Mit ‘Finanzkrise’ getaggte Artikel

“Irland ist…” – Google kennt die Antwort

Donnerstag, 02. Juni 2011

Unser aller Lieblings-Suchmaschine “Google” weiss einfach alles. Auch beim vervollständigen von Sätzen kann der Service behilflich sein. Wer beispielsweise die zwei Wörter “Irland ist…” in das Suchfeld eintippt, bekommt recht schnell zwei Vorschläge wie der Satz abgeschlossen werden könnte. Besonders zu beachten ist der zweite Hinweis, womit eindeutig bewiesen ist, daß Google über die finanzielle Lage Irland’s genauestens informiert ist.

“Irland ist pleite!”

Vielleicht sollten die Finanzminister der Welt öfter bei Google anfragen wie es um die jeweiligen Staatsfinanzen steht, wann die nächste Finanzkrise kommt und wann sie vorrüber sein wird. Schaden würde es nicht.

Quelle: Google.de  ;-)

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Laufen von Cork nach Dublin als Zeichen des Widerstandes

Mittwoch, 01. Juni 2011

Quelle: Twitter

Ein Mann aus Cork stellt sich einer enormen Herausforderung um der Größe seines Wiederstandes, gegen die Bedingungen des Rettungspakets der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds, Ausdruck zu verleihen.

Diarmuid O’Flynn startete am Morgen des 31. Mai 2011 zu einem Lauf über knapp 250 Kilometer von Ballyhea nach Dublin. Nach Ankunft am Freitag und einem Protestmarsch im Garden of Remembrance (Garten der Erinnerung) wird er versuchen eine Petition an Dáil Eireann (Das irische Unterhaus des Parlaments) zu übergeben. Dieses Gesuch soll mit Unterschriften, welche er auf dem Weg nach Dublin sammeln wird, gestützt sein. Zudem hofft er dass sich weitere Menschen seinem Lauf, seiner Idee, seinem Protest anschliessen werden.

Genauere Infos zum Zeitplan des Laufs gibt es hier

Wir wünschen viel Glück bei diesem Lauf und viel Erfolg mit dem “etwas anderen” Protest.

PS: Hoffentlich kommt er nicht zu spät. Es ist ja schliesslich Bank Holiday Weekend und da wird die Dáil recht leer sein am Freitag. Besonders wenn es sommerliche 20° + haben soll.


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Bonus, nein Danke! Ich habe schon genug

Dienstag, 31. Mai 2011

Laut eines Berichts des Irish Examiner vom 28. Mai wollen Leiter von diversen stattlichen Ämtern auf die Zahlung ihres Bonus verzichten. Die Hauptgeschäftsführer der National Treasury Management Agency (NTMA), National Asset Management Agency (NAMA) und der National Development Finance Agency (NDFA) verzichten zum allerersten mal auf das Recht von Bonuszahlungen im Gesamtwert von € 850.000. Die Entscheidung soll auf die aktuell beunruhigende wirtschaftliche Lage Irlands zurückzuführen sein. (weiterlesen …)

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Neue Arbeitsplätze für Irland angekündigt

Mittwoch, 25. Mai 2011

In den irischen Medien gibt es trotz Finanzkrise immer wieder Meldungen über Arbeitsplätze die in naher Zukunft in Irland geschaffen werden sollen. Allein in den vergangenen 30 Tagen wurde von über 500 neuen Stellen für die Inselbewohner berichtet. In Galway sollen 50 neue Posten bei einer IT Firma vergeben werden, welche dort aktuell eine Fertigungsanlage und ein Technologie Support Zentrum errichtet. Das irische IT-Unternehmen “Version 1” ist dabei ca. 150 Arbeitsplätze für seine Büros in Cork, Belfast und Dublin zu schaffen. Von Esri Ireland, ein Unternehmen das sich mit Lösungen für Geografische Informationssysteme beschäftigt, sollen im Norden Dublins 20 Jobs geschaffen werden. Das in Athlone ansässige Marktforschungsunternehmen NPD sucht 100 neue Mitarbeiter. Auch im County Roscommon soll ein US Unternehmen in Kürze mehr als 100 Arbeitsstellen anbieten. Die Firma McAfee, welche sich im Bereich der Sicherheitstechnik etabliert hat, sucht nach 30 neuen Mitarbeitern in Mahon, einem Stadtteil von Cork. Dies soll Teil einer € 6 Mio. Investition sein. Und zu guter letzt berichetet man über die Suche von 20 neuen Mitareitern für das “Technology experience centre” in Sandyford. (weiterlesen …)

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Irish Financial Bailout

Montag, 13. Dezember 2010

So this is how it’s done…

It is a slow day in a damp little Irish town. The rain is beating down and the streets are deserted. Times are tough, everybody is in debt and everybody lives on credit.
On this particular day a rich German tourist is driving through the town, stops at the local hotel and lays a €100 note on the desk, telling the hotel owner he wants to inspect the rooms upstairs in order to pick one to spend the night. The owner gives him some keys and, as soon as the visitor has walked upstairs, the hotelier grabs the €100 note and runs next door to pay his debt to the butcher. The butcher takes the €100 note and runs down the street to repay his debt to the pig farmer. The pig farmer takes the €100 note and heads off to pay his bill at the supplier of feed and fuel. The guy at the Farmers’ Co-op takes the €100 note and runs to pay his drinks bill at the pub. The publican slips the money along to the local prostitute drinking at the bar, who has also been facing hard times and has had to offer him “services” on credit. The hooker then rushes to the hotel and pays off her room bill to the hotel owner with the €100 note. The hotel proprietor then places the €100 note back on the counter so the rich traveller will not suspect anything. At that moment the traveller comes down the stairs, picks up the €100 note, states that the rooms are not satisfactory, pockets the money and leaves town.
No one produced anything. No one earned anything. However, the whole town is now out of debt and looking to the future with a lot more optimism. And that, ladies and gentlemen, is how the bailout package works.

So also funktioniert die Rettung des irischen Finanzsystems.
Auch wenn es sich hierbei um einen unterhaltsamen Witz handelt, ist es doch so nahe an der Wirklichkeit das man darüber nicht so recht lachen kann.

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Immobilien Preise erreichen 4 Jahres Tiefstpunkt

Freitag, 24. April 2009

Laut dem Irish Independent sind die Immobilien Preise in Irland so tief wie zuletzt vor 4 Jahren. Allein im Monat März 2009 haben die irischen Häuser 1 Prozent an Wert verloren. Innerhalb des ersten Quartals waren es gesamt 3,1 % Verlust und bereit 10 % seit dem vergangenen Jahr. Der durchschnittliche Preis für ein Haus auf irischem Boden liegt bei etwa € 250.000 und hat damit den niedrigsten Stand seit November 2004. Durch die Kombination aus Finanzkrise und Zusammenbruch des Immobilienmarktes steuert Irland immer mehr in die schlimmste Rezession, die es je erlebt hat. Während die Europäische Zentralbank die Zinsen auf ein Rekord tief senkt, der Immobilien-Markt nach wie vor rückläufig ist und die Arbeitslosigkeit steigt ist natürlich das Vertrauen der Verbraucher geschwächt.

Niall O’Grady, Business Strategy Manager von Irish Life sagte dazu: “Trotz erschwinglicher Preise und sechs reduzierten Zinssätzen haben die Kunden kein Vertrauen mehr in die Wirtschaft und bleiben dem Immobilien-Markt fern”

Irlands Regierung vermutet einen Wirtschaftlichen Rückgang von 8 % in diesem Jahr. Womit Irland am härtesten von allen Ländern innerhalb der EU getroffen wird. Der erst kürzlich veröffentlichte Finanzhaushalt mit den Steuererhöhungen und Abstrichen bei den Sozialleistungen übt zusätzlich Druck auf die Verbraucher aus.

Es scheint eine gute Zeit zu sein, in Irland ein Haus zu kaufen. Allerdings sind die meisten Leute zurückhaltend und hoffen auf weitere Senkungen am Immobilien-Markt. Erschwerend kommt hinzu, daß das Geld nicht mehr so locker sitzt, da einige um ihren Arbeitsplatz bangen oder ihn bereits verloren haben.

Wer sich über die aktuell am Markt angebotenen Häuser und Preise informieren möchte, findet eine grosse Auswahl auf daft.ie

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Weltuntergang versus Kronburger Bock

Mittwoch, 01. April 2009
Kronburger Bock Bier

Kronburger Bock Bier

Mehrstündiges blättern und stöbern durch Seiten, Blogs und Foren zum Thema Irland ergaben nur ein Thema “Rezession“. Anscheinend ist der Untergang nahe und es ist nur ne Frage der Zeit bis wir gemeinsam den Stöpsel ziehen und die ganze Insel im Meer versenken. Zugegeben, es ist nicht mehr nur alles eitler Sonnenschein, aber gleich ins Boot springen und zum Festland paddeln werde ich nicht, auch wenn andere bereits fleißig an ihrem Einbaum schnitzen.

Nicht runterziehen lassen, tief durchatmen und in den Kühlschrank schauen…

Zum Glück gibt es Freunde. Besonders die, welche beim Besuch in Irland gleich ein paar Liter deutsches Bier mitbringen. Danke Mädels und Jungs, ihr seid die Rettung in der Not. Der erste Schluck geht auf euch.

“Ja ja, ich weiss, die Bockbier Zeit ist grad vorbei. Aber bitte, einen ordentlich abgestandenen “Kronburger Bock” mit alc. 7,0 % vol. darf man in Krisenzeiten doch sicherlich auch mal ausserhalb der Saison zu sich nehmen.”  ;-)

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