden könnte. Besonders zu beachten ist der zweite Hinweis, womit eindeutig bewiesen ist, daß Google über die finanzielle Lage Irland’s genauestens informiert ist.

“Irland ist pleite!”

Vielleicht sollten die Finanzminister der Welt öfter bei Google anfragen wie es um die jeweiligen Staatsfinanzen steht, wann die nächste Finanzkrise kommt und wann sie vorrüber sein wird. Schaden würde es nicht.

Quelle: Google.de  ;-)

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Laufen von Cork nach Dublin als Zeichen des Widerstandes

Mittwoch, 01. Juni 2011

Quelle: Twitter

Ein Mann aus Cork stellt sich einer enormen Herausforderung um der Größe seines Wiederstandes, gegen die Bedingungen des Rettungspakets der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds, Ausdruck zu verleihen.

Diarmuid O’Flynn startete am Morgen des 31. Mai 2011 zu einem Lauf über knapp 250 Kilometer von Ballyhea nach Dublin. Nach Ankunft am Freitag und einem Protestmarsch im Garden of Remembrance (Garten der Erinnerung) wird er versuchen eine Petition an Dáil Eireann (Das irische Unterhaus des Parlaments) zu übergeben. Dieses Gesuch soll mit Unterschriften, welche er auf dem Weg nach Dublin sammeln wird, gestützt sein. Zudem hofft er dass sich weitere Menschen seinem Lauf, seiner Idee, seinem Protest anschliessen werden.

Genauere Infos zum Zeitplan des Laufs gibt es hier

Wir wünschen viel Glück bei diesem Lauf und viel Erfolg mit dem “etwas anderen” Protest.

PS: Hoffentlich kommt er nicht zu spät. Es ist ja schliesslich Bank Holiday Weekend und da wird die Dáil recht leer sein am Freitag. Besonders wenn es sommerliche 20° + haben soll.


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Bonus, nein Danke! Ich habe schon genug

Dienstag, 31. Mai 2011

Laut eines Berichts des Irish Examiner vom 28. Mai wollen Leiter von diversen stattlichen Ämtern auf die Zahlung ihres Bonus verzichten. Die Hauptgeschäftsführer der National Treasury Management Agency (NTMA), National Asset Management Agency (NAMA) und der National Development Finance Agency (NDFA) verzichten zum allerersten mal auf das Recht von Bonuszahlungen im Gesamtwert von € 850.000. Die Entscheidung soll auf die aktuell beunruhigende wirtschaftliche Lage Irlands zurückzuführen sein. (weiterlesen …)

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Neue Arbeitsplätze für Irland angekündigt

Mittwoch, 25. Mai 2011

In den irischen Medien gibt es trotz Finanzkrise immer wieder Meldungen über Arbeitsplätze die in naher Zukunft in Irland geschaffen werden sollen. Allein in den vergangenen 30 Tagen wurde von über 500 neuen Stellen für die Inselbewohner berichtet. In Galway sollen 50 neue Posten bei einer IT Firma vergeben werden, welche dort aktuell eine Fertigungsanlage und ein Technologie Support Zentrum errichtet. Das irische IT-Unternehmen “Version 1” ist dabei ca. 150 Arbeitsplätze für seine Büros in Cork, Belfast und Dublin zu schaffen. Von Esri Ireland, ein Unternehmen das sich mit Lösungen für Geografische Informationssysteme beschäftigt, sollen im Norden Dublins 20 Jobs geschaffen werden. Das in Athlone ansässige Marktforschungsunternehmen NPD sucht 100 neue Mitarbeiter. Auch im County Roscommon soll ein US Unternehmen in Kürze mehr als 100 Arbeitsstellen anbieten. Die Firma McAfee, welche sich im Bereich der Sicherheitstechnik etabliert hat, sucht nach 30 neuen Mitarbeitern in Mahon, einem Stadtteil von Cork. Dies soll Teil einer € 6 Mio. Investition sein. Und zu guter letzt berichetet man über die Suche von 20 neuen Mitareitern für das “Technology experience centre” in Sandyford. (weiterlesen …)

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Irish Financial Bailout

Montag, 13. Dezember 2010

So this is how it’s done…

It is a slow day in a damp little Irish town. The rain is beating down and the streets are deserted. Times are tough, everybody is in debt and everybody lives on credit.
On this particular day a rich German tourist is driving through the town, stops at the local hotel and lays a €100 note on the desk, telling the hotel owner he wants to inspect the rooms upstairs in order to pick one to spend the night. The owner gives him some keys and, as soon as the visitor has walked upstairs, the hotelier grabs the €100 note and runs next door to pay his debt to the butcher. The butcher takes the €100 note and runs down the street to repay his debt to the pig farmer. The pig farmer takes the €100 note and heads off to pay his bill at the supplier of feed and fuel. The guy at the Farmers’ Co-op takes the €100 note and runs to pay his drinks bill at the pub. The publican slips the money along to the local prostitute drinking at the bar, who has also been facing hard times and has had to offer him “services” on credit. The hooker then rushes to the hotel and pays off her room bill to the hotel owner with the €100 note. The hotel proprietor then places the €100 note back on the counter so the rich traveller will not suspect anything. At that moment the traveller comes down the stairs, picks up the €100 note, states that the rooms are not satisfactory, pockets the money and leaves town.
No one produced anything. No one earned anything. However, the whole town is now out of debt and looking to the future with a lot more optimism. And that, ladies and gentlemen, is how the bailout package works.

So also funktioniert die Rettung des irischen Finanzsystems.
Auch wenn es sich hierbei um einen unterhaltsamen Witz handelt, ist es doch so nahe an der Wirklichkeit das man darüber nicht so recht lachen kann.

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Immobilien Preise erreichen 4 Jahres Tiefstpunkt

Freitag, 24. April 2009

Laut dem Irish Independent sind die Immobilien Preise in Irland so tief wie zuletzt vor 4 Jahren. Allein im Monat März 2009 haben die irischen Häuser 1 Prozent an Wert verloren. Innerhalb des ersten Quartals waren es gesamt 3,1 % Verlust und bereit 10 % seit dem vergangenen Jahr. Der durchschnittliche Preis für ein Haus auf irischem Boden liegt bei etwa € 250.000 und hat damit den niedrigsten Stand seit November 2004. Durch die Kombination aus Finanzkrise und Zusammenbruch des Immobilienmarktes steuert Irland immer mehr in die schlimmste Rezession, die es je erlebt hat. Während die Europäische Zentralbank die Zinsen auf ein Rekord tief senkt, der Immobilien-Markt nach wie vor rückläufig ist und die Arbeitslosigkeit steigt ist natürlich das Vertrauen der Verbraucher geschwächt.

Niall O’Grady, Business Strategy Manager von Irish Life sagte dazu: “Trotz erschwinglicher Preise und sechs reduzierten Zinssätzen haben die Kunden kein Vertrauen mehr in die Wirtschaft und bleiben dem Immobilien-Markt fern”

Irlands Regierung vermutet einen Wirtschaftlichen Rückgang von 8 % in diesem Jahr. Womit Irland am härtesten von allen Ländern innerhalb der EU getroffen wird. Der erst kürzlich veröffentlichte Finanzhaushalt mit den Steuererhöhungen und Abstrichen bei den Sozialleistungen übt zusätzlich Druck auf die Verbraucher aus.

Es scheint eine gute Zeit zu sein, in Irland ein Haus zu kaufen. Allerdings sind die meisten Leute zurückhaltend und hoffen auf weitere Senkungen am Immobilien-Markt. Erschwerend kommt hinzu, daß das Geld nicht mehr so locker sitzt, da einige um ihren Arbeitsplatz bangen oder ihn bereits verloren haben.

Wer sich über die aktuell am Markt angebotenen Häuser und Preise informieren möchte, findet eine grosse Auswahl auf daft.ie

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Weltuntergang versus Kronburger Bock

Mittwoch, 01. April 2009
Kronburger Bock Bier

Kronburger Bock Bier

Mehrstündiges blättern und stöbern durch Seiten, Blogs und Foren zum Thema Irland ergaben nur ein Thema “Rezession“. Anscheinend ist der Untergang nahe und es ist nur ne Frage der Zeit bis wir gemeinsam den Stöpsel ziehen und die ganze Insel im Meer versenken. Zugegeben, es ist nicht mehr nur alles eitler Sonnenschein, aber gleich ins Boot springen und zum Festland paddeln werde ich nicht, auch wenn andere bereits fleißig an ihrem Einbaum schnitzen.

Nicht runterziehen lassen, tief durchatmen und in den Kühlschrank schauen…

Zum Glück gibt es Freunde. Besonders die, welche beim Besuch in Irland gleich ein paar Liter deutsches Bier mitbringen. Danke Mädels und Jungs, ihr seid die Rettung in der Not. Der erste Schluck geht auf euch.

“Ja ja, ich weiss, die Bockbier Zeit ist grad vorbei. Aber bitte, einen ordentlich abgestandenen “Kronburger Bock” mit alc. 7,0 % vol. darf man in Krisenzeiten doch sicherlich auch mal ausserhalb der Saison zu sich nehmen.”  ;-)

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