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Mehr Irland Tourismus nach Besuch berühmter Persönlichkeiten

Mittwoch, 25. Mai 2011
Schild - Camping verboten
Wenn die Iren ihren Urlaub in Irland verbringen wird dies ‘Staycation’ gennant, eine Mischung aus den Worten Stay (bleiben) und Vacation (Urlaub). In Deutschland nennt man das “Urlaub auf Balkonien”.
Um den Irländer wieder mehr zum Staycation zu bewegen und dadurch sein Geld im eigenen Land auszugeben, hat die irische Regierung eine € 1 Mio. schwere Werbekampagne gestartet. Zusätzlich soll der Werbefeldzug auf ausländische Touristen ausgerichtet sein, welche Dank des jüngsten Besuches der Queen Elizabeth II und dem US Präsidenten Barack Obama Geld in’s finanziell gebeutelte Land spülen sollen. Auf einen Auftrieb, durch die Promi Besuche, hofft zumindest der Minister für Tourismus Leo Varadkar und versprach mindestens einen seiner Urlaube zuhause in Irland zu verbringen.

Viele Iren waren erstmal impört über den Kommentar von Herrn Varadkar, denn durch Steuererhöhungen und Finanzmittelkürzungen sei es für die meisten schon purer Luxus überhaupt Einen Urlaub im Jahr zu machen.

Aus meiner Sicht reicht eine Kampagne nicht aus um den Tourismus wieder anzukurbeln. Hier muss schon mehr geschehen um Irland als Urlaubsinsel wieder weiter oben in die Liste der Traumziele zu platzieren. Mehr Sauberkeit, öffentliche Toiletten und etwas weniger ‘Rip Off’ Mentalität (Abzocken) wären beispielsweise ein Anfang. Dies ergibt wiederum eine positive Mund-zu-Mund Propaganda und ist letztendlich mehr Wert als jede ausgeklügelte Werbestrategie.

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Landfill löst Müll-Frage

Samstag, 18. April 2009

Aufgrund meines Job komme ich täglich mit vielen Menschen in Kontakt und speziell Aufgrund der verschiedenen Nationalitäten entwickeln sich immer wieder interessante Gespräche. So auch heute geschehen! In Sachen Ländervergleich landeten wir beim Thema Müll, Recycling und Müllentsorgung. Ich habe dem jungen Mann erklärt, dass es für mich absolut nicht nachvollziehbar ist, dass hier in Irland so viel Müll herumliegt. Dabei handelt es sich nicht nur um kleine Papier Schnipselchen oder ähnliches, es finden sich Kunststoffflaschen, Pizza-Kartons, komplett gefüllte Müllsäcke mit Hausabfällen, Zeitungen, Elektrogeräte und vieles mehr am Straßenrand, auf den Wiesen, am Strand und sogar in den Flüssen und Wäldern. Selbst an Stellen die scheinbar unberührt sind von Menschenhand, weisen Vermüllung in irgendeiner Form auf.

Während des Informationsaustausches viel dann plötzlich das Wort “Landfill“, von welchem mir die Bedeutung nicht bekannt war und ich nachfragte. Der junge Ire erklärte mir, dass es in Irland gang und gebe war (ist) sich den Müllsack und eine Schaufel zu schnappen, damit auf die Wiesen hinaus zu laufen, ein Loch zu graben und den Sack samt Inhalt sauber im Boden einzugraben. Für ihn, und vermutlich viele andere Iren war damit das Thema “Müllproblem / Müllentsorgung” gelöst.

Die glauben doch nicht etwa, dass sich die Plastik Verpackungen und Alufolien in wenigen Monaten komplett aufgelöst haben, oder doch ?

Sowas kann ich echt nicht verstehen und hab mich schwer darüber geärgert und gewundert. Es reicht doch schon, dass der Müll überall auf der Erde liegt, da muss man ihn doch nicht noch Säckeweise eingraben. Die Iren und Bewohner Irlands hatten vielleicht nicht immer die beste Organisation der Müllabfuhr, Abholung und Entsorgung. Auch die Kosten für einen Privathaushalt zum fortschaffen des Kehricht sind vielleicht höher als woanders.

Allerdings rechtfertigt das nicht die Eigeninitiative zum privaten “LANDFILL”.

Falls ich es zeitlich schaffe in den nächsten Tagen ein paar “Müll” Bilder zu machen findet Ihr sie natürlich hier auf AOWOA.

“God save Ireland ! ” said the heroes;
“God save Ireland” said they all.
Whether on the scaffold high
Or the battlefield we die,
0, what matter when for Erin dear we fall ! “

Text-Passage aus dem Song “God save Ireland”
von T.D. Sullivan

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