Um den Irländer wieder mehr zum Staycation zu bewegen und dadurch sein Geld im eigenen Land auszugeben, hat die irische Regierung eine € 1 Mio. schwere Werbekampagne gestartet. Zusätzlich soll der Werbefeldzug auf ausländische Touristen ausgerichtet sein, welche Dank des jüngsten Besuches der Queen Elizabeth II und dem US Präsidenten Barack Obama Geld in’s finanziell gebeutelte Land spülen sollen. Auf einen Auftrieb, durch die Promi Besuche, hofft zumindest der Minister für Tourismus Leo Varadkar und versprach mindestens einen seiner Urlaube zuhause in Irland zu verbringen.
Viele Iren waren erstmal impört über den Kommentar von Herrn Varadkar, denn durch Steuererhöhungen und Finanzmittelkürzungen sei es für die meisten schon purer Luxus überhaupt Einen Urlaub im Jahr zu machen.
Aus meiner Sicht reicht eine Kampagne nicht aus um den Tourismus wieder anzukurbeln. Hier muss schon mehr geschehen um Irland als Urlaubsinsel wieder weiter oben in die Liste der Traumziele zu platzieren. Mehr Sauberkeit, öffentliche Toiletten und etwas weniger ‘Rip Off’ Mentalität (Abzocken) wären beispielsweise ein Anfang. Dies ergibt wiederum eine positive Mund-zu-Mund Propaganda und ist letztendlich mehr Wert als jede ausgeklügelte Werbestrategie.