Mit ‘Iren’ getaggte Artikel

Treffen sich zwei Iren in der Bar – Witz

Sonntag, 20. Februar 2011

Zwei Männer sitzen nebeneinander in einer Bar. Nach einer Weile schaut einer den anderen an und sagt, “Ich kann mir nicht helfen aber da ich Dir nun ein wenig zugehört habe würde ich sagen Du kommst aus Irland.”
Der andere Kerl antwortet stolz, “Ja, da komme ich her!”
Der erste wieder, “Ich ebenso! Und von wo in Irland kommst Du?”
Der andere Kerl gibt zurück, “Ich komme aus Dublin.”
Der erste wieder, “Ja verdammt, Ich auch! In welcher Straße hast du gelebt?”
Der andere Kerl antwortet, “Oh, in einer ganz tollen Gegend. Ich lebte in der McCleary Straße im alten Stadtkern.”
Der erste sagt, “Ja glaubt man es denn, was für eine kleine Welt, ich ebenso! Welche Schule hast Du besucht?”
Der andere wieder, “Na ja, ich war natürlich auf St. Mary’s Schule.”
Der erste ganz aufgeregt, “Ich ebenso! Sag mir, in welchem Jahr hast Du deinen Abschluss gemacht?”
Der andere Kerl antwortet, “Das war im Jahre 1964.”
Der erste ruft freudig, “Der gute Gott muss auf uns herunter lächeln!!! Ich kann unser Glück kaum glauben, daß wir heute Nacht in der selben Bar aufgetaucht sind. Glaub es oder nicht aber ich habe ebenso 1964 die St. Mary’s Schule abgeschlossen.”

Zur selben Zeit geht die Tür auf, ein anderer Typ kommt herein, setzt sich und bestellt ein Bier. Der Wirt kommt kopfschüttelnd herüber und murmelt, “Das scheint eine  lange Nacht zu werden, die Murphy Zwillinger sind mal wieder betrunken.”

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Irlands zweite Abstimmung zum Lissabonvertrag

Montag, 28. September 2009

In wenigen Tagen ist es soweit, das Irische Volk darf zum wiederholten male an die Urnen treten um ihre Stimmen zum Lissaboner EU-Vertrag abzugeben. Wie wichtig das den Iren, die als einziges Land eine Volksabstimmung durchführen, beim zweiten Anlauf ist, machen die vielen Wahlplakate an den Straßen deutlich. Hier wird mit kreativen, oft unsachlichen und fadenscheinigen Parolen auf Stimmenfang gegangen. Mit Aufschriften wie “Yes to recovery, Yes to europe” oder “€ 1,84 minimum wage. Vote No” werden die, meist schlecht informierten, Inselbewohner noch mehr verwirrt. Auch wenn diverse Umfragen immer mehr den Trend für einen Beitritt aufweisen ist man dennoch weit von einem eindeutigen JA entfernt. Es bleibt also spannend bis zum Wahltag, dem 2.Oktober 2009.

Nun würde uns noch interessieren wie Du dich entscheiden bzw. was du den Iren raten würdest.

Eine einfache Abgabe deiner Stimme im nachfolgend angehängten Voting Formular genügt.
Natürlich sind auch Kommentare und Diskussionen zum Thema gerne gesehen.

Braucht Irland den Lissabon Vertrag ?

  • Ja (53%, 9 Votes)
  • Nein (47%, 8 Votes)

Total Voters: 17

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Die Abstimmung endet am Freitag, dem 2. Oktober um 18:00 Uhr

Ausführliche Informationen zum Lissabon Vertrag auf Wikipedia

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Heute wird wieder geschrieben

Donnerstag, 04. Juni 2009

Lange genug ist es her, daß hier im Blog etwas neues an Inhalt dazu kam. Das wird sich heute ändern. Ich schreibe….  :-)

Die letzten Wochen waren irgendwie seltsam. Einerseits aus beruflichen Gründen recht stressig und auf der anderen Seite, wenn Zeit war, sehr langweilig. Schon so langweilig und faul, daß ich mich nicht mal aufraffen konnte und wollte um hier im Blog was zu tippen. Man muss sich aber keine Sorgen machen (Wie in manchen fragenden Kommentaren. Fand ich ich wirklich nett!). Es gibt einfach Zeiten in denen man so nen Durchhänger hat. Also, Schluss damit und weiter bloggen…!

Ja, was gibt es neues in Irland?

Zum Beispiel das Wetter welches seit letzten Samstag über die Insel herrscht. Dabei handelt es sich nicht wie vermutet um Regen, ganz im Gegenteil. Hier in Dungarvan scheint täglich ausgiebig die Sonne, Temperaturen bis 24 Grad wurden erreicht und es ist einfach wunderbar sommerlich. Das hat mich letzten Samstag spontan dazu veranlasst eine Wandertour in die Comeragh Mountains zu starten. War knapp 5 Stunden unterwegs und hab mir beinahe einen Sonnenbrand geholt. Es war eine herrliche Tour die ich bald auf AOWAO vorstellen möchte. Am Sonntag war ein kurzer Besuch am Strand in Clonea angesagt. Eine Erfahrung die ich einfach machen musste. Es tummelten sich hunderte von Sonnen- und Badehungrigen am ausgedehnten Sandstrand und das bei gerade mal 22 Grad. Da sind die Iren wirklich hart im Nehmen. Der Montag war, genau wie in Deutschland auch, ein Arbeitsfreier Tag. Diesen “Public Holiday” gab es aber nicht aufgrund von Pfingsten oder einem anderen besonderen Tag. Es handelte sich einfach um den ersten Montag im Juni, welcher in Irland ein “Bank Holiday” und damit ein freier Tag war. Auch mal schön!

Außerdem stehen die Wahlen am 5. Juni direkt vor der Türe. Das merkt man besonders daran, daß so ziemlich jeder Laternenmast am Straßenrand mit Wahlplakaten geschmückt ist. Überall strahlen einen die Gesichter an und versprechen nur das beste für Irland und seine Einwohner zu wollen. Vor einer Stunde etwa ist sogar ein Fahrzeug mit Lautsprecher-Anlage durch die Stadt gefahren und hat lauthals Werbung für diverse Kandidaten gemacht. Bin ja gespannt wie sich das irische Volk entscheiden wird.

So, nun werd ich erstmal meine Koffer packen und früh ins Bett hüpfen. Morgen gehts dann auf nach Newbridge im County Kildare. Samstag dann nach Dublin an den Airport und für eine Woche ab nach Deutschland. Hat aber nix mit Urlaub zu tun, nein nein, aus beruflichen Gründen. Freu mich trotzdem auf die “Heimat”.

Los gehts….

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Landfill löst Müll-Frage

Samstag, 18. April 2009

Aufgrund meines Job komme ich täglich mit vielen Menschen in Kontakt und speziell Aufgrund der verschiedenen Nationalitäten entwickeln sich immer wieder interessante Gespräche. So auch heute geschehen! In Sachen Ländervergleich landeten wir beim Thema Müll, Recycling und Müllentsorgung. Ich habe dem jungen Mann erklärt, dass es für mich absolut nicht nachvollziehbar ist, dass hier in Irland so viel Müll herumliegt. Dabei handelt es sich nicht nur um kleine Papier Schnipselchen oder ähnliches, es finden sich Kunststoffflaschen, Pizza-Kartons, komplett gefüllte Müllsäcke mit Hausabfällen, Zeitungen, Elektrogeräte und vieles mehr am Straßenrand, auf den Wiesen, am Strand und sogar in den Flüssen und Wäldern. Selbst an Stellen die scheinbar unberührt sind von Menschenhand, weisen Vermüllung in irgendeiner Form auf.

Während des Informationsaustausches viel dann plötzlich das Wort “Landfill“, von welchem mir die Bedeutung nicht bekannt war und ich nachfragte. Der junge Ire erklärte mir, dass es in Irland gang und gebe war (ist) sich den Müllsack und eine Schaufel zu schnappen, damit auf die Wiesen hinaus zu laufen, ein Loch zu graben und den Sack samt Inhalt sauber im Boden einzugraben. Für ihn, und vermutlich viele andere Iren war damit das Thema “Müllproblem / Müllentsorgung” gelöst.

Die glauben doch nicht etwa, dass sich die Plastik Verpackungen und Alufolien in wenigen Monaten komplett aufgelöst haben, oder doch ?

Sowas kann ich echt nicht verstehen und hab mich schwer darüber geärgert und gewundert. Es reicht doch schon, dass der Müll überall auf der Erde liegt, da muss man ihn doch nicht noch Säckeweise eingraben. Die Iren und Bewohner Irlands hatten vielleicht nicht immer die beste Organisation der Müllabfuhr, Abholung und Entsorgung. Auch die Kosten für einen Privathaushalt zum fortschaffen des Kehricht sind vielleicht höher als woanders.

Allerdings rechtfertigt das nicht die Eigeninitiative zum privaten “LANDFILL”.

Falls ich es zeitlich schaffe in den nächsten Tagen ein paar “Müll” Bilder zu machen findet Ihr sie natürlich hier auf AOWOA.

“God save Ireland ! ” said the heroes;
“God save Ireland” said they all.
Whether on the scaffold high
Or the battlefield we die,
0, what matter when for Erin dear we fall ! “

Text-Passage aus dem Song “God save Ireland”
von T.D. Sullivan

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