Mit ‘Hafen’ getaggte Artikel

Angel-Ausflug in die Bucht von Dungarvan

Donnerstag, 24. September 2009

Alles begann vor vielen vielen Monden….   äh, Monaten. Als während eines Gesprächs mit einem irischen Arbeitskollegen das Versprechen zustande kam, mich auf einen gemeinsamen Angelausflug auf seinem Boot mitzunehmen. Natürlich war meine Freude darüber riesig aber auch die Enttäuschung umso größer als die Wochen ins Land zogen und dann keine Rede mehr von einem Fishing-Trip auf der Jolle war. Für mich selbst habe ich dieses Vorhaben bereits abgeschlossen und als “es wird nie stattfinden” abgeschrieben. Bis zum heutigen Tage!

Ganz beiläufig erwähnte eben dieser jene Arbeitskollege, dass er plane, heute am frühen Abend mit seinem Boot in die Bucht von Dungarvan zu fahren um dort zu fischen und ob ich nicht einfach mitkommen möchte. Das Wetter war perfekt, Zeit hatte ich auch und die aufflammende Vorfreude konnten nur ein “Ja” hervor bringen. So traf man sich also am frühen Abend im Hafen von Dungarvan um das kleine aber ausreichende, etwa 4 Meter lange Boot, ins Wasser zu lassen. Gut ausgestattet mit jeglichem Angel Equipment starteten wir, der Bootsbesitzer und Gastgeber Alan, ein weiterer Angel freudiger Arbeitskollege Namens Anthony und ich, der Grünschnabel, hinaus aufs Wasser in die Dungarvan Bay. Vorsorglich hatte ich meine Kamera im Rucksack mitgenommen um die schönsten Momente festzuhalten und war bereits bei der Fahrt zum Angelplatz fleißig mit fotografieren beschäftigt. Kurz darauf musste durfte ich dann meinen Schnappschussapparat gegen eine Angelrute tauschen und sollte die Jagd nach den einheimischen Meeresbewohnern starten. Also, das Blei, mit Haken an Schnur ins Wasser lassen und geduldig warten…   tja, damit war es wohl nix. Schon nach weniger als einer Minute zuckte die Angelspitze und ich konnte meine ersten selbst gefangenen Makrelen (englisch: Mackerel) an Land (Boot) ziehen. Ab da hatte mich das Angelfieber gepackt. Es war einfach zu schön, mit dem Boot in der Bucht von Dungarvan, in guter Gesellschaft, umgeben von herrlicher Landschaft und malerischen Klippen, angeln und sogar noch etwas fangen…

Gelegentlich wurde der Motor des Bootes wieder gestartet um an einen anderen Platz zu wechseln, was mir die Möglichkeit gab, Fotos aus unterschiedlichen Perspektiven zu machen. Es ging vorbei am alten Leuchtturm, raus zum Clonea Strand, an den Klippen entlang und dann einmal quer durch die Bucht rüber zum Head bei Helvick harbour. Nebenbei wurde immer noch ausgiebig die Rute (Angel) ins Wasser gehalten und ich hörte mir Erzählungen von Seehunden, Delphinen und Haien an, welche sich noch gelegentlich hier im Wasser tummeln sollen. Gesehen haben wir an diesem Abend leider keine.

Als die Sonne uns dann noch mit einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnte war es Zeit die Heimreise anzutreten. Was das Fischen anging hatten wir mehr als genug gefangen. Etwa 60 Makrelen, welche von Alan bereits fachmännisch filetiert wurden, dazu vier mittelgroße Pollocks und mehrere Katzenhaie (englisch: Dog fish) die aber wieder in die Freiheit entlassen werden konnten. Zurück im Hafen musste das Boot wieder auf den Autoanhänger gezogen werden und schon konnte es mit randvoll gefüllten Plastiktüten nach hause gehen. Wer Fisch fängt möchte natürlich auch Fisch essen.

Wir haben uns dazu entschlossen die 4 Pollocks und etwa 30 Makrelen in den Gefrierschrank zu verfrachten, was für den Winter ausreichen sollte. Ein paar wenige der herrlich grün glänzenden Makrelen-Filets landeten sofort in der Bratpfanne und schmeckten mit ein wenig Salz, Pfeffer und Zitrone einfach nur lecker. Fazit: Ein absolutes Angel-Wasser-Boot-Erlebnis an welchem ich sicherlich jedes mal wieder gerne Teilnehmen würde, auch wenn wir dann vermutlich bald eine zusätzliche Gefriertruhe benötigen.

Und da Bilder bekanntlich mehr sagen können als Worte, hier die Galerie zum Angelausflug

Sonne, Hafen und Food Festival

Sonntag, 19. April 2009

War das heute ein wunderschön sonniger Tag, blauer Himmel und angenehme Temperaturen. Nachdem ich mal wieder richtig ausgeschlafen habe bin ich in die Stadt runter um mir das Dungarvan Food Festival 2009 anzusehen. Vom Causeway aus sind mir dann am Hafen zwei Kräne ins Auge gestochen die da eigentlich nicht hingehören. In meiner Neugierde musste ich das gleich mal näher betrachten. Die beiden Kranführer und einige Helfer waren gerade dabei ein Boot für die Sommer Saison ins Wasser zu lassen. Dieses Spektakel wurde von einigen Schaulustigen interessiert beobachtet und ich wollt mir das natürlich auch nicht entgehen lassen. Habe mir die ganze Aktion dann angesehen und mit meinem Handy gefilmt. Das Video könnt ihr euch hier ansehen.

Danach bin ich weiter gezogen um nach den Attraktionen des Food Festivals zu suchen. In der Burg (King Johns Castle) gab es für die Kinder einen wirklich netten Streichelzoo und im Old Market House Arts Centre war Tag der offenen Tür mit einer zusätzlichen Ausstellung zum Festival die recht wenig mit dem Thema “Food” zu tun hatte. Auf dem Square war seltsamerweise gar nichts, dafür haben die Sandwich und Muffin Läden vor dem Dungarvan Shopping Centre ein paar Stände aufgebaut und ihre Produkte angeboten. Hätte mich ja gerne dort in die Sonne gesetzt um einen Kaffee zu trinken, leider gab es viel zu wenig Tische und Stühle und diese waren alle besetzt. Kein Wunder!

Bin verwundert wie man aus so viel Angekündigtem Programm doch so wenig machen kann. Besonders wenn man bedenkt, daß die Stadt nur so überschwemmt war von Besuchern. Wenn ich mich erinnere wie die Leute am Memminger Jahrmarkt (meiner Heimatstadt) nur so an die Stände strömen, welche Hobel, Teflon Pfannen und Gurken-Schäler vorführen, wäre das heute für die Veranstalter ein Leichtes gewesen, die Menschen in der Stadt zu unterhalten. Daneben noch ein paar Bierbänke, Bratwurststand, Kaffee, Kuchen, Musik und für die Kinder eine Hüpfburg. Anscheinend ist das zu schwierig oder man hat es bereits versucht und ist gescheitert.

Bin dann wieder nach Hause, hab mein Käffchen selbst gemacht und nebenbei die Landkarte studiert. Ein wunderbarer Ausflug nach Ardmore zu den Stränden, dem Rundturm und den umliegenden Ruinen hat mir den Nachmittag noch versüssen können. Eine wirklich schöne Gegend. Dazu aber mehr in einem neuen Blog Artikel ein paar Tage später…

Hier noch die Impressionen des Tages!

Dungarvan – kleine Hafenstadt im Süden Irlands

Sonntag, 22. März 2009

Die kleine Hafenstadt Dungarvan liegt im County Waterford an der Südküste Irlands. Sie wird durchflossen vom Colligan River, der die Stadt in zwei Teile, Dungarvan und Abbeyside, spaltet. Die Einwohnerzahl liegt momentan bei etwa 8.000 Personen. In den Sommermonaten verbringen viele Touristen sowie auch Iren ein paar Wochen Urlaub hier um auf einem der drei Golfplätze zu spielen, am Clonea Strand zu baden oder in den umliegenden Comeragh Mountains zu wandern. Da die Stadt direkt an der N25 zwischen Waterford und Cork liegt sind Tagestouren mit dem Auto oder dem öffentlichen Busverkehr in die Umgebung wie z.B. nach Youghal oder Kilkenny problemlos möglich.

Obwohl die Stadt auf den ersten Blick recht klein erscheint, hat sie dennoch ein interessantes Nachtleben zu bieten. Im Zentrum, am sogenannten “Square” finden sich unzählige kleine, gemütliche, typisch irische Pubs in denen regelmässig live Musik geboten wird. Wer mehr auf die aktuellen Hits tanzen möchte kann sich dagegen im “Anchor” direkt am Quay, im “Davitts” oder dem “Creations” austoben. Allerdings sollte man beachten, daß die Clubs bereits um 02:00 Uhr schliessen und hochprozentige Getränke einen stolzen Preis haben.

Übernachtungsmöglichkeiten bieten diverse B&B´s (Bed and Breakfast), sowie das Park Hotel und Lawlors Hotel. Wer lieber im Zelt oder dem Campingsbus übernachten möchte, kann dies auf  “Casey´s Caravan und Camping Park” tun, welcher direkt am, nur 3 Kilometer entfernten, Clonea Strand liegt.

An historischen Bauwerken hat Dungarvan eine Burg direkt am Hafen und die Überreste eines Augustiner-Klosters aus dem 4. Jahrhundert zu bieten.

Offizielle Dungarvan Website: www.dungarvan.com

Bild von Dungarvan im Header

Donnerstag, 12. März 2009

Um das Design der Seite doch ein klein wenig zu personalisieren habe ich im Header ein Bild von Dungarvan in Irland eingefügt. Es zeigt den Blick vom Causeway auf das Quay, den Hafen. Soll allerdings nur eine Übergangslösung sein, bis das komplette Design fertig ist.

Das original Foto könnt ihr euch hier ansehen.

Dungarvan - Blick vom Causeway zum Quay

Dungarvan - Blick vom Causeway zum Quay