Mit ‘Recycling’ getaggte Artikel

Großer Markttag beim Festival of Food

Sonntag, 15. April 2012

Cup CakesWas für ein großartiger Tag und Abschluß des mehrtägigen Festival of Food 2012 in Dungarvan. Auf dem Grattan Square und in der Main Street standen so viele Stände wie noch nie zuvor und es roch nur so nach Essen, Essen, Essen….

Es war ganz sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Gegrilltes Schwein im Blaa (Waterford Brötchen), Libanesische Küche, German Bratwurst, extra scharfe hausgemachte Soßen, Indische Gerichte, Japanisch und Chinesische Leckereien, Irische Gaumenfreuden, lokale und regionale Produkte, Kaffe, Kuchen, Süßspeisen und so viel das ich es hier nicht aufzählen kann. Die Stadt war jedenfalls ab 12 Uhr mittags ziemlich gut besucht und ab etwa 13:30 komplett überfüllt. Neben dem DJ Mad Hatter am Marquee gab es abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung auf dem Marktplatz. Wir waren etwa 3 Stunden dort und es wurde einfach nicht langweilig. In diesem Jahr gab es sogar mehr Sitzgelegenheiten, obwohl auch diese noch längst nicht ausreichend waren.

Ein überaus gelungenes Fest bei dem wohl die Besucher, Händler und Organisatoren ihren Spass hatten und ganz sicher niemand hungrig nach Hause gehen musste. Ich freue mich auf das nächste Jahr!

 

Hier nun die Impressionen des Tages mit 58 Fotos zum Appetit anregen.

(Unter den Bildern gibt es eine kleine Navigationsleiste zum weiterblättern)

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Impressionen vom Food Festival am Samstag

Samstag, 14. April 2012

Hier ein paar Eindrücke vom Samstag des Dungarvan Food Festival. Das Wetter war wechselhaft aber überwiegend sonnig und trocken mit einem kräftigen Wind. Die angenehme Witterung und der herrliche Duft von Essen zog die Menschen förmlich aus ihren Häusern und in’s Städtchen.

An jeder Ecke war etwas geboten, so auch im Moorings Pub und Restaurant, an dem dieses Schild zu sehen war.

Welcome to Dungarvan Festival of Food

Imbiss Stände unter dem Marquee vor der Einkaufspassage. Es wurden Burger, Chinesische Spießchen, selbstgemachtes Eis und weitere Leckereien angeboten.

Imbiss-Stände vor dem Dungarvan Einkaufszentrum

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Der Kampf mit der Müll-Tonne

Mittwoch, 23. September 2009

Das Thema Müll ist in Irland ein ganz besonderes und auch für uns “Neuankömmlinge” eine Sache die geklärt werden musste da sich auch in unserem Haushalt regelmäßig Abfall zur Entsorgung ansammelt. Auf anraten unserer Nachbarn haben wir uns gegen die örtliche Müllabfuhr und für ein privates Unternehmen, mit aussagekräftigem Namen “Mr. Binman”, entschieden. Wir hatten bis zu diesem Zeitpunkt keine Tonne und wussten auch nicht wie man bei der wöchentlichen Abholung integriert wird, welche wirklich dringend war, da sich schon einige Säcke angesammelt hatten.

Erstmal haben wir uns über die Firmen Webseite schlau gemacht, oder es zumindest versucht. Die nützlichen Informationen sind dort, bis auf die Kontakt Info´s der Büro´s, eher rar gesät. Um die lästige Telefonhotline zu umgehen und trotzdem am Müllentsorgungssystem beteiligt zu werden sind wir vor 3,5 Wochen ins 38 Kilometer entfernte Clonmel aufgebrochen um persönlich im Office vorbei zu schauen. Die junge Dame dort machte einen sehr freundlichen und kompetenten Eindruck und nach Angabe unserer Adresse wurde die Anlieferung einer Tonne innerhalb der nächsten 10 Werktage zugesagt.

Als nach 13 Werktagen immer noch keine Tonne bei uns eingetroffen war und bereits mehrere Säcke im Garten lagen entschloss ich mich, den Müllmann (der immer Freitags kommt) anzusprechen um herauszufinden ob es mit der Auslieferung vielleicht Probleme gibt. Er meinte gelassen das es unter Umständen zu einer Verzögerung kommen könnte, ich mir aber keine Sorgen zu machen brauche. Freundlicherweise hat er dann noch einen unserer, bis zum Rand gefüllten, Säcke mit einem Lächeln in seinen Müllwagen geworfen und unseren Garten wieder etwas weniger wie eine Müllhalde wirken lassen.

Um wirklich sicher zu gehen habe ich dann am “Tag 15″ im Büro in Clonmel angerufen um mich in Sachen “Mülltonne” auf den neuesten Stand bringen zu lassen. Eine nette Stimme entschuldigte sich ganz freundlich für die Unannehmlichkeiten und vertröstete mich auf den kommenden Montag oder Dienstag (Es war bereits Freitag). Wie zu erwarten stand auch an den angekündigten Tagen keine Tonne in unserer Einfahrt. Schade, wirklich schade. Und auch ein wenig ärgerlich. Aber es war ja auch nie die Rede davon, dass die Iren zu den pünktlichsten Menschen auf diesem Planeten gehören.

Doch dann…. Tag 18, unser persönlicher D-Day, ganz unerwartet…. Wir bekommen die Tonne geliefert.
Zusammen mit einem Umschlag der uns freundlich mit den Worten “WELCOME TO Mr. BINMAN” als neue Kunden willkommen heißt.

Mr. Binman Logo
Mr. Binman Logo

Im Umschlag selbst befand sich zum einen eine Rechnung und zum anderen eine Anweisung für den direkten Bankeinzug welche ein wenig Verwirrung in unsere Gesichter zauberte. Vielleicht auch weil der Sticker für die Tonne, der für die Abholung zwingend nötig war, nicht mitgeschickt wurde. Was soll man machen… Ab ins Auto und kurzerhand wieder zu unseren, bereits gut bekannten, Office Damen nach Clonmel gefahren. Nun ging wieder alles gaaaanz einfach. Rechnung wurde bar bezahlt, ein kleiner “PAID” Stempel auf den Beleg und schon bekamen wir einen druckfrischen Aufkleber welcher die Müllabholung bis Dezember 2009 garantiert.

Mr. Binman Aufkleber bis Dezember 2009
Mr. Binman Aufkleber bis Dezember 2009

Auf dieses bedruckte, selbstklebende Stückchen Folie sollte man gut acht geben da der Diebstahl direkt von der Tonne wohl keine Seltenheit in irland ist.

Der Abhol-Service von “Mr. Binman” umfasst aber nicht nur die Tonne sondern man bekommt zusätzlich gratis Säcke für Wiederverwertbares Material. Welche kurz “Mr. Binman Environmental Recyclable Opti-Bags” genannt werden.
Diese sind für Karton, Papier, Plastik Flaschen und Verpackungen, Tetrapacks und Dosen gedacht. Wirklich sehr praktisch !!!
Eine Abholung findet einmal wöchentlich statt.

Ein Jahresbeitrag kostet in etwa € 300 und kann für 12, 6 oder 3 Monate in bar, per Postbill, Lastschrift oder Kreditkarte bezahlt werden.

Wer auch im Süden Irlands lebt und eine Müllabfuhr benötigt kann sich gerne mal bei “Mr. Binman” schlau machen um das nächst gelegene Office herauszufinden. Wir freuen uns jetzt erstmal über unsere neue, schwarze, formschöne 240 Liter Mülltonne und sind glücklich und stolz darüber aktiv am “Waste-Disposal-System” teil nehmen zu dürfen….

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Landfill löst Müll-Frage

Samstag, 18. April 2009

Aufgrund meines Job komme ich täglich mit vielen Menschen in Kontakt und speziell Aufgrund der verschiedenen Nationalitäten entwickeln sich immer wieder interessante Gespräche. So auch heute geschehen! In Sachen Ländervergleich landeten wir beim Thema Müll, Recycling und Müllentsorgung. Ich habe dem jungen Mann erklärt, dass es für mich absolut nicht nachvollziehbar ist, dass hier in Irland so viel Müll herumliegt. Dabei handelt es sich nicht nur um kleine Papier Schnipselchen oder ähnliches, es finden sich Kunststoffflaschen, Pizza-Kartons, komplett gefüllte Müllsäcke mit Hausabfällen, Zeitungen, Elektrogeräte und vieles mehr am Straßenrand, auf den Wiesen, am Strand und sogar in den Flüssen und Wäldern. Selbst an Stellen die scheinbar unberührt sind von Menschenhand, weisen Vermüllung in irgendeiner Form auf.

Während des Informationsaustausches viel dann plötzlich das Wort “Landfill“, von welchem mir die Bedeutung nicht bekannt war und ich nachfragte. Der junge Ire erklärte mir, dass es in Irland gang und gebe war (ist) sich den Müllsack und eine Schaufel zu schnappen, damit auf die Wiesen hinaus zu laufen, ein Loch zu graben und den Sack samt Inhalt sauber im Boden einzugraben. Für ihn, und vermutlich viele andere Iren war damit das Thema “Müllproblem / Müllentsorgung” gelöst.

Die glauben doch nicht etwa, dass sich die Plastik Verpackungen und Alufolien in wenigen Monaten komplett aufgelöst haben, oder doch ?

Sowas kann ich echt nicht verstehen und hab mich schwer darüber geärgert und gewundert. Es reicht doch schon, dass der Müll überall auf der Erde liegt, da muss man ihn doch nicht noch Säckeweise eingraben. Die Iren und Bewohner Irlands hatten vielleicht nicht immer die beste Organisation der Müllabfuhr, Abholung und Entsorgung. Auch die Kosten für einen Privathaushalt zum fortschaffen des Kehricht sind vielleicht höher als woanders.

Allerdings rechtfertigt das nicht die Eigeninitiative zum privaten “LANDFILL”.

Falls ich es zeitlich schaffe in den nächsten Tagen ein paar “Müll” Bilder zu machen findet Ihr sie natürlich hier auf AOWOA.

“God save Ireland ! ” said the heroes;
“God save Ireland” said they all.
Whether on the scaffold high
Or the battlefield we die,
0, what matter when for Erin dear we fall ! “

Text-Passage aus dem Song “God save Ireland”
von T.D. Sullivan

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